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Augenmusik von Llorenç Barber

Schöne Blätter von Llorenç Barber aus seinem Tagebuch von Yokohama.

(via socks-studio)

Analoge Visualisierung von Schallwellen

Schöne Darstellungsmethode.
In der Luxusversion mit Kokain. Music is the only drug.

(via socks-studio)

Grafische Partituren von Dieter Schnebel

Eine Website hat etliche musikalische Grafiken von Dieter Schnebel zusammengestellt.

Maulwerke (Mouth Works) and Other Compositions’ Graphic Scores by Dieter Schnebel



A Sound Map of the Art Institute of Chicago

Ich bin nicht der allergrößte Fan von (unbearbeiteten) Field Recordings; hab mal gesagt: Field Recordings sind die neue E-Gitarre, und das war nicht unbedingt als Kompliment gemeint. Bzw. können Field Recordings schon schön sein, aber eher selten. Denn: Field Recordings sind in den allermeisten Fällen entweder Autos, Menschenmengen, Wind, Vögel oder Wasser. Also einfach nicht sonderlich interessant. Fotos oder Videos einer Großstadt sind viel reichhaltiger als Audioaufnahmen von Großstädten, und das gilt für fast alle Orte. Die unzähligen Soundmaps, die in den letzten Jahren aus dem Boden sprießten, sind zu 99% saulangweilig anzuhören.

Mit folgender Arbeit verhält es sich ein bisschen besser; das Museum als Klangort hat was, es kommt eine Semantik hinzu und eine Ahnung von den Bildern an der Wand, die somit gewissermaßen verklanglicht werden, und die Videoaufbereitung ist gut.
Ich würde ja gerne mal ein Stück aus den Alarmanlagensounds berühmter Gemälde machen.

For as long as I can remember, I have been fascinated by museums — not just as places of looking and learning, but also of listening. To me, the soundscape of a museum resonates with the active sounds of history, the nexus between a museum’s contemporary sonic world and the historical objects housed within it. In my view, these sounds exist in the realms between documentary and drama, awe and aura. —John Kannenberg

(via mediateletipos)

Le Sacre du Printemps, entlang 46 Interpretationen

Anders als beim direkten Vergleich der polytonalen Akkordrepetition hier eine längere Passage im interpretatorischen Querschnitt.

(via Kottke)

Metabolic Office Battle zwischen Manos Tsangaris und Johannes Kreidler

Im Rahmen der Ausstellung „Schwindel der Wirklichkeit“ in der Akademie der Künste Berlin hat Manos Tsangaris letzten Herbst ein „Metabolisches Büro“ eingerichtet und diverse Künstler zum Abtausch eingeladen. Hier die Aufzeichnung meines Gastspiels, andere gibt es hier.

Von 26’32“ bis 27’46“ läuft im Hintergrund ein pornografischer Film (ein Paar auf einem Klavier..), der in dieser Dokumentation der Akademie der Künste – bewusst – nur andeutungsweise zu sehen ist.

Hitlerbolero, equalized

Vor Jahren habe ich das „bolero’d“-Konzept – eine Aufnahme in kleine Schnippsel teilen und diese dann der Lautstärke nach ordnen – auf die berühmte Ausrast-Szene aus dem Film „Der Untergang“ angewendet.

Florian Käune hat meine Version nun wiederum in den Lautstärken auf ein gleiches Gesamtniveau gebracht. So könnte man auch den Bolero aufführen.


Niclas Thobaben
hat dem noch einen Beat algorithmisch unterlegen lassen. Dann nix wie los und tanzen.

Musik aus heimlichen Aufnahmen von Leuten, die Gitarren ausprobieren

Noah Wall hat heimlich Leute in Musikgeschäften aufgenommen, die dort Gitarren ausprobieren. Aus dem Material hat er dann ein ganzes Album komponiert. Experimentelle Musik.

March 27, 2015. It’s about 3 on Friday. School’s out and people are headed to Guitar Center Manhattan. I’m going there to do some field recording. A block away, I put on a pair of microphones you might find in a spy catalog. They look like earbud headphones but are actually binaural (stereo) mic’s that go in each ear. No one suspects I’m recording them – more like listening to music or something…

http://www.aux.tv/2015/04/this-guy-made-an-album-out-of-people-trying-instruments-at-a-guitar-store/

Danke für den Tipp, David!

Anarchestra – Instrumentenbastler Alex Ferris

(via kfmw)

Das kompositorische Gesamtwerk Nietzsches als Playlist

(via openculture)

Vor einiger Zeit hatte ich das Konzept geschrieben:
„Sämtliche Kompositionen von Friedrich Nietzsche orchestrieren.“