Scheint da geradezu ein Topos zu sein. (Wikipedia, Abschnitt „in popular culture“)
Mehr / ausführlicher davon bspw hier:

Scheint da geradezu ein Topos zu sein. (Wikipedia, Abschnitt „in popular culture“)
Mehr / ausführlicher davon bspw hier:
Im Rahmen des Transmediale-Festivals in Berlin findet die Ausstellung Seismographic Sounds statt, gestaltet von Thomas Burkhalter, Theresa Beyer und Hannes Liechti, bei der ich Teil der „Interview-Installation“ bin. (30.1.-20.3.)
[Früher auf Kulturtechno: Kreidlerstatements zu “Musik & Protest”]
Dazu ist auch ein Buch erschienen mit vielen interessanten Beiträgen, und einem Interview mit mir.
Michael Rebhahn etwa hat einen Text zum Neuen Konzeptualismus beigesteuert:
Unter dem Label „Neue Konzeptualisten“ konfrontiert eine junge Komponistengeneration die Neue Musik mit Realitäten von Multimedialität und globaler Vernetzung. Damit stellt sie die erstarrten Spielregeln der Kunstmusik in Frage und rüttelt gehörig am Werk- und Kunstbegriff. Der „conceptual turn“ in der Neuen Musik?
Des weiteren läuft in der Sächsischen Akademie der Künste von 19.1. bis 11.3. die Ausstellung „Building new realities“, kuratiert von Franz Martin Olbrisch.
In der Ausstellung sind neben Arbeiten von Olbrisch und Robin Minard meine Videos Split Screen Studies, 22 music pieces for video und einige Sheet Music -Arbeiten zu sehen sind. (Hier eine Besprechung)
Edgar Ende, Vater des Kinderbuchautors Michael Ende. Eine große Entdeckung für mich, eine deutsch-tiefgründige Mischung aus Dalischer Fantastik und Magrittescher Lakonie.
Jetzt erschienen ist Harry Lehmanns neues Buch „Gehaltsästhetik„, das ich für ein sehr wichtiges, unbedingt lesenswertes Buch zur Kunsttheorie halte. Am 11.2. um 20h findet in Berlin eine Buchpräsentation in der Galerie Nemtsov&Nemtsov statt.
Zu den Gründungsmythen der Postmoderne gehört, dass sich die Kunst vom Neuheitsanspruch der Moderne verabschiedet habe. Tatsächlich wurde dieser Anspruch aber nicht preisgegeben, sondern nur reformuliert. Folgte die avancierte Kunst im 20. Jahrhundert weithin einer Materialästhetik, wie sie sich zum Beispiel im Kubismus oder in der seriellen Musik manifestierte, lässt sich heute eine Hinwendung zur Gehaltsästhetik beobachten. Neuheit wird von Künstlern wie Ai Weiwei oder Damien Hirst nicht länger im ästhetischen Material gesucht, sondern in dem durch ein Werk artikulierten neuen ästhetischen Gehalt. Diese gehaltsästhetische Wende der Künste ist die Quintessenz von Harry Lehmanns Kunstphilosophie. Auf der Grundlage einer Theorie der ästhetischen Eigenwerte, zu denen Schönheit, Erhabenheit, Ereignis und Ambivalenz gehören, erzählt er die europäische Kunstgeschichte neu als eine Geschichte der ästhetischen Erfahrung. Zahlreiche Beispiele aus den Bildenden Künsten, der Dichtung und der Musik, aber auch aus Werbung, Mode und Design machen diesen Paradigmenwechsel in den Künsten anschaulich und evident.
Nicht wirklich unbekannt, seine Albumcover sind auf berühmten Platten; aber der Name war mir jedenfalls nicht bekannt. Bildungslücke -> geschlossen.
Derer gibt es in meinem Bekanntenkreis einige. Die einen beharren immer noch darauf, dass die Moderne doch unabgeschlossen sei, die anderen sehnen herbei, dass die doofe Postmoderne jetzt doch endlich mal vorbeiseinmüsse. Ich bin der Ansicht, dass es sich beide mit einem stark simplifizierten Postmodernebegriff einfach machen – aber ich verstehe gar nicht erst die Motivation. Postmoderne find ich super.
Jedenfalls, die können sich nun wohlig im „PoMo Hate Blog“ durchklicken:
http://wtf-post-modernism.tumblr.com/