Alexander Kluge hat ein inspirierendes Gespräch mit Frank Schirrmacher über Algorithmen und sonstigen aktuellen Computerkrams geführt, aber alles transzendiert bei denen immer schnell und das macht Spaß. Wie immer bei Kluge mit grässlichen Typos dazwischen und formal eher unstrukturiert assoziativ.
Danke für den Hinweis, Kombo!
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Hier ist ja oft die Rede von neuen digitalen Instrumenten, um nicht besser zu sagen: Controllern, die die alten ersetzen werden. Das betrifft natürlich auch den DJ – dazu ein Artikel bei jetzt.de:
Neue Musik braucht ein jüngeres Publikum! Je früher die Vermittlungsbemühungen beginnen, desto erfolgreicher sind sie! Mögen darum alle Komponisten fortan für Nuvo Ritmo komponieren, einer Art iPod fürs Ungeborene.
Seit Jahren tüfteln Ingenieure an Waffen, die weder den Ordnungshüter noch sein Gegenüber gefährden. Doch ob Gummigeschosse, Tränengas, Mikrowellen oder Taser – eine unumstrittene Lösung gibt es nicht. Jetzt hat eine israelische Firma ein neues Gerät konstruiert: den „Donner-Generator“. Er soll Menschen mit Höllenlärm und Druckwellen vertreiben. „Jeder innerhalb von 30 bis 50 Metern hat das Gefühl, vor einem Erschießungskommando zu stehen“, sagt Igor Fridman, Präsident der israelischen Firma PDT Agro, die das System ursprünglich entwickelt hat. „Man fühlt und hört den Knall, aber wird nicht zu Boden geworfen. Man kann unverletzt weglaufen.“
Mathis Mayr vom Ensemble Mosaik hat mir unlängst erzählt, dass das Gerät von den Israelis bereits eingesetzt würde, gegen lästige palästinensische Zivilisten.
Danke für den Hinweis, Burkard!
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Ähnlich wie AutoTune ein Programm, mit dem sich vielleicht auch Schindluder à la Hitler treiben ließe. Warten wir’s ab! Noch ist nichts bei YouTube zu finden.
Mit der Stimme kann man Instrumentalsamples „dirigieren“.
Ich seh schon die erste Kneipe die sich so einen „Spieler“ reinstellt, dessen Anschaffung dank GEMA-Ersparnis bald amortisiert ist. Dass man eigene Vorgaben einspeisen kann ist da nur ein zusätzliches Feature.
Dem wollte ich schon länger mal nachgehen: Der Algorithmus der seit Cher’s Believe die Tonhöhenkorrektur macht. Gibt’s natürlich mittlerweile auch als iPhone-App und lässt sich auf jede Sprachmelodie anwenden:
Mein Experiment mit dem Wacom Tablet, einem Tablet für Grafiker, das ich aber zur Steuerung von Sounds benutze, wird auf YouTube rege besucht und bringt viele wohlwollende Kommentare („people wan to see wacom’s drawing performance, not ur fucking sound!“)(Kulturtechno berichtete).