„Man erkennt einen guten Maler daran, dass er seine Bilder nach telephonischen Angaben beim Tischler bestellt.“ (Alexander Partens, Dada-Almanach)
Musizieren, 2009
So sehen also iPhone-Performances aus:
Könnte Material sein für mein Stück für das Ensemble Modern 2011 mit dem Titel „Living in a Box“.
Bicycle Space Invaders
SpOn schreibt:
Der Künstler Vicente Montelongo fährt mit Rennrad und GPS-Empfänger durch die Straßen von San Francisco, um die Figuren aus Spielen wie Pac-Man oder Space Invaders auf Satellitenbilder der Stadt zu malen.
Was ich daran vor allem gut finde: Wie man die (klein)Kariertheit der amerikanischen Städtearchitektur nutzen kann.
Und jetzt noch ein Klassiker der Field-Art, die Nazca-Linien in Peru, über 2000 Jahre alt und erst seit es Flugzeuge gibt wiederentdeckt:
Danke für den Hinweis, Burkard!
Ich prognostiziere mal:
In sieben Jahren hat jeder dritte Haushalt einen Putzroboter.
(via Basic Thinking)
abstrakt-konkret
Noch krassere Abstraktionskunst mitten im konkreten Raum: Werke von George Rousse.
Man vergleiche mit Felice Varini.
Mein Weihnachtsoratorium
.. ab 2’43“
Man könnte meinen, die hier hätten’s bei mir abgekuckt:
Eine britische Firma, die eine Schnarchbremse herstellt, bat Schnarcher, Aufnahmen davon einzusenden, wie sie schnarchen. Aus den Soundschnipseln wurde für einen Werbespot ein Lied zusammengeschnitten. Ein geschnarchtes Weihnachtslied:
PlayerPiano spielen
Auch wenn das musikalische Ergebnis tendenziell schnöde Strukturavantgarde ist, ist die hier zu sehende Performance von Karl-Heinz Essl mit der „Lexikon-Sonate“ faszinierend ob der Neudefinition des Klavierspiels.
Die Software kann man sich für OSX runterladen, siehe Synthopia.
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Musik malen
Linktipp: Nach Charts Music wurde ich aufmerksam gemacht auf HighC, einem Notations-Mal-Programm. Ich würde sagen: Vielversprechend!
http://highc.org/samples/demo.html
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Tageslink: Historische Musikindustriekrisen
Spiegel-Artikel vom 18.4.1977:
Die Musikbranche feiert den 100. Geburtstag des Tonträgers und wagt sich nicht einzugestehen, daß das „Jahrhundert der Schallplatte“ zu Ende geht. Erstmals werden mehr Tonband-Kassetten als Schallplatten verkauft. Vor allem die Leerkassette stellt die Musikfirmen vor kaum lösbare Probleme: Sie verlieren durch Überspielungen in Westdeutschland pro Jahr rund eine Milliarde Mark. Das Unterhaltungsgewerbe steuert in eine Existenzkrise.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-40915958.html
Die Musikindustrie ging ja bekanntlich dann auch zwei Jahre später komplett in Konkurs. Es folgte das Jahrhundert der Leermedien.




