two MIDI Keyboard Programmings (2012)
Kreidler @BR Klassik
Heute abend um 22.05h strahlt BR Klassik eine Sendung von Kristin Amme aus zum Thema „Horizonte Neue Medien: neues Hören, neues Komponieren, neue Musik?“, darin kommt neben Anselm Venezian Nehls und Harry Lehmann auch meiner einer zu Wort und Musik von mir erklingt – einschalten!
Horizonte Neue Medien: neues Hören, neues Komponieren, neue Musik?
Von Kristin Amme
Donnerstag, 23.08.2012
22:05 bis 23:00 UhrBR-KLASSIK
http://www.br.de/radio/br-klassik/programmkalender/sendung372736.html
Livestrom:
http://mediathek-audio.br.de/index.html?playeronly=true&channelId=brk
Die TAZ über “A House full of Music” und “Charts Music”
Die TAZ schreibt über die Ausstellung „A House full of Music“ in Darmstadt und mein dort gezeigtes Stück Charts Music:
Zuletzt stimmt den Besucher Johannes Kreidlers Video „Charts Music – Songsmith fed with Stock Charts“ (2009) noch einmal froh. Unter Verwendung der Microsoft Komponiersoftware „Songsmith“ entstand ein tragikomischer Billion-Dollar-Song zur Wirtschaftskrise. Entlang abstürzender Börsenkurse, Wachstumsraten von Pornoindustrie und steigenden Kriegsopferzahlen trällert ein rhythmisch unterlegter Orgelsound. Wunderbar.
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=ku&dig=2012%2F08%2F21%2Fa0098&cHash=7a266cfc83
Früher auf Kulturtechno: Die ZEIT über “A House full of Music” und “Charts Music”
Kreidler @belgisches Radio
Im belgischen Radiosender Musiq3 kommt heute eine Sendung über die „belgische Welle“ in Darmstadt. Die Sendung ist auf französisch und kann noch ein Monat lang online gehört werden.
Une vague belge à Darmstadt !
Reportage aux 46e „Internationale Ferienkurze für Neue Musik Darmstadt“
Laboratoire de l’Avant-Garde musicale de l’après guerre, les cours d’été de Darmstadt fondés en 1946 ne sont pas qu’une référence historique! La 46e édition qui s’est tenue en juillet dernier confirme même l’intérêt renouvelé de ces rencontres internationales des professionnels de la musique contemporaine depuis l’arrivée de Thomas Schäfer à la direction artistique en 2009. Parmi les 400 participants, de nombreux jeunes interprètes et compositeurs venus d’horizons divers, et parmi eux, une belle brochette de musiciens de chez nous. Thomas Schäfer le reconnaît volontiers: on peut parler d’une „belgian wave“ à Darmstadt“!
John CAGE / David TUDOR – ‚Indeterminacy‘: extrait. John Cage – David Tudor. Smithsonian Folkways.
John Zorn / John Cage – ‚Caged / Uncaged‘: extraits. Cramps.
Tristan MURAIL – Tellur: extraits. Marc-Olivier Lamontagne, guitare. enr. livre „open space Darmstadt“.
Raphaël CENDO – Faction: extraits. Jona Kesteleyn, guitare – Elisa Medinilla, piano – Rie Watanabe, percussion. enr. livre „open space Darmstadt“.
Georges APERGHIS – Volte-face: extrait. Geneviève Strosser, alto. Kairos.
Georges APERGHIS – La Nuit en Tête: extraits. DissonArt ensemble. Dissonance.
Dimitri PAPAGEORGIOU – Effluences . DissonArt ensemble. enr. répétition – Darmstadt „Ensemble 2012“.
Panayiotis KOKORAS – Braided Fractures: extraits. DissonArt ensemble. Dissonance.
Stefan PRINS – Fremdkörper #1: extraits. Nadar Ensemble. Sub Rosa.
Johannes KREIDLER – Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton: extraits. Nadar Ensemble. http://www.youtube.com/watch?v=89WAOif_WEc.
Stefan PRINS – Fremdkörper #2: extrait. Nikel Ensemble. Sub Rosa.
Stefan PRINS – Infiltrationen: extrait. Zwerm. Sub Rosa.
Bernd Alois ZIMMERMANN – Présence: extrait. Ensemble Recherche.
Production et présentation : Anne MATTHEEUWS
Réalisation : Bastien HIDALGO-RUIZ
http://www.rtbf.be/musiq3/emissions_big-bang?emissionId=2301&date=2012-08-20
Danke für den Tipp, Stefan!
Mein Vortrag „New Conceptualism“
Video des Vortrags vom 27.7.2012, gehalten bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik.
New Conceptualism
In recent years, some composers have excelled in the field of musical concept art. There was a long silence in this area, which, unlike the fine arts, only had a few representatives (mainly John Cage, Alvin Lucier and the Fluxus artists) in the avant-garde period.
There are reasions for the current appearance of the „New Conceptualists“: Firstly, because we are in a late postmodern situation, in which music is more object-like than ever, where the idea of material progress in terms of new sounds is exhausted and a new aesthetics of contents (Harry Lehmann) has been initiated. Secondly, the progress of digitization enables new forms of (multimedia) presentations corresponding with the needs of concept art. Or maybe the internet actually „forces“ conceptual strategies.
This lecture presents relevant compositions and discusses questions of aesthetics, production and reception.In den letzten Jahren haben sich einige Komponisten im Bereich der musikalischen Konzeptkunst hervorgetan, nachdem es lange still um diese Sparte war, die ohnehin, anders als in der Bildenden Kunst, zu Avantgarde-Zeiten nur wenige Vertreter (hauptsächlich John Cage, Alvin Lucier und die Fluxus-Künstler) vorweisen konnte.
Der jetzige Auftritt der »Neuen Konzeptualisten« hat Gründe: einerseits in einer spät-postmodernen Situation, in der Musik objekthafter denn je ist, weil sich der Materialfortschritt im Sinne neuer Klänge erschöpft und eine gehaltsästhetische Wende (Harry Lehmann) einsetzt; anderseits in der technologischen Entwicklung der Digitalisierung, die andere (multimediale) Präsentationsformen ermöglicht, wie sie die Konzeptkunst braucht – oder vielleicht ›erzwingt‹ das Internet sogar konzeptuelle Strategien.
Der Vortrag gibt einen Überblick über Werke aus dieser Richtung und geht Fragen der Ästhetik, Produktion und Rezeption nach.
Kreidler @Musikwoche
In der „Musikwoche“ läuft eine Serie über Urheberrecht heute. In der aktuellen Ausgabe wurde ich dazu befragt.
Johannes Kreidler: Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton
Johannes Kreidler
Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton
for flute, bass trombone, percussion, drum pad sampler, half-acoustic guitar, piano, audio and video playback (2012)
Nadar Ensemble, Daan Janssens, Cond.
Darmstadt, 18.7.2012
Radio Version:
Wozu komponieren? @NZfM
In der aktuellen Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Musik ist zum Thema „Wozu komponieren?“ mein Text „Ein kurzer Essay über Liebe“ abgedruckt.
Snip:
Kleines Gedankenspiel: Was käme für eine Musik dabei heraus, wenn die Komponisten machen dürften, was sie wollen? Vorzustellen wäre sich das so: Es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen, und eine ›bedingungslose Aufführungsgarantie‹ – der Komponist kann sich alle Zeit der Welt nehmen, sich die Instrumente / Instrumentalisten selber aussuchen, den Aufführungsort bestimmen und die Dauer des Stücks ganz nach eigenem Ermessen wählen. Also wenn nötig arbeitet er an einem zweiminütigen oder zwanzigstündigen Werk in aller Ruhe und Sorgfalt fünfzehn Jahre lang, ob für Toy Piano solo oder ein riesiges Musiktheaterspektakel, wenn es sein muss aufgeführt vor dem Reichstag, auf der Zugspitze oder in der Donauhalle. Wie hörte sich wohl die Kunstmusik an, wenn die Komponisten – rein organisatorisch – machen dürften, ja, machen müssten, was sie wollen?
Darmstadt, Klofotos
Jemand hat diese Fotos (es gab wohl noch mehr, als ich sie dann auch mal zu Gesicht bekam waren einige schon wieder entfernt) an einem Veranstaltungsort der Darmstädter Ferienkurse über die Pissoirs gehängt – wie auch immer das zu verstehen ist. Die Fotos stammen aus Podiumsdiskussionen mit Mathias Spahlinger und Rolf Riehm.
Den Rest kann man hier nachlesen.
Lautsprecher ausdrucken
Nicht nur 3D-Drucker werden vielversprechend, wie man in diesem Video sieht ist auch in 2D noch manches neues möglich: zum Beispiel Lautsprecher ausdrucken.
Früher auf Kulturtechno: Lautsprechergemälde
Danke für den Tipp, Anna!




