
(aus “Ear Training 2″)

Schuberts „Winterreise“, Schumanns „Dichterliebe“, Wolfs „Spanisches Liederbuch“ – Kreidlers „Songifications“! Wer hätte gedacht, dass die Gattung des Liederzyklus‘ im Jahr 2013 eine derart gewaltige Renaissance erfahren würde? Nachdem ich das lyrische Gesamtwerk von Paul Celan, Georg Trakl, Michel Houellebecq und Ingeborg Bachmann kompositorisch bewältigt habe, schließe ich mit der Vertonung sämtlicher Gedichte von Günter Grass. Der ganze Zyklus ist somit ins Werkverzeichnis aufgenommen:
In der mexikanischen Zeitschrift „La Tempestad“ ist eine Text über Arbeiten von mir erschienen, von Guillermo Garcia Perez. Pflichtlektüre für alle Spanischsprechenden.
Henrique Iwao hat einen Text über elektronische Musiken geschrieben, die mit sehr kurzen Samples arbeiten. Darin wird auch meine Arbeit besprochen.
Update: Ups, Text ist auf PORTUGIESISCH! Dank an den/die KommentatorIn.
Using the concept of time scales, established by Curtis Roads, and considering referentiality as a very important musical factor, an analysis is made, in respect of different approaches in three pieces of experimental electronic music dealing with the use of short duration samples, in a context of musical collage practices. The pieces analised in the article are: Velocity, part of the larger work Plexure, by John Oswald, O Chá, by Mário Del Nunzio and Product Placements, by Johannes Kreidler.
More Info: „A ser publicado nos anais do XXI Congresso da Associação Nacional de Pesquisa e Pós-Graduação em Música – Uberlândia – 2011. Resumo: Partindo da noção de escalas temporais, estabelecida por Curtis Roads, e considerando a referencialidade como importante elemento musical, no presente artigo analisamos diferenças de abordagem entre três peças de música eletrônica experimental, no que diz respeito a práticas de colagem musical utilizando amostras de pequena duração: Velocity, parte da obra Plexure, de John Oswald, O Chá, de Mário Del Nunzio e Product Placements, de Johannes Kreidler.“
Morgen abend hebe ich mein neues Stück „IRMAT Studies“ für Sensortisch im Haus der elektronischen Künste Basel aus der Taufe. Anwesenheitspflicht fürs Dreiländereck. Außerdem wird in der Ausstellung meine „Charts Music“ gezeigt.
Samstag, 5. Oktober 2013
18.00–18.15h, Statement von Johannes Kreidler (DE) Konzeptuelles Komponieren
Der Komponist Johannes Kreidler, der mit seiner Arbeit Charts Music (2009) in der Ausstellung vertreten ist und im Abendkonzert sein neues Werk IRMAT Studies zur Uraufführung bringt, wird über die Herausforderungen der gegenwärtigen Komposition sprechen.19.00–20.00h, Round Table mit Johannes Kreidler und nn vom Institut für Feinmotorik, Amadis Brugnoni IMRAT, Moderation: Marion Saxer
Marion Saxer, Professorin für Historische Musikwissenschaft an der Goethe Universität in Frankfurt a.M., diskutiert am Round Table mit den anwesenden Komponisten und Musikern über künstlerische Strategien am Ende der Postmoderne, neue Technologien und Zukunftsvisionen. Das Gespräch findet auf Deutsch statt.20.30h, Konzert von IRMAT 2.0 mit Uraufführungen von Johannes Kreidler, Isabel Klaus (ES/CH) und Wanja Aloe (CH)
Am interaktiven Tisch von IRMAT werden dem Publikum drei Uraufführungen mit Stücken von Johannes Kreidler, Isabel Klaus und Wanja Aloe präsentiert. So kombiniert etwa der deutsche Komponist Johannes Kreidler in seiner neuen Komposition IRMAT Studies die Sensor-Hardware von IRMAT und die Instrumentensample-Datenbank von conTimbre und lässt so das Publikum bekannte Instrumente auf eine neue, virtuelle Weise erfahren.