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Kategorie Museum für moderne Kunst

Film-Doku über Hannes Seidls Flüchtlingsradio “Good Morning Deutschland”

Teil der Masterarbeit des Medienjournalisten Jakob Bauer.

Zu Hause. Das ist der Ort, an dem man sich wohl fühlt. An dem man seine Leute kennt. An dem man sich auskennt. Seine soziale Rolle und seine Kultur hat. Und das ist der Ort, der meistens gar nicht so viel mit einem tatsächlichen physikalischen Platz zu tun hat.

Home is, where the heart is.

Viele Menschen, die wegen der vielen Kriege und der schwierigen Weltwirtschaftslage Anfang des 21. Jahrhunderts nach Deutschland geflüchtet sind, haben hier kein solches zu Hause. Das Radio Good Morning Deutschland will das ändern. Es will den Menschen dabei helfen, ihrer Identität wieder einen Platz zu geben. Im Mai 2016 startet es in drei Flüchtlingsunterkünften, Donaueschingen, Frankfurt am Main und Stuttgart. Ich habe die ersten Monate des Radios begleitet und in dieser Zeit unglaubliches Engagement, unermessliche kulturelle Vielfalt und viele spannende Geschichten erlebt.

Früher auf Kulturtechno: Hannes Seidls “Good Morning Deutschland”

Twitteracount “Speaker a Day”

Anton Wassiljew postet Lautsprecherfotos

seit 4 monaten höre ich musik ausschliesslich nur aus lautsprechern. ich habe es erlebt, wie sich das hören ändert, wie es sich zwangsläufzg anpasst und wie sich gnadenlos das klangverständnis dadurch ändert. lautsprecher gibt es hier überall. jede/r braucht ein mikrofon zum reden und zum retten. zum singen sowieso. und jede/r braucht natürlich ein eq.
richtig geflasht von diesem phänomen, habe ich entschieden, diese geräte, die mittlerweile so fein konstruiert werden und fähig sind unglaubliche klangpropaganda zu leisten, dass man nach dieser langen lautsprecher-diät nach dem klang einfach gierig wird, zu dokumentieren. man wird süchtig und klang ohne lautsprecher wird immer weniger interessant.
dafür habe ich ein twitter-account angelegt, wo ich jeden tag ein bild eines lautsprechers poste: speaker a day.

https://twitter.com/speaker_a_day

(via usernamealreadyexists)

Früher auf Kulturtechno: Fotos von Türklingeln

Malte Giesen’s Voids

Malte Giesens Minimalismus, inspiriert von den minimalen plötzlichen Auslenkungen bei der Messung von Gravitationswellen. Voll voraussehbare Musik!
Wird kein Zufall sein, dass die Dauer bei 4’33″ angesiedelt ist.

Max Marcoll hat eine eigene Version hinzugefügt:

Früher auf Kulturtechno: Sound and Gravity

Der Stummfilmkomiker Charley Bowers

Heute offenbar vergessen, dabei kommt das, was von ihm noch erhalten ist, an Keaton heran.

(Danke für den Tipp, Nina)

Subharchord – der DDR-Synthesizer

Der neuartige elektronische Klang- und Geräuscherzeuger wurde auf Initiative von Gerhard Steinke, vormals Direktor im (ehemaligen) Rundfunk- und Fernsehtechnischen Zentralamt (RFZ) Berlin-Adlershof, von einem Team um Ernst Schreiber in den Jahren 1959 bis 1968 speziell für den Einsatz in Studios für experimentelle bzw. elektroakustische Musik sowie für den Einsatz in Rundfunk-, Film- und Fernsehstudios entwickelt. Gebaut wurde das Subharchord in einer Kleinserie von mindestens sieben Stück von der Firma Heliradio in Limbach-Oberfrohna. Die Entwicklung des Klanginstruments wurde ab 1970 aus „musikpolitischen Gründen“ in der DDR gestoppt. Das Gerät geriet in Vergessenheit und wurde im April 2003 von dem Berliner Klangkünstler und Musikhistoriker Manfred Miersch im Funkhaus Nalepastraße wiederentdeckt. „Sein Verdienst ist es sodann, historische Aufnahmen mit diesem Instrument gesammelt und den sich darum rankenden Band- und Schriftverkehr gesichtet und archiviert zu haben.“

(via kfm)

Früher auf Kulturtechno: Lexikon Neue Musik – DDR fehlt

Langzeitbelichtung bei Vollmond

Tom Blachford fotografiert Häuser aus den 1950ern in Palm Springs mit Langzeitbelichtung bei Mondlicht.

(via Nerdcore)

Stockhausens Helikopter Quartett in der Videointerpretation

Florian Käune hat eine erweiterte Interpretation von Stockhausens Helikopter Quartett erstellt.

Augenmusik, 15. Jahrhundert

Schwerlich als wirkliches Musikstück vorstellbar, muss wohl auch eines der (meines Wissens) wenigen Beispiele für “Augenmusik” aus der Renaissance sein. Italien, zweite Hälfte 15. Jahrhundert.


http://openn.library.upenn.edu/Data/0002/html/mscodex1248.html

(via EineBlasseWäscherin)

Früher auf Kulturtechno: Augenmusik (Renaissance)

Bondage Pianist

Von Nathan Hall.

Tame Your Man is a ‘living music sculpture’, a theatrical work composed for piano, rope bondage artist, narrator, and electronics. The piece premiered in November 2012 in Boulder, Colorado and has since seen several more performances with the NYC-based group Tenth Intervention. It deals directly with my sexuality as a gay composer, exploring pleasure, surrender, and trust through the power dynamics of the two main performers.
The music for Tame Your Man is comprised of 12 movements that roughly follow the traditional ‘circle of fifths’. Stylistically, militaristic pounding and dance club-like movements open the performance and soon become transformed, ending in a slower, ecstatic meditations. Over the course of the work, the pianist gets progressively more bound to his instrument, and the piano writing purposefully reduces the range of motion of the hands on the keyboard. By the last movement, only the outermost keys can be reached.

(via BadBlog)

Nancarrow, Study for PlayerPiano #37, visualisiert

Schöne Umsetzung von Stephen Malinowski.

(via Weltsicht)

Früher auf Kulturtechno: Nancarrow, Study 31 – gesungen