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„Nicht Musik über Musik, sondern mit Musik“ – Radiosendung online

Die Radiosendung von Christoph Reimann über die Ästhetik der „Musik mit Musik“, mit Werken von und Interviews mit Johannes Kreidler, Stefan Prins, Alexander Schubert und Martin Schüttler, gesendet auf HR2 Kultur am 26.2.2013, hat jemand hochgeladen.

180 Gedichte von Georg Trakl (als Binärcode), für Geige solo

Nachdem ich vorletzte Woche eindrucksvoll beweisen konnte, dass ich der größte Paul-Celan-Vertoner aller Zeiten bin, habe ich nun auch das Gesamtwerk von Georg Trakl kompositorisch bewältigt.

Der Herbst des Einsamen

Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle,
Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle;
Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen.
Gekeltert ist der Wein, die milde Stille
Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen.

Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel;
Im roten Wald verliert sich eine Herde.
Die Wolke wandert übern Weiherspiegel;
Es ruht des Landmanns ruhige Geberde.
Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel
Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde.

Bald nisten Sterne in des Müden Brauen;
In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden
Und Engel treten leise aus den blauen
Augen der Liebenden, die sanfter leiden.
Es rauscht das Rohr; anfällt ein knöchern Grauen,
Wenn schwarz der Tau tropft von den kahlen Weiden.

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Aphorismen des Tages:

Die Natürlichkeitsoktav

Zeit gegeneinander geheiratet

Musik
Form
Lotto
Mythologie

www.pfau-verlag.de
beautiful

hat.*

Leiche übertreiben

Durcheinandersicherheit

Radiosendung Kreidler@Donaueschinger Musiktage 2012 online

Die Radiosendung über mich bei den Donaueschinger Musiktagen 2012, die auf SWR2 am 30.1.2013 (Kulturtechno berichtete) ausgestrahlt wurde, hat jemand online gestellt. Das Feature ist von Bernd Künzig.

Kreidler @HR2 Kultur

Heute abend sendet HR2 Kultur die Sendung „Nicht Musik über Musik, sondern mit Musik“ von Christoph Reimann aus.

Dienstag, 26. Februar 2013, 22:00 Uhr

In seinem Aufsatz mit dem programmatischen Titel „Musik mit Musik“ aus dem Jahre 2007 beschrieb der in Berlin lebende Komponist Johannes Kreidler seine Arbeitsweise mit (vorgefundenen) Soundfiles und deren ästhetische Implikationen.

Auch andere Komponisten, die zur Generation der „digital natives“ zählen. Also jene Generation, die mit Hard- und Software aufgewachsen ist und auf vielfältige und unterschiedlichste Art und Weise digitalisierte Musik in ihren Stücken einsetzt. Wie und warum – darüber geben Johannes Kreidler (* 1980), Martin Schüttler (* 1974), Alexander Schubert (* 1979) und Stefan Prins (* 1979) Auskunft.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=31122&key=standard_document_43789901

Livestrom:
http://www.hr-online.de/website/radio/hr2/index.jsp?rubrik=23746

Kreidler @WDR3

Heute abend um 23.05h kommt auf WDR3 die Sendung „Studio Neue Musik – Flüchtige Schönheiten“ von Björn Gottstein. u.a. mit meinem Stück product placements.

http://www.wdr3.de/musik/neuemusikbeiwdr3/Schoenheiten100.html

Livestrom:
http://www.wdr.de/wdrlive/media/wdr3_hq.m3u

Wenn in 33 Sekunden 70.000 Zitate an uns vorüberrauschen, mischt sich zwangsläufig Schönes und Hässliches. Johannes Kreidler unternimmt diesen Versuch zum Thema flüchtige Schönheit, ganz andere stammen von Hans Werner Henze und Paul Dessau.

Diskurse über flüchtige Schönheiten, vermeintlich schöne Stellen und erfüllte Augenblicke. Gérard Pesson eröffnet uns Einblicke in die Sammlung seiner Lieblingsstücke. „Dass schöner erscheint und Sehnsucht erzeugt, was sich entzieht“, sei, so Matthias Spahlinger, von Charles Baudelaire zu lernen. Johannes Kreidler lässt in nur 33 Sekunden über 70.000 Zitate vorbeirauschen, darunter gewiss einige schöne – und noch mehr hässliche – Stellen. Berüchtigt ist der Disput über Schönheit zwischen Paul Dessau und Hans Werner Henze: auf Beeing beauteous seines Freundes Henze antwortet Dessau mit seinem Quattrodramma, gegen die schönheitstrunkene Kantate setzt er harte musica impura.

Moderation: Björn Gottstein
Redaktion: Harry Vogt

„Zeitgehöft“ – 697 Gedichte von Paul Celan, für Sonifizierungsalgorithmus

Kreidler @BKA Berlin

Am Dienstag, 19.2. um 20.30h spielt in der Reihe „Unerhörte Musik“ der Londoner Pianist Mark Knoop mein Klavierstück 5 und meine Studie für Klavier, Audio- und Videozuspielung, sowie Werke für Klavier/Keyboard und Elektronik/Video von Johanna Bailie, Newton Armstrong und Stefan Prins. Kömmet nach Kreuzberg, wenn ihr nicht eh schon dort wohnt!

http://www.inm-berlin.de/Details_Veranstaltung.php?id=13199%E2%80%9C

Kreidler – Portrait-CD erscheint bei der Edition Zeitgenössische Musik

Pressemitteilung der Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats:

In der jährlichen Auswahlsitzung zur CD-Reihe EDITION ZEITGENÖSSISCHE MUSIK (EZM) entschied sich die mit Fachleuten für Neue Musik besetzte Jury unter der Leitung von Prof. Wolfgang Rihm für die vier aufstrebenden Komponistinnen und Komponisten Marina Khorkova, Johannes Kreidler, Jagoda Szmytka und Vito Žuraj. Diese Künstler werden nun jeweils durch die Produktion von Porträt-CDs gefördert, die voraussichtlich in den Jahren 2015/16 veröffentlicht werden.


http://www.nmz.de/kiz/nachrichten/neue-komponisten-fuer-die-edition-zeitgenoessische-musik-ausgewaehlt

Des weiteren wird mein Stück „Der ‚Weg der Verzweiflung‘ (Hegel) ist der chromatische“ auf der Donaueschinger Musiktage 2012 CD erscheinen, und mein Gitarrenstück „Anlässe, sich eine zu drehen“ spielt derzeit Nico Couck ein.

Earth Song

Zur Fracking-Debatte.

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Aphorismen des Tages:

 

Ascension und Stücke

Geschworen angefangen

Er schmeichelte geschrieben

Teleologie abwarten

Rundfunksystem Werner

Was einen anonymen Orpheus leutet

Künstlerische Unter-Gesten, die stark umgekehrt formulieren

Gehirnwellenmusik gegen BILD

Aphorismus des Tages:
Aufgabe der Kunst ist heute, neue Anwedungsbereiche der Sonifikation zu erschließen.