Augenmusik #2 – Georg Philipp Telemann
In Telemann’s Gulliver Suite for two violins the note values in the chaconne are „Lilliputian,“ and, in the gigue, are „Brobdingnagian“ ones. Because the Lilliputian movement is marked with the equally bizarre time signature of 3/32, and the Brobdingnagian one in 24/1 (which is doubly humorous because gigues are generally light and brisk), the time signatures reduce to 3/4 and 12/8, perfectly normal ones for each movement, as are the tempos associated with them and the type of dance of each.
Augenmusik #1 – Renaissance
Da ich ja im letzten Jahr selber mit Arbeiten begonnen habe, die man der „Augenmusik“ zuordnen kann, startet jetzt eine Reihe von Werken aus diesem Genre, aus der Geschichte bis zur Gegenwart. Mir geht es dabei immer um Werke, bei denen die Grafik primär ist und nicht wirklich zur Aufführung gedacht ist oder die Aufführung deutlich sekundär ist (ein paar Fälle sind Grenzfälle), und wo es um den grafischen Einsatz von Notationselementen geht.
Ich finde beileibe nicht alle gut, die ich hier bringen werde, möchte aber mal viele Beispiele sammeln. Am Ende gibt’s dann ein kleines Fazit.
Baude Cordier: Belle, Bonne, Sage (ca. 1400)
(unbekannt, gefunden hier)
Double Rainbow Man discovers Donald Judd
Zum Piepen! Könnte man ein Meme draus machen – die Tonspur beispielsweise dem Video eines Konzerts mit Schönberg-Klaviermusik oder dem Partitur-Video eines Lachenmann-Stücks unterlegen.
(Wer’s nicht versteht, das hier ist das Original)
(Via Marguerite)


























