27.1.15
Xenakis hat Versöhnungssex mit Nono. Mikrofoniert.
Mit dem Fuß Gitarre spielen. Und gleichzeitig mit der Hand den Fuß massieren.
Fußmassage, mikrofoniert.
Den Fuß mit Kopfhörern massieren.
Eine Armbanduhr um den Gitarrenhals schnallen.
Halsschmuck um den Gitarrenhals legen.
Verschiedene Fußabdrücke auf den Gitarrensaiten.
Staub als Präparationsmaterial.
Verdrehte Obertöne. Die Untertonreihe als Obertonreihe.
Die Satzmelodien ausschließlich von Fragesätzen hintereinander. Lauter Vordersätze.
Einen innigen Kuss mit zwei Gitarrensaiten nachspielen, sie reiben aneinander, müssen dafür gedehnt werden usw. Mikrofoniert.
Skizzsm
Skizzsm
25.1.15
Geige in Waschmaschine
Spiele einen Ton ganz nah, aber unterschiedlich zu c“‘.
Etwas aufs Pauken- oder Trommelfell projizieren. Stadtplan, ein System von Pfeilen.
Musik durch präpariertes Hirn
Letztes Jahr musste sich ein professioneller Geiger einer Gehirnoperation unterziehen. Wenn ich’s richtig verstanden habe musste, um sicher zu gehen, dass die Operation seine Kunst nicht beeinträchtigt, währenddessen eben jene Kunst ständig weiterpraktiziert werden – also: er hat während der Operation ständig Geige gespielt, um zu sehen, dass er’s bei jedem einzelnen Eingriff nicht verliert.
Das lässt ein paar wüste Fantasien sprießen, die wir natürlich nur als Konzept mal so in den Raum stellen – das Hirn des Spielers immer mehr beeinflussen, mal schauen, was für Musik dann bei rauskommt.
Arnold Schönbergs Notenschreibmaschine als Eisskulptur
Claudia Märzendorfer hat die von Schönberg angedachte, aber nie gebaute „Notenschreibmaschine“ mit Tinteneis nachempfunden; das Eis schmilzt über einem Block Notenpapier und erzeugt dadurch eine Partitur.
1909 entwirft Schönberg „meine Notenschreibmaschine“, das Patent reift zwar bis hin zur Patentschrift, wird aber aus formalen Gründen am Patentamt abgelehnt und nie gebaut. Eine Vorstudie für eine „elektrisch betriebene Schreibmaschine“ (1909) ist im Schönberg Catalogue raisonné (Cr 224) als solche bezeichnet, unter anderen Konstruktionen, Möbelentwürfen und Kuriositäten wie einem Schachspiel für 4 Personen. Welche Funktion diese Skizze mit Handschrift eigentlich hat, ist hingegen schwer zu deuten. Dass es sich wirklich um einen elektrischen betriebenen Apparat handelt, scheint unwahrscheinlich; die Skizze lässt eher auf ein pneumatisches Gerät aus Gummischläuchen schließen. Die Einschätzung Dr. Peter Donhausers vom TMW bestätigt diese Vermutung. Möglicherweise zeigt die Skizze ein Rastral zum Zeichen von Notenlinien.
Klängesuchmaschine
http://www.findsounds.com/ISAPI/search.dll
Gibt es schon seit einigen Jahren – allerdings scheint freesound.org die bessere Ressource zu sein.
Früher auf Kulturtechno: Die Notensuchmaschine
Instrumente in Zeitlupe
Hatte ich schon lange nicht mehr, mal wieder eine Zusammenstellung, immer wieder faszinierend.
(via classicfm)
Philosophie des Konzeptualismus (Stanford Encyclopedia)
Die Stanford Encyclopedia hat einen Eintrag zum Konzeptualismus; ich sammle seit einiger Zeit Material für eine ‚Poetik‘ des Konzeptualismus, wird aber noch dauern.
The philosophy of art addresses a broad spectrum of theoretical issues arising from a wide variety of objects of attention. These range from Paleolithic cave painting to postmodern poetry, and from the problem of how music can convey emotion to that of the metaphysical status of fictional characters. Until recently, however, philosophical interest in conceptual art, or conceptualism, has been notably sparse. Why? After all, both philosophy and the myriad of kinds and styles of art and art-making that fall under the conceptual tradition all have one thing in common: they are both intended to make you think and ask pressing questions. What are those questions and how do we go about answering them?
10.000 Field Recordings
Natürliche Ressourcen, sozusagen:
http://1159sequoia05.fnr.purdue.edu/laselva/
This site contains 9,316 recordings made in 2008 at 24 sites in La Selva and the Braulio Carrillo National Park, Costa Rica. Data were provided by the TEAM Network of Conservation International, funded by the Gordon and Betty Moore Foundation.
Wild Ambience is a collection of pure nature soundscapes and beautiful wildlife sounds from around the world. Put some headphones on, close you eyes and relax to the sounds of an alpine meadow in the Himalayas, or immerse yourself in the pulsing rhythms of Borneo’s tropical rainforest. It doesn’t take long before you feel like you’re actually there!
(via mediatelepolis / mediatelepolis)











