Skip to content

Schönberg auf Rädern

Schlingensief hatte mal die Straße des Ruhrgebiets mit Wagner beschallt, jetzt kommt die USC Roski School of Art in den Genuss von Zwölftonmusik.

Truck No. 1 will be playing “Brettl-Lieder,” composed in 1901, a young Schoenberg’s foray into cabaret songs that foreshadowed his later compositions.

Truck No. 2 will play “Gurre-Lieder,” a piece composed from 1901 to 1911 and the first that garnered Schoenberg wide recognition. It tells the medieval legend of the Danish king Waldemar and his mistress, murdered by Waldemar’s queen.

Truck No. 3 will broadcast “Erwartung, Opus 17,” a 30-minute opera for single soprano with orchestra.

Truck No. 4’s composition, “Wind Quintet, Opus 26,” dates to 1924 and is an early example of his 12-tone method.

And Truck No. 5 will waft “Phantasy for Violin and Piano, Opus 47,” written in 1949, which represents his mastery of the ambiguity of form and the asymmetry of phrasing.

The trucks, which will operate during daylight business hours, will play music anywhere on campus that has no amplified music restrictions.

http://news.usc.edu/76576/mobile-music-a-la-carts-coming-to-university-park-campus/

Musik für Tiere

Meine Blogreihe „Musizierende Tiere im Mittelalter“ geht zu Ende, jetzt mal was Neueres zum Thema, Musik nicht von, aber für Tiere-

Eine Radiosendung:

Ein Blog:
http://musikprotokoll.orf.at/en/metamusic/blog

Eine Website:
http://alien.mur.at/metamusic/site/

Und SpOn:

Charles Snowdon von University of Wisconsin in Madison und Kollegen haben spezielle Musik für Katzen komponiert. Die Songs klingen im gleichen Frequenzbereich, in dem die Tiere untereinander kommunizieren. Auch Schnurrgeräusche wurden in die Stücke eingebracht. Zusätzlich ließen die Wissenschaftler Elemente herkömmlicher Musik einfließen, damit auch Herrchen und Frauchen etwas mit den Klängen anfangen können.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/musik-fuer-katzen-forscher-komponieren-spezialklaenge-a-1022014.html

Danke für den Tipp, Sebastian!

Guitar Piece

(Vorlage via reaktorplayer)

Komponisten über Komponisten – gesammelter Hass

Wertschätzung, Kollegialität, Solidarität und Respekt sind das eine. Ehrlichkeit das andere. Immer raus damit, soll ja gut gegen Krebs sein.

23 Of The Shadiest Insults From Classical Composers

Mendelssohn on Berlioz.

Mendelssohn on Berlioz.

 

http://www.buzzfeed.com/ninamohan/scathing-insults-from-classical-composers#.dwJZBV4Lj

Du wirst gezwungen werden zu denken, was du hören wirst

Eine schöne Videoarbeit von Steffen Krebber. Leider nicht einbettbar, also folgt dem Link:
http://www.steffenkrebber.de/Steffen_Krebber/Steffen_Krebber_Video_Weissagungen.html

(via Carola)

Sämtliche Gedichte von Günter Grass vertont

Aus meinem Liederzyklus „Songifications“ (2013).

Johann Sebastian Bachs Facebookprofil

(via classicfm)

5€-Piece

Trauermusik für Boris Becker – MIDI-Realisierungen

2012 habe ich diese Trauermusik für Boris Becker geschrieben:

 

Nun hat jemand mir nicht bekanntes dieses kleine Notenstück, wie das bei Generalbass ja möglich ist, in mehreren Varianten umgesetzt. Bin geehrt.

Das Original ist hier: http://www.kulturtechno.de/?m=201312
Der Lamentobass bringt melancholische Stimmung, es geht aber gefällig harmonisch dahin und dreht sich rasch nach moll. As-Dur, Es-Dur, c-moll, f-moll und dann der As-Dur 7 mit der Sept im Bass. Als Schussakkord höchst Dissonant, noch dazu ohne Terz, also nicht definiert. Der Barocke Hörer wälzt sich vor Spannung am Boden und beißt die Zähne zusammen. Unsereiner findet‘s zwar nicht besonders „hübsch“ aber vermutlich war die Niederlage Beckers – zumindest für seine Fans – ebenfalls wenig „hübsch“ und dafür Spannungsreich. Kein guter Abschluss, da bleibt viel offen. Fahrstuhl und Samenraub und alle späteren Klatschgeschichten finden in diesem unaufgelösten Akkord Platz.
Aber nun einmal selbst neugierig, wie das wirklich klingt, habe ich – klavierinkompetent und Computeraffin – das Ganze in Capella eingegeben. Klang etwa so wie erwartet. Im zweiten Durchgang hab ich mich einfach mit der Oktavenlage gespielt und im dritten Akkord das g zum g‘ gemacht, damit die Sprünge etwas sanfter werden. Schließlich hab ich in der dritten Wiederholung Durchgangsnoten und Wechselnoten eingefügt und weiters, um einen hübschen Melodienzug zu gewinnen, noch das c‘ zum c“ gewandelt. Damit die Dissonanz nicht gar so zerrüttend stehenbleibt spiele ich das es‘ erst auf den zweiten Schlag im Schlussakkord. Damit bleibt Hoffnung für das nächste mal… Trotzdem klingt der Schlussakkord sch… schpannungsreich wollt ich sagen.

Jedes mittlere C aus Tristan und Isolde

Erik Carlson ist u.a. ein Partiturkonzeptualist. Seine Partituren sind kaum spielbar oder sollen es auch gar nicht, aber betreibt dennoch einen gigantischen notensetzerischen Aufwand, eben solche Partituren zu setzen. Bspw. die komplette Winterreise, alphabetisch geordnet, sämtliche Paukenstimmen aus Brucknersymphonien gleichzeitig, ein Beethoven-Streichquartett abzüglich aller Pausen, oder: die komplette Tristan-Partitur, gefiltert auf dem eingestrichenen c‘. Respekt.

Um es an der Stelle loszuwerden: Habe schon länger die Idee, eine maximal große pdf-Datei mit den Noten eines Orgelstücks (algorithmisch natürlich) herzustellen, also ein Orgelstück mit ~100.000 Seiten oder so. Kommt noch.