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Hören, ob Wasser kalt oder heiß ist

Gehörbildung des Tages.

Beim Eingießen kann man durch die Fließ- und Gluckergeräusche heißes von kaltem Wasser unterscheiden und das sogar erstaunlich gut. Steve Mould führt die Sache zum Ausprobieren vor und erklärt dann auch, warum Wasser je nach Temperierung anders tönt: Weil seine Viskosität sich ändert.

(via engadget)

Czerny Klavieretüden in concert

Frederik Croene hat’s getan – er spielte Klavieretüden von Carl Czerny, die gewiss nicht fürs Konzert gedacht waren, im Konzert. Als nächstes bitte noch die Fingerübungen von Hanon, in der Elbphilharmonie.
Sowieso harrt das Gesamtwerk Czernys noch der Einspielung.
Außerdem müsste man die Dinger auch mal orchestrieren.

Musizierende Tiere (im Mittelalter)(28)

Reynard’s funeral
Hours, England ca. 1300.
Baltimore, Walters Art Museum, W.102, fol. 73v-81r

bagpiping dog
(playing during the funeral procession of Reynard the Fox… above prayers to the Holy Mary and St. John the Evangelist from the Hours of Jesus Crucified)
book of hours, England ca. 1300 (Baltimore, Walters Art Museum, Ms. W.102, fol. 75v)

(via DiscardingImages / DiscardingImages)

Und hier wird erklärt, warum die Elefanten in mittelalterlichen Bildern Trompetenrüssel hatten.

Früher auf Kulturtechno:
Musizierende Tiere (im Mittelalter)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (2)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (3)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (4)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (5)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (6)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (7)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (8)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (9)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (10)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (11)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (12)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (13)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (14)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (15)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (16)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (17)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (18)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (19)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (20)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (21)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (22)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (23)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (24)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (25)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (26)
Musizierende Tiere (im Mittelalter) (27)

Die Stones, nachsynchronisiert

(via kfm)

Künstler kaufen dem Publikum Tränen ab

Three years ago polish artists Alicja Rogalska i Łukasz Surowiec were buying tears in an art project „Skup łez“ in Lublin, Poland. For 3 ml of your tears you could earn 100 PLN (around 23 €).

In dem Sinne, nächstes Wochenende kaufe ich euch euer Musikhören ab!

(via Monika auf FB)

Herbert Brün: Über Musik und zum Computer.

1. Ein Komponist wird gebeten seine Komposition zu erläutern. Er tut es. Danach wird ihm vorgeworfen, er habe versucht, Musik zu erklären.

2. Ein Komponist wird gebeten zu erklären, was seine Musik bedeuten oder sagen oder ausdrücken oder beschreiben oder darstellen soll. Lehnt er es ab, wird er als Bewohner eines Vakuums oder eines elfenbeinernen Turmes verachtet. Willfährt er der Bitte, so wird seine Musik, als der Erklärung bedürftige, verachtet.

3. Ein Komponist wird gebeten zu erklären, wie er sein Werk komponiert habe und was das für ihn bedeute. Er erscheint mit einem Manifest, in dem er vorträgt, wie Musik zu komponieren und zu verstehen sei.

4. Ein Komponist wird gebeten, seine Ansichten über die allgemeinen Probleme der zeitgenössischen Musik mitzuteilen. Er erscheint mit einer Analyse seiner eigenen Werke.

5.
Ein Komponist wird aufgefordert, anläßlich der bevorstehenden Aufführung seines neuen Werkes einen erläuternden Kommentar für das Programmheft zu verfassen. Erklärt er darin, was, seiner Meinung nach, seine Musik von anderer Musik unterscheidet, so wird die Notiz nicht angenommen, und zwar aus Gründen, die es klar machen, daß von ihm eine Erklärung erwartet wurde, die dartun soll, wie nichts seine Musik von anderer Musik unterscheide.

Quelle

(via Sebastian auf FB)

Wen Daft Punk gesampelt haben

(via Kottke)

Datierung von Filmen

Noch was zum Thema von gestern hier:
Emile Cohl gilt als Pionier des Zeichentrickfilms. Folgende Werke sind von 1908 und haben doch sehr wenig 1908-haftes an sich.

Anatomie und die Datierung von Fotos

In meinem Text >Das totale Archiv< hatte ich diese Anekdote notiert:

Unlängst wies ich einen Bekannten auf ein Interview mit Pierre Boulez von 1967 hin, das im Online-Archiv des Spiegels einzusehen ist. Der Bekannte übersah die Jahreszahl am Rand und glaubte, das Interview sei aktuell. Kein Wunder, er hielt ja keine vergilbte Spiegel-Ausgabe von 1967 in Händen!

Wie ist das mit Fotos? Meistens sehen wir einem Foto bzw. dem Abgebildeten ungefähr seine Zeit an, zumindest, dass es schon älteren Datums sein muss. Ich würde sogar meinen, dass man in alten Filmen sieht, dass die Leute noch kleiner waren, auch anatomisch anders waren, die Gesichtszüge haben sich geändert, und sie bewegen sich anders als heute.
Doch Fotos wie diese strafen das Lügen, jedenfalls, wenn sie auf heutigem Papier oder im Netz reproduziert werden. Dieser schöne Jüngling wurde 1865 aufgenommen. Die Wand sieht vielleicht bizarr und irgendwie nach 19. Jahrhundert aus, aber der Junge könnte direkt aus einem aktuellen Modemagazin kommen. (Tja, er wurde mit 21 Jahren hingerichtet, war am Attentat auf Lincoln beteiligt.)

(Das Beispiel stammt aus dem Buch „Die helle Kammer“ von Roland Barthes. Danke für den Hinweis, NN!)

Kunstgeschichte, konzeptuell erklärt

(beides aus den Weiten von FB)

(via Weltsicht)