(via Kotzendes Einhorn)
Update: Hufi hat den Dialog 2009 inszeniert:
http://youtu.be/jFLVxNVKYFI

Früher hatte ich hier schon The Time Machine, alphabetisch sortiert (was bei dem Filmtitel ja noch ein bissel witziger ist), jetzt gibt es das Konzept auch mit Star Wars:
(danke für den Tipp, Simon!)
(via Musikfabrik)
Hatte hier früher schon mal eine Art „Partiturvideo“ von Steve Reichs Clapping Music, jetzt noch ein anderes hübsches Filmchen:
(via Weltsicht aus der Nische)
Früher auf Kulturtechno:
Steve Reich: Clapping Music, by found footage
Funfacts:
-Die ersten beiden ‚Täuschungsversuche‘ haben bei mir nicht geklappt.
-Die dritte Täuschung wendet Mathias Spahlinger ziemlich zu Beginn seines Orchesterstücks „akt, eine treppe herabsteigend“ an
-Die letzte Täuschung verwendet Georg Friedrich Haas oft, zB gegen Ende in „limited approximations“
(via Ja gut, aber…)
Ohne Witz: Filme wie dieser machen die Welt ein bisschen besser.
(via Schlecky)
Einige Komponisten haben Briefe an den Berliner Kulturstaatssekretär Tim Renner geschrieben, um für den Erhalt der wöchentlichen Konzertreihe „Unerhörte Musik“ zu kämpfen. In den letzten Tagen sind manche davon auch online gestellt worden:
Ole Hübner
Gordon Kampe
Johannes Kreidler
Genoël Lilienstern
Maximilian Marcoll
Harald Münz
Wenn alles gut geht, werde ich diesen Herbst nach Australien zum „The Ear is Brain“ Festival reisen. Vorgesehen ist dazu eine LP, der ich ein neues elektronisches Stück beisteuern werde – und: Es gibt für die LP eine Crowdfunding-Kampagne, bei der ich für jeden der 5 ersten, die mehr als 50$ spenden, eine kleine Komposition mit der Sonifikation ihres Spendenbeitrags erstellen werde. Auf geht’s!
Do you like records? With contributors from across this world, The Ear is a Brain: Compendium LP is a collectable 12″ release in parallel with, and celebration of, Liquid Architecture’s 2014 festival, comprising Sounds that cannot be described at this time. To be clear, ‘The Ear is a Brain’ is an artist’s record. It is not the documentation of a work of art or sound. The record itself is the work of art.
Here’s a new off the book reward. For any pledge over $50 the German conceptual artist Johannes Kreidler will make a piece of music especially for you. The work will be a sonification of the amount you pledge. That, in addition to a copy of our LP. Just pledge freely and write to us to let us know.
Sergej Newski hat für das Programmheft der diesjährigen MaerzMusik einen schönen, persönlichen Text geschrieben, der jetzt auch online steht:
Ich kam 1994 zum Studieren nach Berlin. Damals war es üblich, im Osten der Stadt zu wohnen und im Westen zu studieren. Die Infrastruktur auf der heutigen Partymeile Simon-Dach-Straße in Friedrichshain be- stand damals aus einem einzigen Spätkauf, es gab Straßenschlachten zwischen Nazis und Autonomen bzw. zwischen den Autonomen und der Polizei. Die durchschnittliche Wartezeit auf einen Telefonanschluss in Ost-Berlin betrug sechs Monate. Die wichtigsten Eindrücke waren aber die musikalischen: Helmut Lachenmann feierte 1995 seinen 60. Geburtstag mit einem Vortrag und einem Konzert im Berliner Club Podewil. Claudio Abbado dirigierte in einem Abo- Konzert Tschaikowskis 1. Klavierkonzert zusammen mit den „Gruppen“ von Karlheinz Stockhausen. Michael Gielen setzte im Konzerthaus frühen Morton Feldman und Johann Sebastian Bachs 50. Kantate aufs Pro- gramm. In den Räumen der ehemaligen Staatsbank der DDR kam es zur Aufführung einer unbekannten Oper von Alexander Mossolow, bei der sich in jedem Raum ein Sänger verschanzte und in einer endlosen Schleife seine Arie sang. Das Publikum spazierte von einem Raum in den anderen und „sah dem Sänger bei der Ausübung seiner beruflicher Tätigkeit zu“ – so damals Heinz-Klaus Metzger. Das Stadtleben hatte dagegen eine angenehme Regelmäßigkeit. Jeden Januar gab es eine Haushaltsperre. Jeden zweiten Juli-Samstag, pünktlich zu den Aufnahmeprüfungen an den Musikhochschulen, die Love Parade. Und die allgemeine Berliner Plage, die fast alle betraf hieß: Techno-Nachbarn.
http://www.ricordi.de/#/de-DE/News/2014/06/Newski-Mein-Berlin.aspx