Die Radiosendung vom 10.6.2010 auf DeutschlandRadio Kultur über meine Aktion Fremdarbeit ist jetzt online:
Hier eine Hörerreaktion.

Die Radiosendung vom 10.6.2010 auf DeutschlandRadio Kultur über meine Aktion Fremdarbeit ist jetzt online:
Hier eine Hörerreaktion.
In der Zeitschrift Positionen erscheint in der Ausgabe 84 (ab Mitte August erhältlich) mit dem Thema „Neukontextualisierung – Generationenwechsel“ ein kürzerer Text von mir mit dem Titel „Mein Schreibzeug“, in dem es um die heutigen Produktionsbedingungen des Komponierens geht.
Snip:
Die Möglichkeiten des Komponierens haben sich für mich durch den technologischen Fortschritt stark erweitert. Beispielsweise wird die seit Jahrzehnten ausgegebene Parole „anything goes“ überhaupt erst jetzt real – weil mittels Computer und Lautsprecher nun tatsächlich alles Klingende eingesetzt werden kann. (Bis vor zehn Jahren war „alles“ fast nur im Rahmen der klassischen Instrumente machbar.)
Mit der Emanzipation vom Klassik-Image erledigen sich dann meines Erachtens diverse, gern genutzte Nährböden der Kunstmusik: neoromantische Ausdrucksoffenbarungen, Neue-Musik-Simulationen, Stilprovokationen oder Kritik am „philharmonischen Schönklang“. (Die Berliner Philharmonie ist ein Altenheim – will ich ein Altenheim kritisieren?)
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Hier ein Ausschnitt aus den Proben für „Feeds. Hören TV“: Der Beginn des 5. Akts, „Einleitung in die Musiksoziologie“. Es tanzt Manuel Romen.
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jetzt ist es raus und bei www.wolke-verlag.de erhältlich:
Das Buch von Harry Lehmann, Claus-Steffen Mahnkopf und mir.
In der aktuellen Ausgabe von Neural ist ein Porträt-Interview mit mir abgedruckt. Kaufpflicht für alle Kulturtechnoleser!
Snip:
N: In „cache surrealism,“ instead, you use anonymous pop music as pure sound, with no mediation, just as another instrument, juxtaposing it with an instrument playing. With the pervasive presence of speakers all around us, has pop music become the muzak of our times?
JK: In germany it is a common argument of composers that they focus on that sounds that are normally filtered out. What they mean are all the tiny sounds, for example, of the fingering on cello strings, not the bowed strings, but the noise of wiping along with the left hand every cello player does. But why do composers focus on classical music? (I don’t regard new music as contemporary classical music.) Once I sat in a pub and after hours I recognized that there is pop music playing. This is behind my daily sonic firewall, so I focus on that in the way other focus on cello-wiping. I am interested in making noise music. Pop music is noise!
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Morgen, 24.7. um 14h halte ich bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik einen 1,5stündigen Vortrag mit dem Titel „Musik mit Musik“. Wird später als Video auch auf meiner Website zu sehen sein.
http://www.internationales-musikinstitut.de/images/stories/PDF-Datein/Lectures_I_EN.pdf
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Heute nacht um 0.05h wird auf DeutschlandRadio Kultur die CD extended piano von Sebastian Berweck gesendet, auf der u.a. auch mein Klavierstück 5 zu hören ist.
Stream:
http://www.dradio.de/streaming/dkultur.m3u
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Das Nadar Ensemble spielt heute abend um 19.30h bei den Darmstädter Ferienkursen für Neue Musik in hyper intervals.
[tonight at 7.30 p.m. will ensemble nadar perform in hyper intervals – internationale ferienkurse für neue musik, darmstadt.]
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Heute nacht um 0.05h kommt auf DeutschlandRadio Kultur eine Sendung von Florian Neuner über den Fonds Experimentelles Musiktheater NRW und dessen aktueller Produktion, mein Stück Feeds. Hören TV.