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Radiosendung „Für wen komponieren Sie eigentlich?“ 2.0

Eine Radiosendung von Maria Gnann – noch bis Freitag in der Mediathek.

Immer noch wird behauptet, Neue Musik verberge sich in Szenekreisen und werde bestenfalls als „Sandwich“ in gängige Programme gemogelt. Ist das so? Ist den Komponierenden dieses Elitendasein bewusst? Berücksichtigen sie ihr Publikum bei der Konstruktion ihrer Werke?
Den Schweizer Musikwissenschaftler Hansjörg Pauli haben bereits vor fast fünfzig Jahren solche Fragen bewegt. Über Jahre hatte er mit Komponisten Gespräche geführt und diese 1971 unter dem Titel „Für wen komponieren Sie eigentlich?“ publiziert. Das Buch war seinen Kindern gewidmet – in der „vielleicht trügerischen Hoffnung, dass in ihrer Welt sich dereinst solche Gespräche erübrigen werden“.

Autorin Maria Gnann hat in Anlehnung an Hansjörg Pauli Komponisten und Komponistinnen von heute um Einblick in ihr Berufsbild gebeten und sie nach ihrer Sicht auf den viel kritisierten elitären Charakter der Neuen Musik befragt. In der Bildcollage finden sie sich alle wie folgt von links oben an: Moritz Eggert, Lisa Streich, Johannes Kreidler, Gordon Kampe, Nicolaus A. Huber, Samir Odeh-Tamimi, Niklas Seidl und Brigitta Muntendorf.

https://www.deutschlandfunk.de/neue-musik-und-kommunikation-fuer-wen-komponieren-sie.1990.de.html?dram%3Aarticle_id=471010&fbclid=IwAR0PgEz2Lj0lp0rse_Ve4KkEk_9V5js6SBVXldich9JY9LgB98ZxkrUlJ4k

Meine Anmeldung zu den Darmstädter Ferienkursen 2002

Was sich alles im Archiv des Internationalen Musikinstituts findet…
Fun fact: Ich hatte dann gar nicht an den Kursen 2002 teilgenommen, weil ich kein Stipendium bekam.

https://imd-archiv.de/detail/IMD-A100406-201930-03?q=Kreidler&d=&p=1&s=25&l=list&o%5Bscore%5D=desc

(Danke für den Hinweis, NN!)

Fragil

Split Screen Studies

Splitscreens im Videocall sind derzeit für viele Menschen alltäglich geworden.
Wer einmal eine ästhetische Reflexion über geteilte Bildschirme sehen will, dem seien diese „Split Screen Studies“ von 2012 empfohlen.
Kompositionsauftrag der Donaueschinger Musiktage 2012

http://www.kreidler-net.de/werke/splitscreenstudies.htm

Hier ein Text zur Geschichte des Split Screens.

Ansteckung

Aus der guten alten Zeit, Herbst 2019

Lab51 (Magdalena Cerezo Falces & Johanna Vargas) performen „Einleitung in die Musiksoziologie“, Karlsruhe, ZeitGenuss Festival, Vernissage „Musik an der Wand“

Wie Masken gegen das Corona-Virus vorbeugen

(ursprünglich aus meinem Stück Diminuendo by Shame)

Sodom und Corona

(Sorry für den cholerischen Anfall)

Modell meiner abgesagten Sheet-Music Ausstellung in Lyon

Model of my cancelled >Sheet Music< exhibition at MAPRAA Lyon (Grame & Biennale des Musiques Exploratoires) and the new brochure printed therefore. 😕 Die Broschüre gibt es hier als pdf.

MEIN STAAT ALS FREUND UND GELIEBTE im Nachtkritik Stream, heute ab 18 Uhr

In dieser Krise erleben wir unser Verhältnis zum Staat besonders deutlich. Der Staat als sorgende Mutter, die für die Kranken da ist, der strenge Vater Staat, der uns unter Hausarrest stellt, der Staat als Freund, der uns in der Not Geld borgt, der Staat in Gestalt von Personen, denen wir Vertrauen schenken oder gerade nicht, usw.
Die 2018 an der Oper Halle geschaffene Oper MEIN STAAT ALS FREUND UND GELIEBTE ist ein Stück über unser Verhältnis zum Staat, über die Bilder und Vorstellungen, die wir uns von diesem >Ding< machen. Eine Oper, bei der der Chor Protagonist ist, der live klassische Filmszenen neu synchronisiert und damit in allerlei Rollen schlüpft: als Staat. Heute ab 18 Uhr für 24 Stunden im Nachtkritik-Stream online zu sehen. https://www.nachtkritik.de

Hier ein für den Stream gemachtes einführendes Video-Gespräch mit dem Dramaturgen Michael von zur Mühlen.

http://www.kreidler-net.de/werke/staat.htm