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Russisches Neue-Musik-Radio?

Wikipedia:

The Buzzer (deutsch Der Summer) ist der Spitzname eines russischen Zahlensenders mit dem ehemaligen Rufzeichen UWB76, der normalerweise auf der Kurzwellen-Frequenz 4625 kHz (Amplitudenmodulation) sendet. Nach einer zwischenzeitlichen Umbenennung in MDZhB[1] meldete er sich seit 9. September 2011 mit dem Rufzeichen 94ZhT.[2] Am 29. Dezember 2011 um ca. 14:01 wurde wieder das Rufzeichen MDZhB verwendet.

Zwischenzeitlich sendete der Kurzwellensender auch auf anderen Frequenzen.[3]

Der Sinn der Station ist ungeklärt und bleibt rätselhaft.

[…]

Der Sender sendet kontinuierlich einen kurzen, monotonen Summton, der etwa 25 Mal pro Minute wiederholt wird. Die Sendung dauert jeden Tag 23 Stunden und 10 Minuten, in der Zeit zwischen 07:50 und 07:00 UTC. Während der sendefreien Zeit finden wahrscheinlich Wartungsarbeiten am Sender statt.

Hier kann man’s live hören.

Mozarts „ungewöhnliches“ Ohr

Mozart, Wolfgang Amadeus, 1756-1791. Mein Ohr [und] ein gewöhnliches Ohr [My ear and an ordinary ear] : drawing, [n.p., n.d.] Water-color drawing; [n.p, n.d] 1 drawing : watercolor on paper
The „mein“ is crossed out and „Mozart“ is written in its place in another hand. With this is Fr. Jelinck’s A.D.s., Salzburg, 1879 Sept. 19, certifying that this is by Mozart.

(via kottke)

Kreidler @ La Tempestad

In der mexikanischen Zeitschrift „La Tempestad“ ist eine Text über Arbeiten von mir erschienen, von Guillermo Garcia Perez. Pflichtlektüre für alle Spanischsprechenden.

http://latempestad.mx/cinco-constantes-johannes-kreidler-pieza-musica-performance-analisis-guillermo-garcia-perez

Über Strukturen und Mechanismen der Förderinstrumente, Preise und Stipendien in der Neuen Musik

In der aktuellen Ausgabe der „Positionen“ (für die ich früher schon geworben habe) steht ein interessanter Artikel mit Recherchen über Strukturen und Mechanismen der Förderinstrumente Preise und Stipendien in der Neuen Musik. Der Text ist online.

Snip:

Die Preisträgerin des Schneider-Schott Musikpreises Mainz 2012 war Birke J.
Bertelsmeier. Sie studierte bei Wolfgang Rihm an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Rihm saß in der Jury. Ebenso gewann Bertelsmeier 2012/13 ein Stipendium für das Herrenhaus Edenkoben, in der Jury: Peter Eötvös und
Wolfgang Rihm. Dass die anderen beiden Stipendiaten Ying Wang und Ygoda Szmytka ebenfalls davor mit Rihm zusammengearbeitet haben (Yin Wang) oder seine Schüler waren (Yagoda Szmytka), vermag nicht mehr zu überraschen.

Dazu gibt es ein Blog mit weiterem Material, ausführlichen Tabellen:

http://foerderungneuermusikindeutschland.wordpress.com/

Dieser Blog macht das analytische Material öffentlich einsehbar, das dem Artikel

“Ives oder Webern hätten heute keine Chance…” Über Strukturen und Mechanismen der Förderinstrumente Preise und Stipendien

zugrunde liegt, veröffentlicht in der Zeitschrift Positionen. Texte zur aktuellen Musik Nr 96/2013. Der Untersuchung lag die Fragestellung zugrunde: Inwiefern haben die Förderstrukturen in Deutschland hinsichtlich Innovation oder Stagnation Einfluss auf den Status Quo, auf Qualität und Entwicklung zeitgenössischer Musik?

Der Artikel kann hier eingesehen werden: Positionen_96_Förderungsmassnahmen

Die Tabellen bieten einen statistischen Überblick über Fördermaßnahmen neuer Musik in Deutschland, fokussiert auf Preise und Stipendien.

Die in der Tabelle aufgeführten Namen und Daten basieren auf Recherchen, die wir im Rahmen des Bachelor-Studiengangs 2012/2013 Kunst, Musik und Medien: Organisation und Vermittlung an der Philipps-Universität Marburg durchgeführt haben. Da sich die Vergaberhythmen zeitlich zum Teil stark unterscheiden, liegen der Untersuchung die jeweils letzten fünf Verleihungen zu Grunde.

Beide Tabellen liegen sowohl im Open Document als auch im Microsoft Office Format vor.

Es wäre toll, wenn Tabelle und Aufsatz eine rege Diskussion auslösen würden, das Thema ist mehr als brisant.

ePlayer – freie Samples online

Auf dieser Website gibt es eine riesige Bank an ePlayer-Samples zum freien Download:

http://www.philharmonia.co.uk/explore/make_music

Früher über ePlayer auf Kulturtechno.

Kinderwagenradio und Radiohut

(via Neatorama)

Liste mit Klangkunst im Internet

Seth Cluett pflegt eine Liste mit Links zu Klangkunst im Internet:

http://www.onelonelypixel.org/soundart.html

Text über Werke mit sehr kurzen Samples (auf spanisch)

Henrique Iwao hat einen Text über elektronische Musiken geschrieben, die mit sehr kurzen Samples arbeiten. Darin wird auch meine Arbeit besprochen.

Update: Ups, Text ist auf PORTUGIESISCH! Dank an den/die KommentatorIn.

Using the concept of time scales, established by Curtis Roads, and considering referentiality as a very important musical factor, an analysis is made, in respect of different approaches in three pieces of experimental electronic music dealing with the use of short duration samples, in a context of musical collage practices. The pieces analised in the article are: Velocity, part of the larger work Plexure, by John Oswald, O Chá, by Mário Del Nunzio and Product Placements, by Johannes Kreidler.
More Info: „A ser publicado nos anais do XXI Congresso da Associação Nacional de Pesquisa e Pós-Graduação em Música – Uberlândia – 2011. Resumo: Partindo da noção de escalas temporais, estabelecida por Curtis Roads, e considerando a referencialidade como importante elemento musical, no presente artigo analisamos diferenças de abordagem entre três peças de música eletrônica experimental, no que diz respeito a práticas de colagem musical utilizando amostras de pequena duração: Velocity, parte da obra Plexure, de John Oswald, O Chá, de Mário Del Nunzio e Product Placements, de Johannes Kreidler.“

http://www.academia.edu/Documents/in/Colagem_Musical

Saties Gymnopédies, reduziert und beschleunigt

Von Kyrill Shirokov.

written in the 2012th

pieces after gymnopédies by érik satie
fast tempo realisation with addition of simultaneous movements

20130628

this track is dedicated to johannes kreidler

Liste mit Musik aus Stille

Auf der englischsprachigen Wikipedia gibt es tatsächlich eine Liste von Werken, die Stille zur Musik machen. Aus der Geschichte fehlt da allerdings noch dieses Beispiel von 1896.

http://en.m.wikipedia.org/wiki/List_of_silent_musical_compositions