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Kategorie Museum für moderne Kunst

Gershwin films Schoenberg

Der Tennispartner und Freund Arnold Schönbergs George Gershwin hat in seinem Todesjahr eine kurze Filmaufnahme von Schönberg gemacht.

(via New Music reBlog)

Passend dazu: Ein Mashup aus Musik von Gershwin und Schönberg:

(via Roger Bourland)

Tageslink: 12 coole Barcode Artworks

Eine schöne Sammlung von Kunst mit Barcodes (bald Nostalgie, wenn das ganze Minichip-Zeugs kommt):

http://oddee.com/item_96851.aspx

Bernhard Lang: Monadologie IV

TimeTable Percussion spielt in New York die Uraufführung von Bernhard Langs „Monadologie IV.

Interval Study

Die Bescheidenheit von Klangkunst ist ihre Definition: Nicht mehr, nicht weniger. Tristan Perich dehnt klangliche Intervalle räumlich aus:

Genoel Rühles „Formulator“

Genoel schreibt:

jemand hat ungefragt ein video ins netz gestellt mit ausschnitten aus meiner installation „formulator 3“ und das ganze in „ghettoblaster“ umbenannt + aus mir herrn genöell gemacht. aber naja … trotzdem schön das mal wieder zu sehen…

Dem letzten Satz schließe ich mich an und bemerke noch: Das Video mit seinen Dokufilmmätzchen verwischt leider eher die eigentliche knarzige Robotermechanik von Genoels Installation.

(hier der link)

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on&off&to&fro

Das hervorragende belgische Ensemble Nadar spielt unter der Leitung von Daan Janssens „on&off&to&fro“ von Simon Steen-Andersen. Wir steigen gleich in den zweiten Teil ein mit lustigen Megaphon-Klängen. (Teil 1 hier.)

Erfreulicherweise bemühen sich die Nadars grundsätzlich um Dokumentation ihrer Konzerte, hier der YouTube Channel.

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Partiturexplosion

Marco Fusinato nimmt Partituren Neuer Musik und verbindet alle Noten zu einem willkürlichen Fluchtpunkt. (mehr hier). Er empfiehlt die Improvisation mit seinen umgeänderten Partituren: Um die “expectation-frustrating dynamics of the academic avant-garde mit „the energy and volume of rock” aufzuladen. Ich glaube aber dass seine Werke visuell besser sind..

(via NoiseOfAirports)

Tageslink: Cover für die Steuersünder-CD

2,5 Millionen für eine CD! Wäre nur die Musikindustrie früher drauf gekommen. Wenigstens gibt’s jetzt noch poppige Cover für Schäubles Disko:

http://www.welt.de/kultur/article6301015/So-sehen-Cover-fuer-die-Steuersuender-CD-aus.html

CD-Tipp: Martin Schüttler – pelze & restposten

Ein CD-Tipp auf Kulturtechno! Dem muss etwas Erklärung vorausgehen.
Vor fünf Jahren habe ich noch nicht wenige gekannt, denen das rituelle CD-Einlegen mit keinem Mp3 der Welt zu ersetzen war. Ich glaube, sie würden das heute nicht mehr sagen. Die Handlichkeit und leichtere Kopierbarkeit von Mp3 hat sich durchgesetzt (jetzt müssen nur die Festplatten und Datenübertragungsraten wieder so hoch werden, dass man Musikdateien ohne verlusthafte Kompression kopieren kann).
Welchen Stellenwert hat dann heute die CD? Wenn man so will: Die teure Entscheidung fürs alte Medium: Es muss sich lohnen. Das kann heute aber kaum mehr kommerzieller Art sein. Eine CD lohnt sich künstlerisch, als kleine Ausstellung, als Porträt. Die Ausstellung ist kuratiert.

Ein solcher Kurator ist der Deutsche Musikrat mit der Edition Zeitgenössische Musik, die herausragende Komponisten der Gegenwart mit CDs porträtiert. In dieser Reihe ist nun das Album „pelze & restposten“ mit Musik von Martin Schüttler erschienen.

Disclaimer: Ich bin mit Martin befreundet.

Und darum spare ich mir jetzt alle Lobhudelei sondern sage nur: Hier geht es um Musik, die heutige Medialität reflektiert, um eine Ästhetik des „Diesseitigen“ und um ein großes Ideal: schöner leben.

Eine Besprechung gibt es im Zeitgenössische-Musik-Blog von Daniel Mennecken:

http://blog.zeitgenoessische-musik.de/?p=165

Und hier Details zur CD und Hörbeispiele:

http://www.musikrat.de/index.php?id=5948#c20082

Beatles Remix, Untergang des Abendlandes. (Update)

Die Hitlerneuuntertitelungen (hier aktuell zum iPad) sind der beste Beleg für Gottfried Benns These, dass auch ein Weltkrieg als Witzobjekt am Stammtisch endet.

Gigi d’Agostinos Dance-Cover vom Beatles-Klassiker „Strawberry Fields forever“ ist denn auch bewusst parodistisch, zumindest in diesem Video. Unser Zeitalter ist das Cover-Zeitalter. (Mehr dazu bei „Feeds. Hören TV“ und „Stil 1“.)

(via BoingBoing)

N.B.: Ich mag die Beatles nicht sonderlich, der muffige Sound ist für heutige Ohren kaum auszuhalten. „Strawberry Fields“ ist da allerdings eine Ausnahme.
Update: Arno schreibt mir von einer neuerschienenen Abmischung der Beatles-Klassiker, die den Muff wegbläst ohne die Substanz mitwegzuwischen. Ich werds mir besorgen!