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Mein Weihnachtsoratorium

.. ab 2’43“

Man könnte meinen, die hier hätten’s bei mir abgekuckt:

Eine britische Firma, die eine Schnarchbremse herstellt, bat Schnarcher, Aufnahmen davon einzusenden, wie sie schnarchen. Aus den Soundschnipseln wurde für einen Werbespot ein Lied zusammengeschnitten. Ein geschnarchtes Weihnachtslied:

(via Glaserei)

Weg! Aber Kulturtechno bleibt

Ein arbeitsreiches Jahr geht zu Ende. Ich bin jetzt bis Anfang Januar im wohlverdienten Urlaub (der erste seit
vier Jahren). Kein Internet, keine Emails. Und keine Berliner Kälte; an Silvester werde ich im Meer planschen.

Per Zeitschaltuhr gibt’s hier aber weiter täglich Beiträge. Rutscht gut derweil.

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Die Feeds-Bühne

Mein nächstjähriges Musiktheater „Feeds. Hören TV“ nimmt Gestalt an. Die Bühnenbildnerin Justyna Jaszczuk hat ein hervorragendes Fernsehstudio entworfen.

Noch lachen alle

über musizierenden Roboter-Trash. Aber der Tag wird kommen…

(via Synthgear)

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Tageslink

Die Eßlinger Zeitung kündigt das Festival „Zukunftsmusik“ an, bei dem ich im Oktober 2010 das Happening

Arbeitsmarktplatz Esslingen – Musik für alle, Vermittlung vermittelt. Tragödie des Hörens, erste Roboterdemonstration.

durchführen werde:

http://www.ez-online.de/lokal/kultur/schaufenster/Artikel499725.cfm

auch die Schwäbische Post schreibt über das Festival.

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Danke, Frankfurt!

Kreidler @Mousonturm Frankfurt & Stuttgart

Heute abend um 21h im Studio des Künstlerhaus Muosonturm performe ich im Rahmen des Festivals ROT.
Das Ganze heißt „Showtime“ (ein Druckfehler von Brian Ferneyhoughs Oper „Shadowtime“ hat dazu inspiriert) und ist die Kompilation von drei Solo-Performances: RAM microsystems, 5 Programmierungen eines MIDI-Keyboards und untitled performance #1. Als Intermezzi erstelle ich dazwischen eine live-Komposition mit meiner Software COIT. Jede Menge live-Shreds jedenfalls. Kommet! Auch wenn es schon hieß, die Veranstaltung sei ausverkauft gibt es wohl noch Restkarten.

Und wer in Stuttgart weilt kann heute Abend um 20h im Musikzentrum Stuttgart-Feuerbach, Roserplatz 20 Kai Wangler und Hannes Reich Privataufführungen live hören.

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Ästhetik der Nuller in drei Sätzen

Aus Spreeblick gibt’s einen eher dämlichen („früher war alles besser“) Beitrag zur Frage, was die „Nuller“-Jahre brachten. Darin aber ein bemerkenswerter Kommentar:

Der Pop remixt jetzt entweder alles vorher dagewesene
(KillBill/Herr der Ringe – TokyoHotel/fifty cent. . . – röhrenJeans/rapper Hosen)
oder macht alles viel komplexer mit dem gleichen Material (Babel/la crash/Syriana – Justice/Múm/Gang Gang Dance

Das trifft ziemlich meine Arbeit der letzten Jahre. Remix (Musik mit Musik) und große Quantitäten (3300 Klänge); hinzu kommt dann noch der politische Fokus (also Richtung Konzeptualität). Alle drei Merkmale sind in der GEMA-Aktion product placements vereint.
Was kommt? Der erweiterte Remix-Begriff (Die bornierten „Remix gab’s doch schon bei Händel“-Heinis können mich eh ma!). Banker und Kompositionsprogramme komponieren lassen (Charts Music), Billiglohnkräfte komponieren lassen (Fremdarbeit), und von derlei Konzepte noch viel mehr im nächstjährigen Musiktheater „Feeds. Hören TV“, zu dem ich auch einen Essay mit dem Titel „Das musikalische Readymade“ veröffentlichen werde.

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Call Wolfgang @Bremen

Heise berichtet, dass das BKA auch die Überwachung von Internet-Telefonie fordert. Zeit, meine Installation Call Wolfgang wieder in Gang zu setzen. Und das wird sie auch, und zwar bei der Begleitausstellung zum 15. Internationalen Bremer Symposium zum Film 21. – 24.01.2010, das heuer das Thema hat

„public enemy – Film zwischen Identitätsbildung und Kontrolle“

Die Ausstellung ist vom 22. Januar bis zum 28. Februar 2010 im Kino 46, dem Kommunalkino Bremen zu sehen. Später mehr dazu auf Kulturtechno.

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Fremdarbeit Doku

Der Doku-Film über Fremdarbeit ist fertig. German with english subtitles; 17 Minuten.


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