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Kategorie Museum für moderne Kunst

Partiturkompression

Stefan hat einen tollen Kompositionsalgorithmus der Notationssoftware „Sibelius“ entdeckt: Aus 63 Seiten mach 1!

Schöner klecksen

Sebastiaan Bremers kleckst wunderschön auf C-Prints alter Fotografien. Irgendwie empfindet man die 50er Jahre heute ja als knallbunt (vgl. „Lola“ von Fassbinder).

Using various inks, he draws directly on slightly blurry C-print enlargements of photographs, and often adds splotches and streaks of photographic dye. Almost always, the underlying photographic images have much to do with personal and family history: a best friend from Bremers teenage years, a shot of himself as a kid, a view of a room taken from under his grandmothers piano, his family on vaction, a former girlfriend.

(via iref)

Enno Poppe: Interzone

Schönes Video über ein Werk von Enno Poppe, realisiert in Paris vom Ensemble Intercontemporain:

Danke für den Hinweis, Caspar!

Filme von Len Lye, direkt aufs Zelluloid gemalt

Im Juli habe ich, um mal einen Tag Pause von den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik einzulegen, eine schöne Ausstellung in der Frankfurt Kunsthalle Schirn besucht: Zelluloid | Film ohne Kamera, in der es um Filme geht, die direkt durch Arbeit mit Zelluloid gemacht wurden, ohne filmtechnische Belichtung, sprich: ohne Kamera. Besonders gefallen haben mir die Filme des Neuseeländers Len Lye (mehr davon auf YouTube), wie dieser hier, „Colour Box“ von 1935:

Ganz nach meinem Geschmack: abstrakt, aber auch mit konkreten Elementen drin; super passt die heitere, ganz profane Musik dazu.

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Harry-Potter-Ähnlichkeitswettbewerb

and the winner is: Dimitri Schostakowitsch! Glückwunsch!

(via totallylookslike)

“7 Hours, 53 minutes of Vacuum Cleaner Sounds”

Wer die nächsten 7 Stunden und 53 Minuten nix zu tun hat, der höre sich Staubsaugerklänge an.

(via Noise for Airports)

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Neuer Ton bei einer Cage-Aufführung!!

Ich liebe diese Aufführung des langsamsten Musikstücks der Welt, „Organ2/ASLSP“ von John Cage in Halberstadt. Das Stück wird nach 639 Jahren zuende sein. Da ist der Wechsel eines Tons durchaus eine Zeitungsmeldung wert. Bei welcher Melodie gibt’s das sonst schon mal?!

http://www.welt.de/die-welt/kultur/article8328438/Hast-du-mal-ein-d.html

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Google Maps -Borders

Damon Zucconi hat alle europäischen Grenzen ausradiert, natürlich nur virtuell. Genauer gesagt hat er alles bis auf die Städtenamen bei Google Maps entfernt, schön-halbabstrakt!

(via Spreeblick)

„In Futurum“ von Erwin Schulhoff

Unglaublich – Ein Klavierstück ohne auch nur eine Taste zu drücken, das gibt’s nicht erst seit Lachenmann, sondern schon seit 1919, dank Dada. (Der Pianist spielt allerdings versehentlich einen Ton, wahrscheinlich eine höchst freudsche Fehlleistung.) Richtigerweise heißt das Stück ja auch „In Futurum“. Es besteht nur aus Pausen, die interpretiert werden wollen.

Danke für den Hinweis, Ole!

Christoph Schlingensief RIP