— Irena Buzarewicz (@IrenaBuzarewicz) September 13, 2022

Ich verstehe nur Bahnhof.
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— schoenescheisse.de (@SchoenScheisse) September 11, 2022
Siehe auch: der Verschwörungstheoriegenerator
Wacht auf, Schlafschafe!
Zusammen mit der ungeimpften Esoterikerin @Pia_Frey habe ich einen Generator für Verschwörungsmythen entworfen: Den "Desinformator". 125.000 verschiedene Theorien zum selbst basteln. Er ist ab heute überall erhältlich, wo es Bücher gibt. #desinformator pic.twitter.com/HhaU22GtDG
— Peter Wittkamp 🇺🇦 (@diktator) September 20, 2022
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— Alf Really 🇺🇦✌️❤️🇺🇦🇺🇸🇬🇧🇨🇦🇪🇺🇬🇪 (@vik8867dn) September 13, 2022
Lieber Johann Sebastian Bach,
manchmal übertrifft ein Genie sogar sich selbst. Jupitersymphonie, Appassionata, Boléro: Meisterkomponisten wuchsen da noch über sich hinaus. Mona Lisa, Sternennacht, Le Déjeuner sur l`herbe: Malen im Zenit. Das Leben des Brian, Und täglich grüßt das Murmeltier, Unterm Dirndl wird gejodelt, na, lassen wir das… Auch Sie sind in diesen Kreis getreten. Ihr Wohltemperiertes Klavier, das ist musikalische Raketenwissenschaft. Ein Tastenwerk am neuesten Gerät, wo kein Präludium dem anderen gleicht, ein Riesenrad von Charakterstücken, und jede Fuge eine kontrapunktische Spitzenleistung. Da haben Sie eine unübertreffliche Marke gesetzt. Doch die Krönung kommt gleich zu Beginn.
Ein Konzeptstück. Gounods „Ave Maria“, aber ohne die Melodie. Nur die Begleitung. Ein „Minusavemaria“. Das ist überirdisch. Das ist titanisch. Das ist vernichtend.
Ich bin es nicht wert, Ihnen die Füße abzulecken.
Herzlichst, Ihr Franz-Joseph Wagner
Liebe Komponisten,
der Sommer geht zu Ende. Man sitzt noch einmal im Schlosspark, raucht eine Lucky Strike. Ihr arbeitet an eurer Musik. Dafür wünsche ich euch viel Glück. Aber seht euch auch mal den Sonnenuntergang an, die Enten im Tegeler See. Brauchen die Enten eure Musik?
Herzlichst, F.J. Wagner
Lieber Ludwig van Beethoven,
Sie sind der Berserker-Meister, das wissen wir. Ein tauber Desperado, der die Welt in Grund und Boden stampft mit seinen Akkorden. Das Jahrtausendgenie der Musik, dem der Weltgeist persönlich Noten in die Feder flößt.
Aber in Einem vergreifen Sie sich: Als Spätwerk nun auch noch der Fugengott sein wollen, Johann Sebastian vom Thron stoßen, das ist etwas zu viel bemühter Meisterlichkeit.
Ihre Fugen taugen nicht. Wirres Zeug, ungenießbar wie morscher Apfelwein. Hammerklaviersonate, Diabellivariationen, Große Fuge: Diese Polyphonie geht so schlecht ins Ohr wie ein halbvergammeltes Gummi übers Glied. Kontrapunktik hat in der Spätklassik nichts verloren. Oder sind Sie am Ende gar Postmodernist?!
Herzlichst, Ihr Franz-Joseph Wagner