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Kategorie Museum für moderne Kunst

Chopin, neu sortiert

Anton Wassiljew nimmt MIDI-Dateien und ordnet sie neu.

Chopin, Etüde No. 12 aus Op.25, sortiert

nach Tonhöhen:

nach Dauern:

nach Lautstärken:

 

Letzteres habe ich auch schon gemacht, in meinem Konzept „Bolero’d„. zB mit einer Aufnahme der Pathétique von Beethoven:

oder mit der bekannten Hitlers-Wutanfall-Szene aus dem „Untergang“:

(via usernamealreadyexists)

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Aphorismen des Tages:

 

Syntax entnehmen

Flucht ins Namenregister

Ästhetische Kunstwerke

Schwierigkeiten
Assoziationen
Anfänge

Josquin: Allegretto

Tonalitätssprünge im Atlantis-Musikbuch-Verlag

Form Hoffnung Musik-Lexikon

Tägliche Textpartituren

Seit einiger Zeit gibt es auf Twitter einen Feed, der täglich ein neues Konzeptmusikstück als ‚Twitterpartitur‘ veröffentlicht. Ich konnte nicht herauskriegen, wer dahintersteckt, aber es sind sehr schöne Beiträge.

https://twitter.com/textscoreaday

Und hier gibt es eine umfangreiche Ressource verbaler Musikstücke (Danke, Johnny!):

http://www.uploaddownloadperform.net

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Aphorismen des Tages:

 

Takte werden Komponisten umsetzen

Vorgegebenes abzeichnen

Institut für schematische Kunst

So extrahiert man verdächtige Pausen

Positivität Stoffschichten Stück

Gefahr Ravel

Geräusche endlich Zufall

Mittwoch aus Licht online

Drüben bei The Rambler hat jemand den kompletten MITTWOCH von Karlheinz Stockhausen aus YouTube-Videos zusammengestellt. Passend zum Tag, und was will man heute auch sonst tun, also setzt euch hin und schauet.

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Aphorismen des Tages:

 

Suitensatz am Grab nicht.

Kanonkünste fungieren als Musica sacra

Jeder Musiker die volle Interpretation, Beweistheorie

Dienst 1889-1939

Redaktion Moll Paris London

Brutatlität 525

Als Ganzes Form, 101

Zahlensymbolik heute

Anton Wassiljew vertont aktuelle Nachrichten. Hier hat er algorithmischen Abfall für die Vertonung einer aktuellen Schlagzeile verwendet.

konzept no. 15: ” aktuelle nachrichten“

aktuelle nachrichten vertonen.

Auf Facebook/Twitter pflege ich schon seit längerem die Reihe „imaginäre Musikstücke“, bei denen aktuelle Nachrichtenzeilen und Sonstiges, das gerade herumgeistert, mit einer möglicherweise passenden Besetzung zu einer typischen Neue-Musik-Ankündigung formuliert werden.
Also heute würde das zB heißen:

„Schäuble plant umfangreiches Sparprogramm“
für Flöte, Klarinette und Klavier mit Gitarrenverstärker.

Aber es muss ja nicht nur imaginär sein. Gerade Konzeptkünstler sind ja Macher. Anton hat mich zu einer Variante inspiriert:

Zahlensymbolik heute
Ein Satz aus einer aktuellen Tageszeitung, in dem eine Zahl genannt wird. Ein Musikstück mit genau dieser Anzahl an Tönen.

(Alternativ kann die Anzahl mit irgendetwas anderem (Objekte oder Tätigkeiten) realisiert werden.)

Hier vier Umsetzungen, es spielt Konrad Zuse:

(via usernamealreadyexists)

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Aphorismen des Tages:

 

Krise anders sehen

Komponist Gehabe anders

Die gesammelte Thematik Arbeit

Bewusstgemachtes Berlin

Idee Praxis Celesta

Schuberts Attribute gut

48 übriglassen

Der gelbe Schrei

Gerade geht ein Video um, bei dem ein ‚Künstler‘ Schreie malt – in dem er gelbe Striche schreiend malt. Auch wenn es angeblich eine Parodie ist, das ist ja heute eh nicht mehr unterscheidbar, ich finde, das ist Gegenwartskunst. Das Bild sieht dann ja auch wirklich scheiße aus, das muss man erst mal so schlecht hinkriegen.

(via Neatorama)

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Aphorismen des Tages:

 

Sämtliche genommenen Namen

Augen Sätze 366f

Deutschland mein Jahr

Texte und beschädigtes Radio

Glitschige Dialektik

Musikalische Staaten 1972

Pynchon 142-149

Klassik serialisiert

Anton Wassiljew permutiert die Noten bekannter Klaviermusik per Zufall.

Beethoven, Mondscheinsonate, 1. Satz

(hier das Original)

Chopin, Etüde Op. 25,12

(hier das Original)

(via usernamealreadyexists)

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Aphorismen des Tages:

Leidenschaftliche Modellhaftigkeit

Küsse analytisch

Subjekte
Golf
Glockengeläute

Gespenster im Uterus

Zinnmusik

Kroatische Glaubwürdigkeit

Der Abschnitt hätte zu einem Golfkrieg geführt.

Matthew Shlomowitz: Popular Contexts Volume 2

Der Komponist Matthew Shlomowitz hat eine zweite Auflage seiner „Popular Contexts“ für Klavier und Sampler veröffentlicht. Wunderbare minimalistische Verknüpfung von Klavierspiel, Keyboardspiel und szenische Gesten. Man beachte die Coda im letzten Stück.

Popular Contexts Volume 2
1. Weird Uncle
2. See My Logic
3. Racing Cars Have Feelings Too
4. Stand Up For Skateparks

by Matthew Shlomowitz
Performed by Stephane Ginsburgh
Turner Sims Concert Hall, Southampton
12 November 2012

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Aphorismen des Tages:

 

Bushaltestelle
Reflexzonen
Front

Werkausgabe seiner Standardthemen

Düsseldorf (1901)

Differentialrechnung
Harfe

Nüchterne Empfindlichkeit

Konzertveranstalter Kant

Nicht 127-150

Pantomime auf Schallplatte

Stille als ästhetische Qualität (=Musik) ist eine Frage der Inszenierung. Sei es mit der Bezeichnung als Trauermarsch für einen verstorbenen Tauben, sei es als virtuose Notation von Pausen (Schulhoff) oder als strenge zeitliche Form (Cage).
Noch eine Möglichkeit: Als Dokumentation stiller Bewegungen. Kein Witz, 1971 kam die stille Kunst des Pantomimen Marcel Marceau auf Schallplatte heraus.

Label copy for each one: ’1. Silence — 19:00 2. Applause — 1:00.’

(via Kotzendes Einhorn)

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Aphorismen des Tages:

 

Der Urteilskraft verfallen

Auch vom Melodieinstrument gegeben

Geschwindigkeit beim Glücksbegriff

Hans’ Zustand 46-50

Beantwortung von Beethoven

Der ehemalige Mitarbeiter der DDR

Das Kammerorchester bestraft mit Lösungen

„Bodybuilding“ von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun

Bei den diesjährigen Donaueschinger Musiktagen ging der Karl Sczuka-Preis für Hörspiel an die Produktion „Bodybuilding“ von Serge Baghdassarians und Boris Baltschun. Und das völlig verdient, ein sehr ausgeklügeltes Stück, das um eine Straßenaufnahme in Rio de Janeiro kreist.

http://www.ohnetitel.org/bodybuilding.mp3

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Aphorismen des Tages:

 

Die tiefe D-Dur-Sonate

Tonika-Kunstwerk

Zwischen Mondrians Vielstimmigkeit entziffern

Die Gefahr Bachs

Am Leiden zweifeln

Orchester 1970-71

Die schwedische Dynamik Heideggers

Musik aus Blindenschrift

Luiz Henrique Yudo übersetzt Wörter der englischen Sprache (eines bestimmten Anfangsbuchstabens in lexikalischer Reihenfolge) in Blindenschrift. Die sogenannte Brailleschrift ist auf drei Linien notiert; diese drei Linien sind dann die Notenlinien, der Ausführende kann den Linien selber Klänge zuordnen (und im Laufe des Stückes ändern).
Das Video erklärt’s am Anfang; dann hören wir 18 Minuten lang Wörter, die mit J beginnen. Schöner Buchstabe.

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Aphorismen des Tages:

 

Das dauerhafte Niveau der Vieldeutigkeit

Versuch dieser Komposition

Technik der Liedformen

Emigrationskurzschlüsse

Fähigkeit
Modulation
Verschnaufpausen

Gamelanklänge in Unterhaltungsmedien

Form ist hineingezwängte Sexualität