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Kategorie Kritik der reinen Vernunft

Texte von Nationalhymnen im Vergleich

(draufklicken zum Vergrößern)

„gemeinsam ist den feinden höchstens, dass alle nationalistischen nationen, die sich gegenseitig bekriegen, allesamt nationalhymnen haben, die sich stilistisch überaus ähnlich sind, weil sie alle in der epoche des nationalen vollrausches entstanden sind; manchmal stammen sie von ausländischen komponisten oder es ist sogar dieselbe melodie. solcher irrsinn sollte wirklich der vergangenheit angehören.“
Mathias Spahlinger

(via BoingBoing)

Der Widersinn von ‚Ein Instrument >spielen<'

Hab mal einen Text darüber geschrieben, warum ich den Ausdruck „Spiel“ in der Kunst für falsch halte. Hier nun ein Dokument das mir Unterstützung gibt; leider ist nicht zu ermitteln, wer das geschrieben hat.

(via Taktgefühle)

The Truth about Popular Music

Jetzt wo die Heroen alle (leider) wegsterben, wird das alles immer wahrer. Fehlt aber der Hinweis auf die wirklich radikale Alternative – die Neue Musik.

(via Malte auf FB)

Philosophie (Symbolbild)

Das Problem mit YouTube-Tutorials

Endlich spricht’s jemand an.

(via Schlecky)

Über Jugendwahn und Altersdiskriminierung in der Neuen Musik

Es ist schizophren – einerseits gelten in der Neuen Musik bis zu 51jährige noch als „Junge Komponisten“, wie zB im Perlentaucher vom 9.7.2014:

In der ZEIT unterhalten sich Volker Hagedorn und Christine Lemke-Matwey mit den vier jungen Komponisten Sarah Nemtsov, Moritz Eggert, Johannes Maria Staud und Isabel Mundry über die Möglichkeiten und Aufgaben Neuer Musik

(mit Verlaub, die interviewten „jungen Komponisten“ waren zum Zeitpunkt des Gesprächs 34, 48, 40 und 51. Ich habe auch mal ein Konzertplakat gesehen, das mit „jungen Komponisten“ warb, deren ältestes Semester 56 war)

andererseits gibt es Wettbewerbe mit Altersbeschränkung, bspw. die Portrait-CD der Edition Zeitgenössische Musik des Deutschen Musikrats (Limit: 40). Letzteres nennt man „Ageism„.

Drüben in der „New Music Box“ steht dazu einiges – Ageism in Composer Opportunities:

http://www.newmusicbox.org/articles/ageism-in-composer-opportunities/

Ebenso hat es vor einiger Zeit Gordon Kampe angeprangert:

http://www.nmz.de/artikel/frischfleisch

Ulrich Kreppeins Kritik am Konzeptualismus

Der von mir geschätzte Komponistenkollege Ulrich Kreppein hat eine umsichtige Analyse / Kritik am gegenwärtigen Konzeptualismus in der Neuen Musik geschrieben, veröffentlicht in den MusikTexten.

Snip:

Die Bedeutung allerdings, die konzeptueller Kunst momentan zukommt, ist nicht nur Phänomen, sondern auch Symptom eines bestimmten Kunstverständnisses. Konzeptkunst kommt nämlich – und man mag darüber diskutieren ob das nur ein Missverständnis ist – dem oben beschriebenen Bedürfnis, einer komplexen, langwierigen Kunsterfahrung eine weniger mühsame Alternative entgegen zu setzten, allzu bereitwillig entgegen: der Verkürzung eines großen, widersprüchlichen Ganzen. Nur, dass in diesem Fall ein kulinarischer Ausschnitt durch eine spannenden Idee ersetzt wird. In beiden Fällen aber bleiben Parzellen statt Erfahrungen, und das ist eben doch mehr als nur eine zufällige Gemeinsamkeit.

(Der Text steht online: http://musiktexte.de/WebRoot/Store22/Shops/dc91cfee-4fdc-41fe-82da-0c2b88528c1e/MediaGallery/Kreppein.pdf)

Ich teile/bin einverstanden mit/interessiere mich für viele der Beobachtungen, weniger aber deren Wertung. Mit Kreppeins Argumentation könnte man auch die Aphoristik Weberns oder die Fragmentästhetik Nono’scher Provenienz als „Häppchenkultur“ verunglimpfen.
Mir fehlt bei dem Ganzen eine Dimension, die sich aufzeigt, wenn man den Text mit der lakonischen Antwort konfrontiert: „Einigen wir uns darauf, du machst einfach deins und ich mach meins, okay?“ Hindert jemand Kreppein an der Ausübung seines Musikideals? Wenn ja, wer? Oder warum schreibt er eigentlich über eine Musik-/Kunstrichtung, die sehr weit von seiner eigenen Arbeit entfernt ist?

(Siehe auch meine Fußnote 27 in Der erweiterte Musikbegriff)

Philosophie (Symbolbild)

(via asset)

Ein Blog für alle Postmoderne-Hasser

Derer gibt es in meinem Bekanntenkreis einige. Die einen beharren immer noch darauf, dass die Moderne doch unabgeschlossen sei, die anderen sehnen herbei, dass die doofe Postmoderne jetzt doch endlich mal vorbeiseinmüsse. Ich bin der Ansicht, dass es sich beide mit einem stark simplifizierten Postmodernebegriff einfach machen – aber ich verstehe gar nicht erst die Motivation. Postmoderne find ich super.

Jedenfalls, die können sich nun wohlig im „PoMo Hate Blog“ durchklicken:
http://wtf-post-modernism.tumblr.com/

Jedes illegale mp3 installiert Kommunismus

(via Slavoj Zizek)