In der „Musikwoche“ läuft eine Serie über Urheberrecht heute. In der aktuellen Ausgabe wurde ich dazu befragt.
Musiktheater über die Auswirkung von Naturkatastrophen
Leah Muir hat in einer Musiktheaterarbeit sehr schön die Idee der „gehaltsästhetischen Wende“ umgesetzt:
Johannes Kreidler: Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton
Johannes Kreidler
Die „sich sammelnde Erfahrung“ (Benn): der Ton
for flute, bass trombone, percussion, drum pad sampler, half-acoustic guitar, piano, audio and video playback (2012)
Nadar Ensemble, Daan Janssens, Cond.
Darmstadt, 18.7.2012
Radio Version:
Berge als Klangfarbe
Alvin Lucier hat Gebirgszüge in Melodien umgewandelt – Jennifer Walshe hat aus ihnen Zungenstellungen beim Singen abgeleitet.
Ukeoirn O’Connor (=Jennifer Walshe): Mielk
Artur Schnabel über Aktienkurse und Musik
Temperature reports and Stock Exchange quotations can be told in all languages. They cannot be expressed in music.
Aus: Arthur Schnabel, Harvard Lectures 1949, S.101 (Music and the Line of most Resistance)
Wenn er sich da mal nicht getäuscht hat.
Danke für den Tipp, Bernhard!
Die heilige Cäcilie, Mutter aller Instrumentenzertrümmerer
Raffael, Hl. Cäcilie in Ekstase (The Ecstasy of St. Cecilia) (1516/17)
Bologna, Pinacoteca
Auf dem Gemälde „Estasi di Santa Cecilia“ (hl. Cäcilie in Ekstase) ist die hl. Cäcilia umringt von den Heiligen Paulus (mit dem Schwert), Evangelist Johannes (mit dem Adler), Augustinus (mit dem Bischofsstab) und Maria Magdalena (mit dem Salbgefäß
Das ursprünglich für die Kirche San Giovanni in Monte entstandene Gemälde befindet sich heute in der Pinacoteca Nazionale di Bologna.
(via Michael Maierhofs Darmstadt-Vortrag)
Wozu komponieren? @NZfM
In der aktuellen Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Musik ist zum Thema „Wozu komponieren?“ mein Text „Ein kurzer Essay über Liebe“ abgedruckt.
Snip:
Kleines Gedankenspiel: Was käme für eine Musik dabei heraus, wenn die Komponisten machen dürften, was sie wollen? Vorzustellen wäre sich das so: Es gibt ein bedingungsloses Grundeinkommen, und eine ›bedingungslose Aufführungsgarantie‹ – der Komponist kann sich alle Zeit der Welt nehmen, sich die Instrumente / Instrumentalisten selber aussuchen, den Aufführungsort bestimmen und die Dauer des Stücks ganz nach eigenem Ermessen wählen. Also wenn nötig arbeitet er an einem zweiminütigen oder zwanzigstündigen Werk in aller Ruhe und Sorgfalt fünfzehn Jahre lang, ob für Toy Piano solo oder ein riesiges Musiktheaterspektakel, wenn es sein muss aufgeführt vor dem Reichstag, auf der Zugspitze oder in der Donauhalle. Wie hörte sich wohl die Kunstmusik an, wenn die Komponisten – rein organisatorisch – machen dürften, ja, machen müssten, was sie wollen?
Darmstadt, Klofotos
Jemand hat diese Fotos (es gab wohl noch mehr, als ich sie dann auch mal zu Gesicht bekam waren einige schon wieder entfernt) an einem Veranstaltungsort der Darmstädter Ferienkurse über die Pissoirs gehängt – wie auch immer das zu verstehen ist. Die Fotos stammen aus Podiumsdiskussionen mit Mathias Spahlinger und Rolf Riehm.
Den Rest kann man hier nachlesen.








