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Mein Text „Musiktexte“ in den MusikTexten

Habe für die neueste Ausgabe der MusikTexte einen Text mit dem Titel „Musiktexte“ geschrieben.

Snip:

Der Mensch strukturiert mit Sprache das Wahrgenommene und Sprache erzeugt auch Wahrnehmungen – der Wortschatz kann eingelöst werden. Hingegen verkümmert die Wahrnehmung ohne sprachliche Ausbildung.
Früh erwerben wir mindestens eine Muttersprache, die wir uns nicht aussuchen. Nie wird man der Welt wieder unschuldig begegnen. Am Anfang war das Wort.
[…]
Das heißt, nicht Klang hier und ein Text da, sondern alles gehört zusammen, ist in seiner inneren Verfassung schon darauf angelegt, ist die Sache selbst. Textpartituren können poetisch sein, Notationsgrafiken können imaginäre Musik im Kopf hervorrufen, Instrumente selbst haben schon ihre gestaltbare Ästhetik, Neue Musik existiert sowieso gerade auch im Diskurs. Dass der Philosoph der Neuen Musik, Adorno, so wundervoll, lebendig und vielsagend über Musik schreiben konnte, ist charakteristisch. Hierin liegt ein tiefer Wesenszug des Ganzen; seit der Moderne wird Musik als tonaler und als medialer Begriff zunehmend aufgelöst.

Quader-Eisberg

#Natur

(Bisschen entzauberter hier)

Genoel von Liliensterns Radiofeature über postmoderne Kunstmusik

…mein Orchesterstück Minusbolero kommt auch darin vor.

as ist postmoderne Musik? Diese Frage wird in gewissen zeitlichen Abständen immer wieder diskutiert. Doch eine solide Übereinkunft darüber was sie ausmacht steht bisher noch aus. Der Musikphilosoph Harry Lehmann sieht die Postmoderne in der Musik nur schwach ausgeprägt. Anne LeBaron hingegen sieht sie als eine Strömung, die ihre Ursprünge im Aufgreifen surrealistischer Kunsttechniken durch Komponisten hat.

Auf diese Annahme aufbauend, und anhand konkreter Beispiele, versucht Genoël von Lilienstern zu zeigen was postmoderne Musik ist. Als ihre Eigenschaften identifiziert er die Verwendung von Collagetechnik und Automatismen, das Spekulativ-Werden der Autorschaft, sowie eine unangepasste Haltung des Künstlers, der so wie Marcel Duchamps eine „Reaktion gegen den Geschmack“ hervorbringen möchte. Seit den 1930er Jahren existiert demnach eine musikalische Postmoderne und sie entwickelt sich stetig fort – nicht nur in der Kunstmusik, ebenso in avantgardistischen Strömungen von Pop und Jazz. Seit Längerem finden postmoderne Techniken auch Akzeptanz im musikalischen Mainstream.

Sendung bleibt wahrscheinlich nur für begrenzte Dauer in der Mediathek, also bald anhören:
https://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/jetztmusik/swr2-jetztmusik-wesensfremde-realitaeten-auf-ungeeigneter-ebene-die-postmoderne-in-der-musik/-/id=659442/did=22717832/nid=659442/iout8u/index.html

Auf einmal ergibt es Sinn

(via Tumblr)

Moin

(via Tumblr)

Logik in der Buchhandlung

(via Sr)

Neulich am Strand

(via Tumblr)

Vom erweiterten Musikbegriff zur Medienkunst. Vortrag über Musiktheater

Johannes Kreidler
Vom erweiterten Musikbegriff zur Medienkunst. Vortrag über Musiktheater.
Tagung über Zeitgenössisches Musiktheater an der Hochschule für Musik Leipzig, 2.November 2018

Der Vortrag befasst sich inbesondere mit der Oper „Mein Staat als Freund und Geliebte“.

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Die größte Orgelpfeife der Welt

..allerdings (logischerweise, bei der Größe), im Infraschallbereich.

Orgelpfeife im Megamaßstab: Der Vulkan Cotopaxi in Ecuador ist das wahrscheinlich größte Musikinstrument der Erde. Denn seit seinem Ausbruch im Jahr 2015 gibt er einzigartige Töne von sich, wie Forscher berichten. Erzeugt wird dieser Infraschall durch Luft, die durch seinen Kraterschlot strömt wie durch eine gigantische Orgelpfeife.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-22845-2018-06-18.html?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+scinexx+%28scinexx+%7C+Das+Wissensmagazin%29