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Kreidler @Ljubljana

Morgen, 3.6.2011 um 20.30h halte ich in der Galerie SKUC in Ljubljana einen einstündigen Vortrag über Bedeutung und Konzeptualisierung in der heutigen Musik. Eingeladen hat mich Miha Ciglar vom IRZU (Institut za Raziskovanje Zvocnih Umetnosti). Pflichtveranstaltung für alle slowenischen KulturtechnoleserInnen!

Abstract:

Klang als Datei –
Digitale musikalische Objekte

Die Digitaltechnologie ändert den Zugriff auf Musik. Statt Plattenteller zu drehen klickt man sich heute durch Playlisten; einen Komponisten aus Chile findet man durch Google-Suche; statt Noten zu schreiben werden Sample-Dateien arrangiert. Alles ist virtualisiert und atomisiert, andererseits akkumuliert sich all dies zu neuen Objekten und Zusammenhängen. Wie komponiert man in dieser Situation, wie hört man, wie spielt man heute Musik? Und: ersetzen diese Dinge alte Formen oder existiert einfach immer mehr zugleich?

http://www.napovednik.com/dogodek172615_johannes_kreidler_nemcija

Yeti-Sichtung

Aber ich glaube, es ist photoshop’d.

(via FFFFOUND!)

Kreidler @Freiburg

Morgen, am 29.5.2011 um 18.30h nehme ich an einer Podiumsdiskussion im Rahmen der Matrix Akademie des Experimentalstudios des SWR teil.

18.30 – 19.30 Roundtable 1 (deutsch)
„Laptop als Instrument?“
Moderation: Björn Gottstein, mit Daniel Peter Biró, Orm Finnendahl, Johannes Kreidler, André Richard (with translation).

EXPERIMENTALSTUDIO des SWR
Kartäuserstr. 45
D-79102 Freiburg

Das Gespräch wird vom SWR aufgezeichnet und später ausgestrahlt.

Instrument des Tages: die Rauschtarnbox

Die Geräuschbox Voice Masking VSP-1 von Yamaha. Lässt peinliche Gespräche im öffentlichen Raum hinter Rauschen von Naturklängen verschwinden (Meeresbrandung, Waldrauschen, Wildbach etc.); je nach situativer Akustik in 48 bis 89 Prozent aller Fälle laut Hersteller Yamaha, der 105.000 Yen (910 Euro) für die Rauschtarnbox haben will. Vielleicht auch etwas für den Konzertsaal!

(via engadget)

Nebelfotos

Martin Petersen fotografiert Nebel. Erinnert an Gerhard Richters graue Bilder. Etwas, was ich sehr mag: An der Grenze zwischen konkret und abstrakt.

(via iGNANT)

Technik oder Technologie?

Ein Leser macht mich auf folgendes aufmerksam: Im Untertitel dieses Blogs steht das Wort „Technologie“. Technologie ist die Wissenschaft von der Technik. Nun geht es hier aber nicht so sehr wissenschaftlich zu, sondern eher um Technik selbst, meist in Form von Geräten und Software. Im Deutschen hat sich aber eingebürgert, Technik und Technologie mehr oder minder synonym zu gebrauchen, bzw. meint nach meinem Sprachgefühl „Technik“ heute eher ein Verfahren, eine Methode, „Technologie“ dagegen eher die materielle Manifestation in Form von Geräten. „Ich gebrauche eine bestimmte Technik“ sage ich etwa, wenn ich beim Rasieren für eine bestimmte Stelle am Hals, an der die Haare etwas wirbeln, den Kopf in einen besonderen Winkel drehe. „Technologie“, wohl dem englischsprachigen Gebrauch des viel umfassenderen „technology“ entlehnt, sage ich, wenn ich die Errungenschaften des iPhones preise. Darum „Technologie“ im Untertitel.

Kreidler @DRS2 Kultur

Heute abend, 21h strahlt das Schweizer Radio DRS2 Kultur eine im März produzierte Porträtsendung von Thomas Adank aus.

Livestrom:

http://de.delicast.com/radio/DRS_2

Börsen und Städte auf dem Klavier gespielt

Sonifizierungen:

– Wieder mal – Börsen, ganz mechanisch, jo, geht auch mit etwas mehr Interpretation. Das Dow Piano von Bard Edlund.

(via smissmiss)

– Pianola City Music – ein physikalisches Modell der Stadt Eindhoven, quasi als Pianistenfinger.

Danke für den Tipp, Max!

(via information aesthetics)

Virtuelle Models, Roboter-Fensterputzer und -Schiller-Rezitatoren

Hologramme auf dem Laufsteg:

(via thejunction)

Roboter-Fensterputzer:

(via BoingBoing)

Genoël von Liliensterns „Die Flibustiers“

piece for computer-voice, video,moving head, light, piano, perc, flute and bariton-sax. text from friedrich schiller about pirates – „flibustiers“ – aimlessly cruising the sea, with their autonomous violent law. ensemble mosaik 23.02.2011 kulturbrauerei berlin.
piano – ernst surberg, perc – roland neffe, flute – bettina junge, sax – martin losert, videoface edit – beate baron.

Text, zusammengestellt aus den Dramenskizzen zu
„Die Flibustiers“ und „Das Seestück“ von Friedrich von Schiller

Kreidler @Hamburg – Video

Für die Hartgesottenen – 1,5h Stunden Kreidler zeigt Kreidlerstuff.