Skip to content
Kategorie Museum für moderne Kunst

Patriotisches Wandbild

Von Sebastian Hempel. Wäre als Computeranimation lasch, funktioniert wohl nur mit der Aura echter Wimpel.

(via today and tomorrow)

Sehr große Kunst

Romulo Celdran vergrößert Alltagsgegenstände. Ich finde besonders witzig, dass auf den Fotos als Dokumentation immer ein Mensch, in dem Fall der Künstler, mit drauf sein muss als Maßstab. Hätte man vielleicht noch mehr mit spielen können.

(via iGNANT)

Gemälde extended

(via Glaserei)

Siehe dazu auch die Initiative: Nur nackt ins Museum?

(früher schon auf Kulturtechno)

Film über die Geschichte der Elektronischen Musik in Deutschland

Michael Beil schreibt:

Liebe Freunde der Neuen und Elektronischen Musik,

in den letzten beiden Semestern entstand in Zusammenarbeit mit der KHM ein Film über die Geschichte der Elektronischen Musik in Deutschland mit Interviews, Aufnahmen aus vier Produktions-Studios und mit viel Musik natürlich.

Premiere von TonBandMaschine ist am 20. April 2011, 19 Uhr 30 im Filmforum NRW im Museum Ludwig in Köln. Im Anschluss findet eine Podiumsdiskuss statt.

Weitere Infos unter: http://ton-band-maschine.de/

[ad#ad2]

John Cage, 4’33“, gespielt von Harald Schmidt und Helge Schneider

Letzten Dezember war Helge Schneider bei Harald Schmidt zu Gast, und sie führten, zusammen mit Katrin Bauerfeind (Violine) und Helmut Zerlett (Band), John Cages 4’33“ auf. Freunden der Reihe Höhepunkte der Vermittlung Neuer Musik lege ich die Kommentarspalte auf YouTube ans Herz.

„The Law of Quality“ von Patrick Frank

Die freie Medienwahl ist ein Charakteristikum heutiger Kunst, seit der Digitalen Revolution endlich auch in der Musik. Der Komponist Patrick Frank ist ein besonderer Vertreter davon, denn er betreibt dies extrem – zu seiner Musik gibt er auch Bücher heraus, veranstaltet Symposien, gestaltet Websites mit Material drumherum und dreht professionelle Videos.

Sein aktuelles Projekt ist The Law of Quality, eine Kunstaktion nach einer Theorie des Kunsthistorikers Wolfgang Ullrich.

The Law of Quality wurde im Jahre 2010 von Julia Schiwowa und Mirjam Lüthi in Auftrag gegeben. Kurz darauf las der Komponist den Text des Kulturwissenschaftlers Wolfgang Ullrich mit dem Titel Marktkunst, welcher in der Ausgabe 89 von Lettre International erschien. Inspiriert durch den Artikel, entwickelte Patrick Frank das Konzept The Law of Quality.

The Law of Quality ist ein Musikwerk und ein Kunstobjekt, bestimmt für den Kunstmarkt. Das Musikwerk The Law of Quality ist eine Komposition für Klavier und Gesang (oder Instrumentalisten). Das Kunstobjekt The Law of Quality ist das handgeschriebene Originalmanuskript des Musikwerkes, welches jeder erwerben kann (somit wird der Käufer zum Qualitätsstifter).

Relation des Preisstandes und der Qualität

Transaktion 1: 900US$: Provinzkunst
Transaktion 2: 1200US$: Provinzkunst
Transaktion 3: 1600US$: Provinzkunst
Transaktion 4: 2133US$: Provinzkunst
Transaktion 5: 2844US$: Provinzkunst
Transaktion 6: 3792US$: Regionalkunst
Transaktion 7: 5056US$: Regionalkunst
Transaktion 8: 6741US$: Regionalkunst
Transaktion 9: 8988US$: Regionalkunst
Transaktion 10: 11984US$: Regionalkunst

Freier Markt, Angebote über folgendes Kontakformular:

15000US$ – 24999US$: Kleinstadtkunst
25000US$ – 34999US$: Stadtkunst
35000US$ – 49999US$: Grossstadtkunst
50000US$ – 99999US$: Metropolenkunst

ab 100000US$: Weltkunst

[ad#ad2]

Für Freunde der Selbstreferenz

(zu denen ich eher nicht gehöre -) eine Arbeit von Pascual Sisto.

(via Triangulation)

Neues Musikstück von Kutiman

Es dürfte der Leserschaft bekannt sein, dass mein Bedürfnis nach zweiwertigen Beats und funktionsharmonischen Turnarounds – zu deutsch: Popmusik – ziemlich gering ist. Ich bringe dieses neue Werk von Kutiman (Kulturtechno früher), weil es a) die simpel-geniale Idee des YouTube-Remixes auf den Punkt bringt und b) eine spezifische Form entwickelt: den Splitscreen, und am Ende quasi als Tagwolke das Quellenverzeichnis. Und, nunja, weil es nach allem was ich gesehen habe seine bislang schönste Arbeit ist, dank der charismatischen jungen Sängerin.

(via 11k2)

36 Morde gleichzeitig

Hier hat jemand 36 Mordszenen aus Hitchcock-Filmen aufbereitet. Irgendwie kann man den Splitscreen allerdings nicht akustisch so ohne weiteres umsetzen.

(via publique)

Pixelkunst (3D)

Michael Kalish hat aus 1300 Sandsäcken, 8 Kilometer Drahtseil und 3,2 Kilometer Aluminium-Verstebungen ein sieben Meter hohes Muhammad Ali Portrait gebaut. Knapp drei Jahre Arbeit stecken in der Skulptur “reALIze” auf dem Nokia-Plaza in Los Angeles.

(via ignant)