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Hanns Eisler über ePlayer, 1940

Hanns Eisler beschreibt im „Statement über die Untersuchungen von Musik und Film“ 1940 schon die Vision einer universell einsetzbaren ePlayer-Instrumentensample-Datenbank.

Es gelänge durch Laboratoriumsarbeit, sich eine Kartothek von den graphischen Darstellungen unseres Tonsystems anzufertigen. Wir würden dann also alle Töne unseres Klaviers so wie die Buchstaben in einer Setzmaschine in unserem Archiv haben, und es ließe sich mit Hilfe dieses ‚Alphabets‘ ein Musikstück herstellen, das dann photographiert und auf dem Filmband entwickelt und gespielt eine Musik ergeben würde, die nicht mehr von Menschen durch das Mikrophon produziert worden ist, sondern synthetisch hergestellt wird. […] Dies wäre von der ungeheuerlichsten Bedeutung für die Musik, denn alle Unzulänglichkeiten der menschlichen Darstellungskraft wären überwunden. […] Eine Präzision der Darstellung, wie sie vom besten Orchester nicht erreicht werden kann.

(via Ole auf FB)

Früher auf Kulturtechno: ePlayer – über das Komponieren mit Instrumentensamples

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Aphorismen des Tages:

 

Arbeit
Songs
Ich

Krebs ergänzen

Ich*

freigeworden
unabhängig
Gehör

Logische Spontaneitäten

Schlagzeugerverhältnisse

Prozesslose Reflexzonen

Mikrofonlautsprecher-Skulpturen

Shilpa Gupta verwendet Mikrofone als Lautsprecher (man kann alles auch in die andere Richtung schicken!) und gestaltet aus einer großen Zahl von solchen Mikrofon-Lautsprechern Skulpturen.

Singing Cloud
Object built with thousands of microphones with 48 multi
channel audio, 2008-09
9min 30sec audio loop
180x24x60 in | 457x61x152 cm

I keep falling at you
Thousands of microphones and with multi channel audio, 2010
3min 12sec audio loop
149x51x79 in | 380x130x200 cm

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Aphorismen des Tages:

 

Zusammenhänge schwarzer Tempi

Pussy New York

Melodik gilt a.a.O.

Ausdruck den Damen

Antikriegs-Fremde

Ideen amerikanischer Bauernprügler

radikale Firma

Plagiat Deutsche Nationalhymne

Hartmut Fladt schreibt in seinem neuen Buch „Der Musikversteher“ (S. 87/88):

Wenn ich jetzt behaupte, dass bei Joseph Haydn in einem Originalwerk, dem Streichquartett C-Dur Op. 76,3, im langsamen Satz die Grenzen zwischen originaler Volksmusik und eigener artifizieller Musik überschritten werden, dann muss der Einwand kommen: Das ist doch Haydns eigene KAISERHYMNE (1997), die er hier im langsamen Satz des Quartetts als Variationsthema einsetzt und die unsere deutsche Nationalhymne geworden ist? Ja, und Haydn zitiert dabei, vier Takte lang, ein kroatisches Volkslied, „Vjutro rano“ („Früh am Morgen stehe ich auf“), das er vermutlich schon in seiner Kindheit gehört hatte. Er hat diese Melodie auch in anderen Werken verwendet, so in einer Messe von 1766 und im langsamen Satz seines Trompetenkonzerts. Ist sie nicht schön, diese Grenzüberschreitung? Unsere Nationalhymne, ein kroatisches Volkslied. […] Sie können das Volkslied [auf YouTube] hören, allerdings nur in einem grausam dummen Arrangement von Ziga i Bandisti.

Ein Kommentator auf YouTube schreibt:

haydn wuchs ca. 100 kilometer südlich von wien in einem kleinen dorf auf. es gab (und gibt) dort immer noch sogenannte „burgenlandkroaten“, eine kroatische minderheit, die damals hauptsächlich als feldarbeiter beschäftigt war. es gibt die theorie, dass er diese arbeiter singen gehört oder evtl. feste der burgenlandkroaten gesehen hat, bei denen dieses lied gespielt wurde.

(Und der Dichter des Textes der Deutschen Nationalhymne war Antisemit.)

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Aphorismen des Tages:

 

Aporie Rock genauso

ehrlich 5/6

Sportkanäle für Hirten

Büchlein über meine Anschauung

Nutzloser Hörer

Der Hilfsdiskurs von Besonderheiten

Menschenfresser Original-Abbild

180 Gedichte von Georg Trakl (als Binärcode), für Geige solo

Nachdem ich vorletzte Woche eindrucksvoll beweisen konnte, dass ich der größte Paul-Celan-Vertoner aller Zeiten bin, habe ich nun auch das Gesamtwerk von Georg Trakl kompositorisch bewältigt.

Der Herbst des Einsamen

Der dunkle Herbst kehrt ein voll Frucht und Fülle,
Vergilbter Glanz von schönen Sommertagen.
Ein reines Blau tritt aus verfallener Hülle;
Der Flug der Vögel tönt von alten Sagen.
Gekeltert ist der Wein, die milde Stille
Erfüllt von leiser Antwort dunkler Fragen.

Und hier und dort ein Kreuz auf ödem Hügel;
Im roten Wald verliert sich eine Herde.
Die Wolke wandert übern Weiherspiegel;
Es ruht des Landmanns ruhige Geberde.
Sehr leise rührt des Abends blauer Flügel
Ein Dach von dürrem Stroh, die schwarze Erde.

Bald nisten Sterne in des Müden Brauen;
In kühle Stuben kehrt ein still Bescheiden
Und Engel treten leise aus den blauen
Augen der Liebenden, die sanfter leiden.
Es rauscht das Rohr; anfällt ein knöchern Grauen,
Wenn schwarz der Tau tropft von den kahlen Weiden.

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Aphorismen des Tages:

Die Natürlichkeitsoktav

Zeit gegeneinander geheiratet

Musik
Form
Lotto
Mythologie

www.pfau-verlag.de
beautiful

hat.*

Leiche übertreiben

Durcheinandersicherheit

Radiosendung Kreidler@Donaueschinger Musiktage 2012 online

Die Radiosendung über mich bei den Donaueschinger Musiktagen 2012, die auf SWR2 am 30.1.2013 (Kulturtechno berichtete) ausgestrahlt wurde, hat jemand online gestellt. Das Feature ist von Bernd Künzig.

Chromatische Doppelharfe, 1909

(via FB)

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Aphorismen des Tages:

 

Johannes älter drastischer

Definition einer Arbeit

Februar unhinterfragt

Garantie -116-

Mohammed antisubjektiv floss

Will’s von Müttern

Vereine für Spielsachen

Musik, soundshop’d

Dass Bilder mit Photoshop nachbearbeitet („photoshop’d“) werden, weiß heute jedes Kind (Kulturtechno früher). Eine „Soundshop„-Analogie in der Musik könnte man die Dur/Moll-Vertauschung nennen, die jemand exzessiv durchführt; ich hatte hier schon REM, jetzt noch einige weitere:

Weitere auf YouTube / Vimeo.

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Aphorismen des Tages:

 

Vaterfigur Zeit

Ganz hinrichten

Hört das Können der Wahrheit

STIMME fünfundzwanzig

Quinte geknickt

Ahnung Pfeile

67- Februar

Anachronophonie – Festival für Neue Musik

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Aphorismen des Tages:

 

Die mögliche Tochter

Trompetenklang durch Bikini

Zwei Sprachen sind schwer

Ansatz 10

Leben beharrt

Vorsprung spüren

Instrumente zu Axel

Musik als Grenze

(via FB)

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Aphorismen des Tages:

 

Aussehen wird vorher gezielt beantwortet

Gesicht VII.

etwas ficken

Einbildungskraft technologischer Elemente

Tsk 180-181

Instinktintensitäten

Als Kind für Klangereignisse

Europe vs. Nirvana Mashup

(via Digitale Notizen)

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Aphorismen des Tages:

 

Vorjahresfreiheit

Fälschung Sand

Tonleiter Augen Schenkel

unsicher
alt
Sklaverei

Augenthesen Haydn

Musik
nicht
hart

Migration 67-