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Fantasies of Downfall

Rachel Hargroder mit einer hervorragenden Interpretation meines Stücks für Vibraphon, Audio- und Videozuspielung.

Musikalischer Börsenkurseneinbruch, wieder mal

Wieder mal, in der Periodizität die schon Marx voraussagte, sind die Börsenkurse in den vergangengen Wochen eingebrochen. Meine Charts Music scheint partout nicht zu veralten.
Hier eine Aufnahme der neu geschaffenen Version für das Ensemble Mosaik, ZeitGenuss Festival Karlsruhe Herbst 2019.

Text „Postmodern Music and its Future“

Sonntagslektüre: Marcin Rychters Aufsatz „Postmodern Music and its Future“

http://eidos.uw.edu.pl/postmodern-music-and-its-future/

Abstract:
The essay presents an attempt at characterizing contemporary music’s culture by identifying a dialectical tension between “modern” and “postmodern” currents in it. After initial considerations on the manifold usages of the term “postmodernism,” five composers’ approaches will be analyzed: John Cage, Philip Glass (and other minimalists), Bernhard Lang, Mauricio Kagel and Johannes Kreidler. However different they may be from one another, all these composers are being interpreted as undermining, in various ways, the practice and theoretical background of modernist avant-garde music.

Beton – Uraufführung vertagt

Vorgestern wäre in Köln die Premiere meines Beethoven-Films „Beton“ gewesen, ein Auftragswerk des E-MEX-Ensembles. Verschoben! Geplant ist nun eine online-Veröffentlichung im Sommer.

Radiosendung „Für wen komponieren Sie eigentlich?“ 2.0

Eine Radiosendung von Maria Gnann – noch bis Freitag in der Mediathek.

Immer noch wird behauptet, Neue Musik verberge sich in Szenekreisen und werde bestenfalls als „Sandwich“ in gängige Programme gemogelt. Ist das so? Ist den Komponierenden dieses Elitendasein bewusst? Berücksichtigen sie ihr Publikum bei der Konstruktion ihrer Werke?
Den Schweizer Musikwissenschaftler Hansjörg Pauli haben bereits vor fast fünfzig Jahren solche Fragen bewegt. Über Jahre hatte er mit Komponisten Gespräche geführt und diese 1971 unter dem Titel „Für wen komponieren Sie eigentlich?“ publiziert. Das Buch war seinen Kindern gewidmet – in der „vielleicht trügerischen Hoffnung, dass in ihrer Welt sich dereinst solche Gespräche erübrigen werden“.

Autorin Maria Gnann hat in Anlehnung an Hansjörg Pauli Komponisten und Komponistinnen von heute um Einblick in ihr Berufsbild gebeten und sie nach ihrer Sicht auf den viel kritisierten elitären Charakter der Neuen Musik befragt. In der Bildcollage finden sie sich alle wie folgt von links oben an: Moritz Eggert, Lisa Streich, Johannes Kreidler, Gordon Kampe, Nicolaus A. Huber, Samir Odeh-Tamimi, Niklas Seidl und Brigitta Muntendorf.

https://www.deutschlandfunk.de/neue-musik-und-kommunikation-fuer-wen-komponieren-sie.1990.de.html?dram%3Aarticle_id=471010&fbclid=IwAR0PgEz2Lj0lp0rse_Ve4KkEk_9V5js6SBVXldich9JY9LgB98ZxkrUlJ4k

Meine Anmeldung zu den Darmstädter Ferienkursen 2002

Was sich alles im Archiv des Internationalen Musikinstituts findet…
Fun fact: Ich hatte dann gar nicht an den Kursen 2002 teilgenommen, weil ich kein Stipendium bekam.

https://imd-archiv.de/detail/IMD-A100406-201930-03?q=Kreidler&d=&p=1&s=25&l=list&o%5Bscore%5D=desc

(Danke für den Hinweis, NN!)

Fragil

Split Screen Studies

Splitscreens im Videocall sind derzeit für viele Menschen alltäglich geworden.
Wer einmal eine ästhetische Reflexion über geteilte Bildschirme sehen will, dem seien diese „Split Screen Studies“ von 2012 empfohlen.
Kompositionsauftrag der Donaueschinger Musiktage 2012

http://www.kreidler-net.de/werke/splitscreenstudies.htm

Hier ein Text zur Geschichte des Split Screens.

Ansteckung

Aus der guten alten Zeit, Herbst 2019

Lab51 (Magdalena Cerezo Falces & Johanna Vargas) performen „Einleitung in die Musiksoziologie“, Karlsruhe, ZeitGenuss Festival, Vernissage „Musik an der Wand“