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Kategorie Technologik

Klavier mit Sichtfenster

It was designed by Poul Henningsen [in 1931], after Danish jazz pianist Leo Mathiesen complained he could not see his some of his band members during performances, due to the open lid of his piano.

Henningsen also made the legs curved “to provide more room for percussion instruments.”

(via Glaserei)

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Aphorismen des Tages:

 

Anna beauftragt ein Klavierstück

Die eigenen ästhetischen Standardthemen

Anfangspartikel im Widerstand

Denken
Texte
Rundfunk

Rhythmen sind Unfug

Vivaldi punktierte allgemeine Einseitigkeiten

Erfolgreiche Gefühle in der Endfassung

Schlagzeug-Tastatur

Die Idee, Buchstaben in Noten / Spielaktionen zu übersetzen, ist hinlänglich in der Musikgeschichte vollzogen worden. Das Umgekehrte hingegen gar nicht. Bis jetzt.

(via Neuerdings)

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Aphorismen des Tages:

Übermediale Harmonik

Räumliche Lebenssteigerung: Kultur

Der Typus des französischen Geldes

Überbieten durch Analogisieren

Das mechanische Idiom endet bei der Vorimitation

Takt
Erzählung und Erkenntnis
Semantik

Das Selbstverwirklichungsgemurkse von Quinten

Das Ereignis

(via FFFOUND!)

Früher auf Kulturtechno:
Johannes Kreidler: Das Ereignis (The Event)
Johannes Kreidler: Das Ereignis II

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Aphorismen des Tages:

 

Idiosynkrasien einschätzen im freundlichen Film

Respekt vor Giganten

Aufregung um unerreichbare Systeme

Eine große Darstellung von Rosen

Innigkeit verpflichtet die Aggressionen

Stockhausen wirkt taktgebunden

Nancarrow wird laut beschallt

Harry Lehmanns Buch „Die digitale Revolution der Musik“ erschienen

Ich freue mich, bekanntgeben zu können, dass Harry Lehmanns Buch „Die digitale Revolution der Musik“ nun im Schott-Verlag erschienen ist.

Harry Lehmann

Die digitale Revolution der Musik. Eine Musikphilosophie

Edition Neue Zeitschrift für Musik, hg. von Rolf W. Stoll
NZ 5033 ca. 150 Seiten, Broschur, EUR 19,95

Musikphilosophie ist, wie Kunstphilosophie überhaupt, keine fest etablierte akademische Disziplin. Sie tritt sporadisch in Erscheinung, wenn es zu einschneidenden Veränderungen in der musikalischen Praxis kommt und es notwendig wird, den Begriff der Musik neu zu fassen. Dies war der Fall, als sich die Symphonie vor gut zweihundert Jahren als prägende musikalische Gattung etablierte, und dies geschah, als es vor gut einhundert Jahren zur Preisgabe der Tonalität kam. Das Ereignis, welches das philosophische Interesse heute auf die Musik lenkt, ist die digitale Revolution. Sie stellt die Idee der Neuen Musik und ihren genuinen Kunstanspruch in Frage.

Das Cover des Buches stammt von meiner Kompositionssoftware COIT, und auch im Text kommt Lehmann mehrmals auf meine Arbeit zu sprechen.

Man darf sehr gespannt sein, wie das Buch im Kontext der seit mehreren Jahren anhaltenden Kontroverse um die Digitalisierung in der Neuen Musik aufgenommen wird. Mit Sicherheit werden einige Thesen Lehmanns für Gesprächsstoff sorgen.

Am Donnerstag, 1.11. um 20h findet eine Buchpräsentation in Berlin statt, im Rahmen des „Jour fixe“ der Berliner Gesellschaft für Neue Musik wird Lehmann sein Buch vorstellen und zur Diskussion stellen.

Donnerstag, 1.11. 20h
Galerie Mario Mazzoli, Potsdamer Straße 132, 10783 Berlin

http://www.bgnm.de/index.php/termine_einzelbeitraege/items/id-09-2012.html

Fake Field Recordings

Drüben bei Disquiet gibt’s eine hübsche Aufgabenstellung für alle Soundbastler: Ein Soundfile erstellen, das sich wie ein mit Mikrofon in der freien Wildbahn aufgenommenes Soundfile („Field Recording“) anhört, das tatsächlich aber voll synthetisch hergestellt wurde; vergleichbar wäre der Fotorealismus in der Malerei.

Hier ein Beispiel, von Mark Rushton:

“Artificial Field Recording” – I decided to interpret this as constructing a field recording of an alleged department store from non-specific elements of what a field recording of a department store or retail space would typically have.

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Aphorismen des Tages:

 

Schnell genug, obwohl völliges Ornament

Man transponiert das Befremdliche zur Sekunde

Vollendung verlängert figurativ das Schicksalsjahr

Eindrücke einer Amerikareise

Korrespondenz noch in Schuberts letzter Sekunde

Der Grandseigneur muss krasse Klangspektren hören

Die Illusion französischer Solisten

Sonifizierte Sortieralgorithmen

Heut wird’s herrlich nerdig: Videos von sonifizierten Sortieralgorithmen.

This particular audibilization is just one of many ways to generate sound from running sorting algorithms. Here on every comparison of two numbers (elements) I play (mixing) sin waves with frequencies modulated by values of these numbers. There are quite a few parameters that may drastically change resulting sound – I just chose parameteres that imo felt best.

(via)

Und hier hat jemand das Schachspiel zwischen Kasparow und Deep Blue sonifiziert.

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Aphorismen des Tages:

 

Phonologische Elemente in Kunstwerken

Autonomie
Formenlehre
Janaceks Anstrengung

Einheit wird Ahnung

Die kreative Gesellschaft

Entdeckung wird Formplan

Organisierte Lust und Illusion

Aurafotografie wollte gerade Musik

Algen aus der Atemluft einer Opernsängerin

Der Naturalismus kommt in die Kunst zurück. Mein Dach-Zitter-Video war von Helmut Lachenmanns Oper „Das Mädchen mit den Schwefelhölzern“ inspiriert, wo der Chor eine „Zähneklapper-Arie“ singt, was ich damals bei der Stuttgarter Aufführung reichlich bescheuert fand, dieses brave Nach-der-Partitur-Klappern. Darum hab ich kurzerhand im tiefsten Berliner Winter (es waren -15°) per wirklichem Zähneklappern eine Multivideo-Textur „komponiert“.

Und jetzt die „Algae Opera„: Die Künstler Michiko Nitta und Michael Burton haben mit einer Schlauch-Apparatur das Kohlendioxid aus der Atemluft einer Opernsängerin für eine Algenzucht abgezweigt. Die Algen werden dann abgeerntet und zusammen mit der entsprechenden Opern-CD als Gemüse verkauft. Recycling von Musikabgasen, voll im Trend.

(via Engadget)

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Aphorismen des Tages:

Kompositionstechnik
Praxis
Blickwinkel

Mit vordergründiger Ewigkeit

Religion der Schriften

Unterschiedliches abschütteln

Handwerk
Dauer
Interpreten

Schumann destratifiziert die Momentformen

Genauer zurück

Lautsprecher reinrollen

(via Facebook)

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Aphorismen des Tages:

 

Der indirekte Moment

Ästhetische Subjekte

Die untrennbare Reihe

Quellenlektüre als Denkform

Ontologie im Kontrapunkt

Grundbegriffe und Verlaufskurven

Die deutsche Vision des Teilmotivs

Sequencer für Max/Msp

Eine Hauptidee meiner Software COIT ist, in die Programmierumgebung von Puredata einen grafischen Sequencer zu integrieren. Mich wunderte schon lange, warum offenbar sonst niemand dieses Bedürfnis hat. Nun ist zu Max/Msp eine solche Erweiterung erschienen.

(via create digital music)

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Aphorismen des Tages:

 

Verstehen
Werk
Chöre

Ob das Du gilt

Musik wird Kunstwissenschaft

Ideal des Musikdramas

Dialoge statt sechs Takte

Setzt die 1950er falsch

Tenorsänger
Synthese
Ebd.

Vortrag über meine Kompositionssoftware „COIT“

Am 12.9.2012 habe ich bei der Ultima Academy des Ultima Festivals in Oslo einen Vortrag über meine Kompositionssoftware COIT gehalten.

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Aphorismen des Tages:

 

Umstandslos mit einem Beispiel schließen

Der Bauch des kräftigen Nono

Musik verläuft immer getragen

Innerhalb des Dissonanzfehlers wiederholt

Die Gesellschaft der Bässe

Ouvertüre und Sonate

Komponieren zur Formwahrnehmung