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Robotik und Neue Musik 13/17

Sprach ich von der robotischen Skulptur als mehr denn herkömmlich kinetischer Kunst, als veritable Zeitkunst, die im Terrain des offen Beschaubaren steht, wäre nunmehr ein eigener Naturbegriff, ein eigener Kunstbegriff überhaupt und auch ein passender Musikbegriff zu benennen, schließlich ein Begriff fürs Darbietungsformat. Ich möchte in meinem Zusammenhang von berechneter oder algomorpher Natur sprechen, von einer Ereignisplastik oder orchestrierter Skulptur, von einer Installation als synthetisches Biotop und Amplitudenterrain, von Musik als Choreophonie und robotisierter Klangkunst, und den Ort der Mixtur aus frei begehbarem Ausstellungsraum und gerichteten Sitzen verstehen als Szenibition, als Regiefläche, man könnte auch sagen: als Kipp-Bühne, in welcher die Aufmerksamkeit zwischen Präsentation und Exhibition schwankt.

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