Schöne Zusammenstellung von Konizidenzen. Ob nicht doch was dran ist?
Mehr davon hier.

via business insider
(via Schlecky)

Schöne Zusammenstellung von Konizidenzen. Ob nicht doch was dran ist?
Mehr davon hier.

via business insider
(via Schlecky)
Auf der englischen Wikipedia gibt es interessante Listen von musikalischen Spezialfällen:
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_music_considered_the_worst
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_songs_considered_the_best
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_controversial_album_art
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_silent_musical_compositions
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_songs_about_bicycles
http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_songs_about_or_referencing_Elvis_Presley
(via Klangteppich)
Im Editorial der aktuellen Ausgabe der „Positionen“ antwortet Gisela Nauck auf die hier schon besprochenen Kritiker aktueller kompositorischer Strömungen.
Aus den aktuellen musikalischen und diskursiven Prozessen kristallisierten sich vor zwei, drei Jahren Begriffe wie Diesseitigkeit, Neuer Konzeptualismus oder früher auch schon echtzeitmusik heraus. Sie sind vor allem deshalb interessant, weil sie aus dem klassisch orientierten musikalischen Mainstream der neuen Musik ausbrechen, zeitgemäße Wege erkunden mit einer Musik, die widerborstig, kulturkritisch, medienaffin, aktuell, auch frech, witzig, herausfordernd ist. In Mainz, Essen oder München wurde dies offenbar erst später registriert. Nicht anders ist zu erklären, warum neue-musik-erfahrene Publizisten wie Stefan Drees oder Max Nyffeler dieses Aufzeigen aktueller Musikentwicklungen in den letzten Ausgaben der Zeitschriften NZfM und nmz als »Propaganda« (Drees, NZfM 6/2013) bzw. als »dialektischen Materialismus« (Nyffeler, nmz Nr. 4/2014) disqualifizierten und Rolf W. Stoll sie im Editorial als »Inszenierung einer Debatte« (NZfM 6/2013) nivellierte.
Vor allem die Unsachlichkeit und der Stil eines solchen denunzierenden Journalismus, die die Chance eines produktiven Diskurses von vornherein unmöglich machten, werfen Fragen auf. Soll durch eine »starke« Polemik der Eindruck vertuscht werden, dass längst eine andere Zeitschrift die Rolle übernommen hat, die man selbst gern innehätte?
„sweet little sixteen“ (1996) von Beate Geissel und Oliver Sann, die auch viele andere tolle Fotoarbeiten machen.
Früher auf Kulturtechno: Porn for the Blind.
Zerreißt euch schon mal das Maul und fantasiert drauflos, was für Bücher der Konzeptualist damit wohl unterlegen möchte. Erste Vorschläge: Grundlagen des linearen Kontrapunkts von Ernst Kurth, Kritik der reinen Vernunft von Immanuel Kant und die Autobiografie von Leni Riefenstahl.
TransPose ist eine Software von Hannah Davis und Saif Mohammad die sich zur Aufgabe gemacht hat, aus den Texten von Büchern die Emotionen herauszurechnen und damit Melodien zu entwickeln, die das Buch wiedergeben sollen. Jedes Buch wird in verschiedene Parts unterteilt und erhält so Musik für die Einleitung, Mittelteil, Hauptteil und Ende. Die Idee dahinter, vielleicht eines Tages Soundtracks oder Hörbücher automatisch mit Musik zu untermalen.
(via engadget)
Ein launiger Text von Martin Tansek, in dem ich die Ehre habe, zitiert zu werden:
Niklas Luhmann hat die von mir als »hylemorphistisch« gegeißelten Unterscheidungen (nicht zuletzt für Kunstwerke) als Medium/Form-Differenzen elegant reformuliert. Davon ausgehend ist es geradezu ein Kinderspiel zu plausibilisieren, dass einmal der Geigenton und einmal das Geigenaufprallgeräusch Material künstlerischer Arbeit ist, dass die Klaviertasten einmal Ausgangspunkt eines Stückes und ein andermal das Stück selbst sind und dass schließlich auch eine bestehende Musik zum Medium einer anderen werden
kann (vgl. Kreidler 2009).
„Wer hat Angst vor der heterosexuellen Matrix? Audio-Sampling als Muzak 2ter Ordnung“
in: Tobias Goll, Daniel Keil, Thomas Telios (Hrsg.) „Critical Matter – Diskussionen eines neuen Materialismus“, Münster 2013
http://tansek.de/wp-content/uploads/2013/09/tansek+sampling+muzak+2ter+ordnung+2013.pdf
Tobias Goll / Daniel Keil / Thomas Telios (Hg.)
Critical Matter
Diskussionen eines neuen Materialismus
Reihe: kritik_praxis, Band 2
farbig, Broschur, 142×205 mm
280 Seiten, 18 Euro
ISBN 978-3-942885-50-8 | WG 973
Neuerscheinung Januar 2014
Ein Schaum aus Seifenblasen kann jedoch überraschend effektiv Schallwellen abschwächen und sogar vollständig blockieren, wie französische Wissenschaftler entdeckt haben. Mit diesem Effekt könnten auch neue schalldämpfende Materialien möglich sein, so die Forscher im Magazin „Physical Review Letters“.
Eine sehr schönes Feature auf Deutschlandradio Kultur von Hannes Seidl.
Mit Beginn des digitalen Zeitalters löste sich der Klang vom Trägermaterial und der Eroberungsfeldzug der mp3s begann. Der Algorithmus basiert auf den Erkenntnissen der Psychoakustik: Signalanteile, die der Mensch nicht zu hören vermag, werden entfernt.
Bis heute steht das Format für Kompressionsraten ohne hörbaren Qualitätsverlust. In Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio des SWR entwickelte der Komponist und Klangkünstler Hannes Seidl einen invertierten mp3-Filter, der den Abfall der digitalen Wegwerfgesellschaft freilegt. Dieser ist wider Erwarten kein stiller Zeitgenosse.
Seit März 2013 sendet Deutschlandradio Kultur Hannes Seidls „Leftovers“ in der Reihe „Sonarisationen“. Nun erläutert der Komponist die Hintergründe seiner Arbeit.
Produktion: DKultur 2014
Länge: ca. 50’ 00Hannes Seidl, geboren 1977 in Bremen, lebt als Komponist für Neue Musik in Frankfurt am Main. Seine Arbeiten waren u.a. auf der Biennale in Venedig, dem Ultraschall-Festival in Berlin und im ZKM Karlsruhe zu hören. Zuletzt für DKultur: „Studio“ (2013).
http://www.deutschlandradiokultur.de/leftovers.1022.de.html?dram:article_id=281159
Hannes Seidls Orchesterstück „Mehr als die Hälfte“, das eine invertierte Mp3-Kompression anwendet:
https://soundcloud.com/hgs/mehr-als-die-halfte
ich habe auch schon 2008 die Idee des invertierten Mp3-Codecs geäußert:
Als nächstes komme ich mit einem leeren Laster und reiche ein symbolisches Nichts ein, meine Musik ist nun geläutert und rein, nur von mir und niemandem sonst. Ich habe mir schon einen Decoder dafür programmiert, „3pm“, die Umkehrung von „mp3“, mit dem nicht die unhörbaren Frequenzen entfernt werden, sondern die hörbaren. Das wäre die Lösung.
Bin nicht allein mit meinen Notationsminiaturen. Anton Wassiljew hat dieses Ding in Dortmund vor dem Orchesterzentrum NRW entdeckt.
(via usernamealreadyexists)