Im Sommer habe ich einen Offenen Brief an den Kultursenator Berlin geschickt, da der Fortbestand der Klangwerkstatt bedroht ist. Damit bin ich nicht allein, wenn ich auch mit wesentlich mehr Unterstützer*innen gerechnet habe. Auf der Website der Klangwerkstatt sind diverse Briefe und Statements gesammelt.
Lederer hat übrigens allen Briefeschreibern geantwortet – immerhin (als ich 2014 dem damaligen Verantwortlichen Tim Renner wegen der Unerhörten Musik geschrieben hatte, kam nix). In der Antwort zwar keine klare Ansage, aber doch zumindest Verständnis für die Sache und Lösungsoptionen genannt.
Nachtrag zum Offenen Brief / Klangwerkstatt
Jan Kopps Text „Über das Anrecht des Hörers am Werk“ / zu „Minusbolero“
Jan Kopp hat aus seiner Radiosendung (Kulturtechno früher) einen interessanten Text über die Hörerperspektive gemacht, der nun in den Positionen erschienen ist. Darin auch eine ausführliche Reflexion zu meinem Orchesterstück >Minusbolero<. Snip:
Der Minusbolero versetzt die experimentelle Hörsituation einer Probe mithilfe einer Partitur in den Aufführungskontext. Kreidler nutzt sein Privileg als Komponist, den Kompositionsauftrag, um sich als Hörer Gehör zu verschaffen. Er macht den Hörern im Konzertsaal eine Perspektive zugänglich, die ihnen normalerweise vorenthalten bleibt. Damit eröffnet der Minusbolero die Möglichkeit eines spekulativen Hörens, das für den gemeinen Hörer so nicht vorgesehen ist.
Die ZEIT über das Opernhaus Halle und mein neues Bühnenstück
Die ZEIT mit einem schönen Artikel über die Oper Halle und mit Ankündigung meines neuen Bühnenstücks >Mein Staat als Freund und Geliebte< - "Die Oper in Halle ist eines der aufregendsten Musiktheaterhäuser Deutschlands".
http://www.zeit.de/2017/39/opernhaus-halle-wiedereroeffnung
Hegels Geschichtsphilosophie am einfachen Beispiel
Quantitative Zunahmen, die zu qualitativen Sprüngen führen.
(via kfm)
Nordkoreanische Militparaden mit den Bee Gees
Passt.
(Popmusik ist halt auch immer Marschmusik.)
(via kfm)




