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product placements @beatportal

Auf dem Blog „beatportal“ wird die englische Doku von product placements gezeigt.

http://www.beatportal.com/feed/item/composer-submits-70200-forms-to-german-riaa/

product placements @Montréal

Beim Festival ÉuCuE xxvii der „Association des Etudiants en Eletroacoustique de Concordia“ an der Concordia University, Salle Oscar Peterson Concert Hall, 7141 Sherbrooke St. West, Montréal QC, wird product placements im Konzert um 16.30h (Ortszeit) gespielt.
Wer die Zeit richtig umrechnet kann auch andernorts den Webcast des Festivals anhören.

Dekonfabulation @DeutschlandRadio Kultur

Heute nacht um 0.05h kommt auf DeutschlandRadio Kultur die Sendung „… das Fenster öffnen … Herausforderungen des Alltags für die musikalische Moderne“ von Gisela Nauck. Darin wird die erste Fassung von Dekonfabulation besprochen.

[stream]

hallo berlin / welt

Zurück von Frankfurt von einem guten Workshopwochenende mit dem Ensemble Modern. Wie immer wurde über meine todernste Musik gelacht, vor allem beim durchgefilterten Barockchoral im Marschrhythmus. Meine Beteuerung, dass das alles von Herzen kommt, glaubte mir keiner ;)

Ich wiederum kann es nicht glauben, dass die junge Generation derart pathetisch in die Ensemble-Modern-Vollen greifen nötig hat. Dramatik bestand für manche vor Ort nur aus an- und abschwellenden gestischen Texturen. Subtilität, aufgeklärte Distanz zu Effekten, formale Brüche, Geschichtsbewusstsein und Individualität, das scheint ihnen nicht über die Feder zu gehen. Darauf reimt sich dann eine Oberflächlichkeit in den Gesprächen, die ich ihnen leider nicht vorhalten konnte, weil ich das englische Wort für „Oberflächlichkeit“ nicht wusste. Die Gespräche mit den Musikern hingegen waren sehr erhellend und zeigten alle Facetten und Schwierigkeiten des Verhältnisses Komponist-Instrumentalist auf.

Eine echte Schnapsidee, also in der Kneipe geboren, ist die eines neuen Stückes für Kontraforte, einer Weiterentwicklung des Kontrafagotts, die angeblich das Zeug dazu hat, Fagott und Kontrafagott abzulösen. Und angeblich sind darauf über 1000 Mehrklänge möglich, was mich prompt reizt, die in 10 Minuten abspielen zu lassen. Mit Robert Buschek werde ich auf jeden Fall in der nächsten Zeit einmal das Ganze experimentell ergründen. [Ebenfalls angeblich hat der Ensemble-Modern-Fagottist Johannes Schwarz sogar schon über 6000 Mehrklänge aus seinem Instrument geholt…]

Zuletzt noch dieses Video von Takashi Murakami, dessen Ausstellung ich im Frankfurter Museum für moderne Kunst heute gesehen habe. Er ist eine Art japanischer Liechtenstein, Pop in Mangastyle plus extrem detailgestalteter Fraktal-Ästhetik.

Ciao bis Montag

Bin ab morgen in Frankfurt beim Vortreffen des Kompositionsseminars der Internationalen Ensemble Modern Akademie. Vielleicht schaff ich’s aber auch mal, zwischendurch einen Beitrag zu schreiben.

Kontinuum mit Melodie @DeutschlandRadio Kultur

Teile der DEGEM-CD „Orpheus 400“ werden am 31.10.2008 auf DeutschlandRadio Kultur von 0.05h bis 1h gesendet, darunter mein elektronisches Stück Kontinuum mit Melodie.

Gestaltete Landschaften – Musik von Kreidler, Hosokawa und anderen in der „Unerhörten Musik“

Arno Lückers Besprechung des gestrigen Konzerts in der Neuen Musikzeitung.

Das BKA-Konzert

Cache Surrealism wurde gestern von Ruth Velten (Bariton-Saxophon), Silke Lange (Akkordeon), Wolfgang Zamastil (Cello) und Felix Dreher (Klangregie) uraufgeführt. Im gut besetzten (die Hochrechnungen schwanken zwischen 50 (Kreidler) und 80 (Lücker)) BKA Berlin gelang das Stück und das ganze Konzert sehr gut und ich danke den Interpreten herzlich!

[Foto: Leowee Polyester]

Demnächst soll auch die Kritik der Neuen Musikzeitung (NMZ) online gehen. Mal sehen, ob mein Bestechungsversuch des Kritikers (Bier) geglückt ist.

cache surrealism @BKA

Johannes Kreidler: cache surrealism (2008)
für Saxophon, Akkordeon, Violoncello und Elektronik (Uraufführung)

Toshio Hosokawa: In der Tiefe der Zeit (1994/96)
für Akkordeon und Violoncello

Sara Minguez: A – … …. (…) (2006)
für Saxophon und Akkordeon

Wolfgang Zamastil: Archiv II (2008)
für Saxophon, Akkordeon, Violoncello und Elektronik (Uraufführung)

Ruth Velten, Saxophon
Silke Lange, Akkordeon
Wolfgang Zamastil, Cello
Felix Dreher, Klangregie

Dienstag, 28.10.2008, 20.30 Uhr

BKA, Mehringdamm 34, 10961 Berlin

Eintritt: 10 / 7

in hyper intervals @Danzig

Nächsten Samstag, 25.10.2008 ist die Uraufführung von in hyper intervals durch das Ensemble Kwartludium. Leider kann ich nicht dabei sein, aber nächstes Jahr dann wenn sie das Stück bei der Media Art Biennale in Breslau wieder spielen.