Von besonderen Dingen einen großen Haufen ansammeln und das irgendwie präsentieren, ja, das finde ich ist Kunst! Kate Bingaman-Burt hat die angeblich „500 schlimmsten Passwörter“ zusammengeschrieben. Sag mir deine Passwörter, ich und sag dir, wer du bist!
Ich kenn mich ja nicht so aus in kulturell wertvollen Computerspielen, aber diese Tetris-Variante ist Kunst in Reinform, wahrscheinlich das erste Computerspiel das Teddy Adorno gern gespielt hätte:
Von meinem Buch über Programmierung Elektronischer Musik in Pure Data gibt es nun eine spanische Übersetzung. Ich wurde selber gar nicht direkt informiert, wenn ich es richtig verstehe zeichnet sich dafür ein Raúl Lacabanne verantwortlich. Das freut mich natürlich! Es waren auch schon Übersetzungen ins Französische, Portugiesische und Chinesische im Gespräch, aber davon scheint es noch keine Endergebnisse zu geben.
Die Uraufführung des „Western Man“ lief prima, danke an alle Beteiligten und Gratulation an Thomas Bruns vom Kammerensemble Neue Musik Berlin für ein sehr erfolgreiches, unkonventionelles Festival mit vielen jungen Leuten, und nicht nur der einschlägigen ‚Szene‘. Fotos und eine Video-Doku von dem ganzen gibt’s demnächst hier. Bin derweil in Esslingen an der Planung für das Projekt im Oktober. Kulturtechno wird in der zweiten Wochenhälfte wieder mit neuen Beiträgen am Start sein. Grüße, Johannes.
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Nächsten Sonntag (Ostern) wird um 20h im Radialsystem V Berlin mein neues Stück „Music for a solo Western Man“ uraufgeführt. Das ist der Trailer:
Restliche Infos:
KNM New Music Spa
Auf Hochspannung folgt Entspannung: Am Osterwochenende eröffnet das KNM Berlin den ersten temporären „New Music Spa“ weltweit und bittet zu einer profunden Hör-Kur ins RADIALSYSTEM V: Ironisch frech geht es bei der Uraufführung von Eliav Brands „The Book of Wellness“ zu, dicht gefolgt von Pierre Jodlowskis Körperstudie „Respire“ und Johannes Kreidlers böser Adaption „Music for a Solo Western Man“. Mit Morton Feldmans Meisterwerk „For Samuel Beckett“ schließt der „KNM Music Spa“. Zwischen diesen herausragenden zeitgenössischen Werken dürfen sich die Zuhörer unter Klangduschen begeben, eine Massage-to-go mit Live-Musik genießen, dem Lachyoga frönen oder sich mit einer Klangmassage verwöhnen lassen. Die Installation „inside ciacona“ (ent)führt in die Architektur der Bach’schen Musik, während die Audioführung „Gehörte Stadt“ (jeweils bereits um 17.30 Uhr) dazu einlädt, mit den Ohren zu sehen und blind den Klängen der Stadt zu folgen.
In der aktuellen ZEIT steht ein Artikel über den Bushido-Fall und das notorische Problem, ab wann denn etwas als Zitat gilt. Darin wird dann auch meine GEMA-Aktion beschrieben (falsche Jahresangabe, Titel nicht ganz richtig, das Zitat habe ich so nie gesagt, aber ist egal):