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Sound waves sketchbook pIX75

Courses in Basel 21

Depche Mode Songs, von mir gemacht

Sorry, bin wieder da….

Udio ist das nächste Level von KI Musik. Ich habe damit Songs gemacht, die, würde ich sagen, ziemlich gut nach Depeche Mode klingen, und dass
das Ding mit Dave Gahans Stimme trainiert hat, ist sowieso deutlich.

https://www.udio.com/songs/pJrBCK4RBZu7wQdY3CVVAv

https://www.udio.com/songs/9TSGFcr1ZL53KxRKXrmXSY

https://www.udio.com/songs/cnMPBCghafvtsNjvKRVmp4

https://www.udio.com/songs/5E8PPj6VvD9LhQFBcMmzWz

https://www.udio.com/songs/ukmPudedQpzECgqRZo1HvT

https://www.udio.com/songs/quQurcciMhScUuZk4Gh65A

Symposium „Kunst der Kunstlehre“

KUNST DER KUNSTLEHRE

Wie Komponieren unterrichtet wird

Symposium

Termin: 13./14. April 2024

Verantwortlich: Prof. Johannes Kreidler | johannes.kreidler@fhnw.ch

Während in Theater-, Literatur- und Kunstpädagogik die Reflexion bezüglich des Unterrichts angehender RegisseurInnen, SchauspielerInnen, SchriftstellerInnen und KünstlerInnen (und als solche selbst wiederum auch künftige Lehrende) weit entwickelt und niedergeschrieben ist, scheint sich im Bereich der Komposition Neuer Musik seit Jahrzehnten über die tatsächliche Lehre hinaus wenig zu tun.

Dabei wäre gerade angesichts einer Explosion der Ästhetiken und Mittel seit der Postmoderne und der Digitalen Revolution dies, jenseits des Tonsatz-Traktats und der perhorreszierten >Verschulung< von Avantgarde ein Desiderat: In einem Bereich, in dem Kreativität und schöpferische Intuition zentral sind, eben jene Fähigkeiten auch auf das Unterrichten derselben und der vielen weiteren Aspekte Neuer Musik im 21. Jahrhundert hin zu betrachten.

Auf dieser Tagung soll es um das Unterrichten von Komposition Neuer Musik an Musikhochschulen gehen. Ist dieses nicht notwendig selbst eine Kunst? Wenn ja, was für eine? Neben Auskünften von ProfessorInnen aus Ihrer Praxis soll es historische Perspektiven sowie Einblicke in andere Kunstsparten geben.

Vortragende:

Carola Bauckholt

Beate Florenz & Kolleginnen

Roland Moser

Gordon Kampe

Johannes Kreidler

Katharina Rosenberger

Michel Roth

Martin Schüttler

Ablauf:

Samstag, 13.4. Raum 6-401

13:00-18:30 Vorträge (inkl. Kaffeepause)

20:00 Konzert (Lecture Performances) Linder Saal – Klassen Neumann und Kreidler

Sonntag, 14.4.

10:00-13:00 Vorträge & Abschlusspanel

Hochschule für Musik Basel | Musikakademie Basel | Leonhardsstrasse 6 * 4009 Basel

Verantwortlich: Prof. Johannes Kreidler * johannes.kreidler@fhnw.ch

THE ART OF ART TEACHING

How composition is taught

While in theater, literature and art education the reflection regarding the teaching of aspiring directors, actors, writers and artists (and as such in turn also future teachers) is well developed and written down, little seems to have been done in the field of new music composition beyond actual teaching for decades.

Especially in light of an explosion of aesthetics and means since postmodernity and the Digital Revolution, this, beyond the treatise on composition and the dreaded ’schooling‘ of the avant-garde, would be a desideratum: In a domain where creativity and creative intuition are central, to consider those very skills in teaching them and the many other aspects of New Music in the 21st century.

This symposium will be about teaching new music composition at music universities. Isn’t this itself necessary a form of art? If so, what kind? In addition to insights from professors based on their practice, there will be historical perspectives and insights into other art disciplines.

 

 

 

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Mein Text „Zwischen Peppone und Don Camillo“ in der NZfM

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rationalization-irrationalization

Am 2.1. hat Erik Drescher in einem tollen Konzert im BKA Berlin mein Stück rationalization-irrationalization gespielt. Ein Mitschnitt hat der Veranstalter, die unermüdliche Unerhörte Musik Berlin, veröffentlicht-

Erik Drescher, Glissandoflöte

Neujahrskonzert

Ying Wang
Virulent 19 (2020)
für Glissandoflöte solo UA

Gérard Pape
BEING BEAUTEOUS II (2022)
für singende Glissandoflöte

Sabine Vogel
WindTalk (2017)
für Glissandoflöte und Tape

Emre Dündar
VAGABOND IV (2022)
für Glissandoflöte und Tape

Stefan Streich
Wohin, Gevatter? (2012)
für Glissandoflöte solo

Cornelius Schwehr
DAVOR (2013)
für Glissandoflöte solo und Filmprojektion

Johannes Kreidler
rationalization – irrationalization (2016)
für Glissandoflöte, Audio- und Videoplayback

Statement zum Fonds experimentelles Musiktheater

Leider gehört es zum Künstlerleben auch immer wieder dazu, für den Erhalt wichtiger Institutionen zu kämpfen. Der Fonds experimentelles Musiktheater sieht sich Kürzungsvorhaben gegenüber und bat daher um Statements, die die Bedeutung des FexM aufzeigen. Dem bin ich nachgekommen:

++++++++++++++++++++++++++

Der Fonds experimentelles Musiktheater leistet etwas – leider! – Einmaliges in Deutschland, er installiert systematisch neue Musiktheaterwerke an den Bühnen des Landes. Eine wunderbare Idee. (Wer kam eigentlich auf sie?) Blickt man auf die Liste der dadurch entstandenen Werke, auf den Rang der Namen, auf die beeindruckende Anzahl der Kreationen, mag man sich gar nicht vorstellen, was für eine kulturelle Ödnis seinem Nichtweiterbestehen folgen würde.

Der Wert von Kunst ist so vielfältig wie unmessbar: Da sind die Werke selbst, da ist die Existenz einer kreativen, wachen und kritischen Schicht, da sind Institutionen, die strahlen und Identität stiften, da sind Häuser inmitten unserer Städte, in denen sich Menschen vor, auf und hinter der Bühne treffen, und da sind Initiativen wie der Fonds, die bewusst nach den Lücken im bestehenden System suchen, um Zugänge für freie Künstler*innen und Gruppen zu schaffen, die mit Flexibilität und programmatischer Experimentierfreudigkeit dem ästhetischen Fortschritt dienen, hin zu immer mehr Vielfalt und Differenzierung.
So wenig in Zahlen messbar der Wert von Kunst ist, so die Effekte ihrer Abwesenheit, auf den ersten Blick jedenfalls. Wird ein Förderprogramm gestrichen, steigen deshalb weder gleich die Mordraten noch die Steuerhinterziehungen. Aber es geht umgehend verloren: Ein Glück.

Dem Fonds experimentelles Musiktheater verdanke ich meine allererste Chance eines Musiktheaterwerks (Feeds. Hören TV, Musiktheater im Revier Gelsenkirchen 2010). Dem folgten meinerseits dann viele weitere Arbeiten an kleinen und großen Bühnen. Wer weiß, ob ich jemals zu solchen Gelegenheiten gekommen wäre, wenn es nicht zuerst den Fonds gegeben hätte. Es gab ihn jedenfalls und darum bedeutet er mir persönlich viel, so, wie mir die Existenz toller Werke vieler Kolleg*innen dank des feXm viel bedeutet.

Prof. Johannes Kreidler
Komponist, Regisseur, Bildender Künstler