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Wozu komponieren? @NZfM

In der aktuellen Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Musik ist zum Thema „Wozu komponieren?“ mein Text „Ein kurzer Essay über Liebe“ abgedruckt.

Snip:

Kleines Gedankenspiel: Was käme für eine Musik dabei heraus, wenn die Komponisten machen dürften, was sie wollen? Vorzustellen wäre sich das so: Es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen, und eine ›bedingungslose Aufführungsgarantie‹ – der Komponist kann sich alle Zeit der Welt nehmen, sich die Instrumente / Instrumentalisten selber aussuchen, den Aufführungsort bestimmen und die Dauer des Stücks ganz nach eigenem Ermessen wählen. Also wenn nötig arbeitet er an einem zweiminütigen oder zwanzigstündigen Werk in aller Ruhe und Sorgfalt fünfzehn Jahre lang, ob für Toy Piano solo oder ein riesiges Musiktheaterspektakel, wenn es sein muss aufgeführt vor dem Reichstag, auf der Zugspitze oder in der Donauhalle. Wie hörte sich wohl die Kunstmusik an, wenn die Komponisten – rein organisatorisch – machen dürften, ja, machen müssten, was sie wollen?

Darmstadt, Klofotos

Jemand hat diese Fotos (es gab wohl noch mehr, als ich sie dann auch mal zu Gesicht bekam waren einige schon wieder entfernt) an einem Veranstaltungsort der Darmstädter Ferienkurse über die Pissoirs gehängt – wie auch immer das zu verstehen ist. Die Fotos stammen aus Podiumsdiskussionen mit Mathias Spahlinger und Rolf Riehm.

Den Rest kann man hier nachlesen.

Eine Gitarre kann mehr als nur Schallwellen erzeugen

(via Peter Glaser auf Facebook)

Früher auf Kulturtechno: Unterwassermusik

Philip J. Fry: Erkenntnisse

Ich liebe Memes! Zum Beispiel das hier: Zum Bild von P.J. Fry aus Neatorama, wo selbiger einen eher indifferenten Gesichtsausdruck an den Tag legt, werden die zentralen Fragen der Menschheit abgewägt. Hier eine Kollektion, drüben bei quickmeme gibt’s über 1000.

Infografik zur Geschichte des Samplings

Drüben bei der Sampledatenbank whosampled.com haben sie zum Launch ihrer App eine hübsche Infografik erstellt.

(via Jäger und Sampler)

“What A Wonderful World” in 16 verschiedenen Musikgenres

Seit einigen Jahren komponiere ich ja auch Stilmelodien, wobei ich es nie unter 50 Stilen mache; außerdem lobe ich mir da Software wie Band in a Box, bei der man aus über 3000 verschiedenen Stilen auswählen kann.

(via Dressed like Machines)

Lautsprecher ausdrucken

Nicht nur 3D-Drucker werden vielversprechend, wie man in diesem Video sieht ist auch in 2D noch manches neues möglich: zum Beispiel Lautsprecher ausdrucken.

Früher auf Kulturtechno: Lautsprechergemälde

Danke für den Tipp, Anna!

Deutsche Neue-Musik-Internetradiostation

http://www.neue-musik.fm/

Neue Musik! Wir spielen die Klassik des 20. und 21. Jahrhunderts – im zurzeit einzigen deutschsprachigen Radiosender dieser Sparte. Bei uns hören Sie die klassischen Neuen Komponisten genauso wie zeitgenössische Musikkünstler sowie Werke engagierter Nachwuchstalente.

„Klassik des 20. und 21. Jahrhunderts“ – bei solchen Formulierungen graust’s mir. Aber die Selbstdefinition ist wohl nötig, denn in Wirklichkeit gibt es schon lange in Deutschland das DEGEM-Webradio, hingegen spezialisiert auf elektronische Musik. Wie dem auch sei, die Freunde der, sagen wir doch, Kunstmusik der letzten 100 Jahre kommen hier vielleicht in den Genuss.

Zwölfton-Sudoku

Die zweite Wiener Schule hätte ihre Freude gehabt.

(via Alexander Strauch auf Facebook)

Computerkomposition zu Alain Turings 100. Geburtstag #2

Der Guardian macht den Turing-Test: 5 Musikstücke, 4 davon wurden von echten (bedeutenden) Komponisten komponiert, eines vom Computer. Ich lag daneben :(

http://www.guardian.co.uk/science/poll/2012/jul/01/musical-turing-test-audio-clip-computer

Das doofe ist natürlich, dass es das reine Computer-Musikstück nicht gibt; durch Zufallsgeneratoren und Zugriff auf riesige anonyme Daten entsteht zwar ein genuin neues Werk, aber trotzdem hat jemand die Software programmiert und irgendwelche Startparameter gegeben.
Wenigstens wird dadurch deutlich, dass es bei menschlichen Komponisten natürlich auch so ist, dass die Hirnsoftware auch von anderen programmiert ist und Startwerte aus der Welt kommen. Das leere Blatt gibt es nicht.

Das gute ist, dass hier mal Mensch und Maschine in einen produktiven Wettbewerb treten. Man muss die algorithmische Komposition ernst nehmen, genau so ernst wie die Google-Algorithmen.

(via Weltsicht aus der Nische)