In letzter Zeit haben mehrere Ensembles und Musiker Aufnahmen von Aufführungen meiner Stücke auf YouTube hochgeladen.
Vielen Dank an die Musiker!

In letzter Zeit haben mehrere Ensembles und Musiker Aufnahmen von Aufführungen meiner Stücke auf YouTube hochgeladen.
Vielen Dank an die Musiker!
Morgen abend um 20h halte ich im Kunstraum Walcheturm in Zürich eine Lecture-Performance und führe meine „5 Programmierungen für MIDI-Keyboard“ auf. Anwesenheit wird erwartet und geprüft von sämtlichen Eidgenossen.
Do 03. Okt 2013 20.00 Uhr BIS Do 03. Okt 2013 23.00 Uhr | Zürich
Sa 05. Okt 2013 20.00 Uhr BIS Sa 05. Okt 2013 23.00 Uhr | BaselJohannes Kreidler ist der junge Wilde unter den zeitgenössischen Komponisten. Kompositionsaufträge vergab er nach Indien und China und nannte das «Outsourcing». Er vertonte die Börsenkurse von multinationalen Unternehmen und stellte der Urheberrechtsgesellschaft GEMA eine Komposition mit 70 200 Zitaten und den dazugehörenden Formularen zu.
Fremdarbeit nennt der Komponist Johannes Kreidler die Kunstaktion, für die er einen Komponisten aus China und einen Audioprogrammierer aus Indien angeheuert hat, um typische Werke seiner eigenen Musik billig produzieren zu lassen. Die Produktionskosten des Auftragswerks lagen wesentlich unter dem Honorarbetrag, den er selbst einstrich. Mit der Aktion thematisiert Kreidler die global ungleichen Löhne und die Vergabe von Jobs in die einschlägigen Billiglohnländer. «Krisenzeiten sind immer gute Zeiten für die Kunst», proklamiert Kreidler. So komponiert er Melodien aus fallenden Aktienkursen und arrangiert nach eigenen Angaben das teuerste Musikstück der Welt.
Im Jahr 2008 hat der Berliner Komponist ein Stück von 33 Sekunden Länge und mit 70 200 Fremdzitaten komponiert. Unter grossem medialen Interesse meldete der Künstler das Stück mit 70 200 Formularen bei der GEMA an und machte damit auf die Mängel des Urheberrechts im digitalen Zeitalter aufmerksam. Kreidler stellt im Rahmen von :digital brainstorming seine Projekte vor und spielt in Zürich die Komposition «5 Programmierungen eines MIDI-Keyboards». In Basel gibt es die Uraufführung eines Stücks mit dem interaktiven Tisch IRMAT des Elektronischen Studios Basel.
In Zusammenarbeit mit dem Haus für elektronische Künste Basel und dem Kunstraum Walcheturm, Zürich
http://digitalbrainstorming.ch/de/programm/johannes_kreidler
Seit 2001 wird in Halberstadt das Orgelstück ORGAN²/ASLSP (as slow as possible) mit einer Spieldauer von 639 aufgeführt. Hier die kürzest mögliche Version des Stücks:
(Nach der Idee von Niclas Thobaben)
Der „Telegraph“ bespricht ein Stück, das im Sommer die Runde gemacht hat, die Sonifizierung der globalen Erwärmung auf dem Cello. In den sozialen Netzwerken wurde darüber reichlich und zu Recht gelästert, der Telegraph weiß wenigstens, dass es auch besser geht…
However the inherent banality of statistics-as-notes can become entertaining, in the hands of a real composer. There’s a good example by Johannes Kreidler, a young German composer whose pieces are a mordant and often entertaining commentary on the effects of new technology and globalisation on music. His piece Charts Music takes things like the Dow Jones index and General Motors share price and turns them into aggressively banal little ditties. You find yourself laughing, slightly uneasily. After the ponderous but ultimately empty seriousness of Crawford’s piece it’s very refreshing.
Dokumentation der Videoinstallation / Performance „Rich Harmonies“, Foreign Affairs Festival, 13.7.2013 Haus der Berliner Festspiele