Skip to content

Wrongulator – Der Taschenfalschrechner

Ein Taschenrechner, der immer ein falsches Ergebnis ausgibt.

The Wrongulator is no ordinary calculator, its actually the world’s worst calculator as it never gives the right answer, ever! If your calculator has been exchanged for this one then every single calculation you’ve entered in it has been wrong. It is perhaps the cruelest practical joke you could inflict on your office colleague and the chances are, without being told, they’ll probably never guess….well not before it’s too late anyway! Mwhahahaha!

Wrongulator

(via BoingBoing)

David Helbichs Annessens Walk

David Helbich, deutsch-belgischer Performance-Künstler (man könnte auch sagen: Komponist, Choreograph und Street Artist), hat mal wieder einen schönen Walk veranstaltet, zusammen mit der Tänzerin Shila Anaraki.

This performative walk was created for the symposium ‚Marche / Performance et Design Urbain‘ of the Académie Royale des Beaux-Arts de Bruxelles and the Université Libre de Bruxelles (ABRA + ULB). It took place 6 March 2011.

Concept, composition+guiding: David Helbich
Second guide: Shila Anaraki.
Camera: Jean-François Fontaine
Montage: David Helbich

The walk took 60 minutes, starting and ending at the Academy. The audience was asked to not talk during the walk and when indicated wear ear-plugs.

Hier gibt es noch eine Sammlung seiner Shout Pieces, einerseits Interventionen im öffentlichen Raum, andererseits auch Musikstücke, die sich nur um ein Geringes aus dem Grundrauschen herausheben, was sie um so poetischer macht.

Musiktheorie: Grunting (Tennis)

Kürzlich hatte ich hier Videos von glissandierenden stöhnenden Tennisspielerinnen, tatsächlich gibt es dazu auch einen aufschlussreichen Wikipedia-Artikel:

http://de.wikipedia.org/wiki/Grunting_%28Tennis%29

Es handelt sich jedoch um einen sogenannten effort closure im Kehlkopf, durch einen aktiven und krampfartigen Verschluss der Stimmlippen und einer Verhakung des Stellknorpels mit anschließender Lösung. Dieser Prozess erstreckt sich über drei Phasen, der Schließ-, Verschluss- und Lösephase. Da nur die Lösephase hörbar ist, wird der dabei entstehende Laut auch Verschlusslöselaut genannt.
[…]
„Doch die weibliche Ekstase durch Verausgabung ist stets eine unmißverständlich erotische, während der maskuline Star die Arbeitsmaschine imitiert, die im Kampf gegen den Tod ihr Letztes gibt.“
[…]
Die BBC nutzte 2011 bei Übertragungen von Tennisspielen aus Wimbledon spezielle Filtersoftware, mit der die störenden Geräusche der Sportler gegenüber der Stimme des Sprechers weitgehend ausgeblendet werden können.
[…]
Das lauteste Stöhnen im Profi-Tennis wurde bisher mit 109 Dezibel (dB) bei der Portugiesin Michelle Larcher de Brito gemessen.

Ein Haufen Rückspiegel

Von Graham Caldwell.

(via Triangulation)

Man sollte die an dieses Auto montieren.

Früher auf Kulturtechno: Ein Haufen Straßenlaternen

Winterloch

Von ‚Sommerloch‘ kann bei dem Wetter ja auch nicht die Rede sein.

(via FFFFOUND!)

Raummusik an der Wall Street

Ein Stück, das ich sehr mag, „Hoketus“ von Louis Andriessen, wurde von jungen Musikern an der Wall Street gegeben. Für mich eines der besten Musikstücke, das mit dem Raum arbeitet, wenn nicht fast das einzige neben Stockhausens Gruppen und den alten Venezianern, trotz niederländisch-poppiger Unbekümmertheit. Um so hübscher, dass es auch noch an einem ungewöhnlichen Ort stattfindet. Ein Zusammenschnitt:

Yarn/Wire led the performers: Ian Antonio, Russell Greenberg (congas); Laura Barger, Ning Yu (pianos); Michael Gallope, Jacob Rhodebeck (keyboards); Erin Lesser, Christa Van Alstine (pan flutes); Tony Gedrich, Joe Higgins (electric bass).

(via starkland)

Kreidler @Google+

Norwegischer Kompositionsauftrag

Vor zwei Monaten habe ich vom Borrealis-Festival Bergen / Norwegen einen Kompositionsauftrag für 2012 erhalten. Thema des Festivals ist „Protest“, was für Norwegen ganz untypisch sei, sagte mir die Leiterin, denn die Norweger seien ein ziemliches zufriedenes, ja, konfliktscheues Volk.

Mein Mitgefühl ist bei den Freunden und Bekannten in Norwegen.

kinect studies – by Johannes Kreidler

Habe ein paar kleine Konzepte mit dem Kinect 3D-Sensor aufgenommen:

Musik mit Live-Elektronik, 1845

…zumindest elektrisch synchronisierte.

Ein im Folgejahr aufgeführtes Monsterkonzert wurde von Berlioz und seinen Assistenten nur mittels eines eigens hergestellten „fünfteiligen elektrischen Metronoms“ bewältigt, „[das] durch den Druck eines Fingers meiner linken Hand, während ich mit der Rechten den Taktstock frei bewegte, […] den Takt nach fünf verschiedenen und sehr weit voneinander entfernten Punkten des weiten Raums [leitete.] Fünf Unterdirigenten empfingen mein Tempo durch die elektrischen Drähte und teilten es alsbald den Gruppen mit, deren Leitung in ihren Händen lag.

Aus: Katrin Bicher, Res Severa Verum Gaudium? Kleiner kulturgeschichtlicher Exkurs zum Konzertverhalten. In: relax. Programmheft zu den Rainy Days 2008, herausgegeben von Bernhard Günther.

Früher auf Kulturtechno: Goethe über Elektronische Musik