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„Computer und Musik“ Radiodebatte online
Das Streitgespräch zwischen Claus-Steffen Mahnkopf und mir, moderiert von Björn Gottstein, ausgestrahlt auf SWR2 (Redaktion: Bernd Künzig, Armin Köhler) am 3.1.2011, hat erfreulicherweise jemand online gestellt:
100.000.000 stolen pixels
Ich mag ja so Pixel-Bilder, angefangen bei Paul Klee und Gerhard Richter. Außerdem wird in dieser schönen Arbeit auch mal wieder die Frage gestellt, ab wann etwas als Zitat gilt. Ich klau jetzt einfach mal die Beschreibung:
100.000.000 stolen pixels is a personal project by Kim Asendorf in attempt to create an archive of numerous sites by ‘stealing pixels’ from them. A web crawler created by Kim started with 10 URLs (See first 10 in url.log) and searched HTML pages for images and hyperlinks. Each found image got downloaded and 100 pixels in a square of 10×10 were cut out of it. Each found hyperlink got stored in the cache and thereby added to the list of searchable URLs.
The process repeated itself until 1.000.000 images were downloaded and 100.000.000 pixels were stolen. The application run for 215:30 hours (9 days). The process result in a very large mosaic which is browsable via google maps.
Version 1 (Original order)
Version 2 (Cutouts sorted)
Version 3 (Original order, pixel sorted)
Version 4 (Cutouts sorted, pixel sorted)
Digitalisierung und Musik: Ein Streitgespräch – heute auf SWR2
Die Debatte über Digitalisierung und Musik, angefangen im Frühjahr (Kulturtechno berichtete), führte im Sommer zur Buchpublikation Musik, Ästhetik, Digitalisierung – Eine Kontroverse (Kulturtechno berichtete). Im Herbst ging die Debatte mit verschiedenen Beiträgen in den Positionen und den MusikTexten weiter (Kulturtechno berichtete). Jetzt ist Winter und SWR2 widmet dem Thema eine Sendereihe, dessen Auftakt ein Streitgespräch zwischen Claus-Steffen Mahnkopf und mir bildet.
SWR2 JetztMusikDigitalisierung und Musik (I)
Ein (Streit-)Gespräch zwischen Claus Steffen Mahnkopf und Johannes Kreidler
Sendung am Montag, 03.01.2011, 23.03 bis 0.00 Uhr
Moderation: Björn Gottstein
Unter dem Titel „Die Digitalisierung der Neuen Musik. Ein Gedankenexperiment“ veröffentlichte der Philosoph und Physiker Harry Lehmann einen provokanten Text, der sich mit den Veränderungen und Auswirklungen der digitalen Medien auf das Komponieren von Neuer Musik befasst. Obwohl selbst ein Vertreter des avancierten Komponierens – also einem künstlerischen Schaffen, das an den Fortschritt in der Neuen Musik glaubt und denkt – riefen die Thesen Lehmanns prompt den Widerspruch des Komponisten Claus Steffen Mahnkopf hervor. Er antwortete dabei auf die Zustimmung, die Harry Lehmann durch den Komponisten Johannes Kreidler erfuhr. Daraufhin entspann sich ein heftiger Generationenkonflikt, der sich in mehreren Folgen in der Zeitschrift „MusikTexte“ niederschlug. Bislang ohne Ergebnis, aber mit weitreichenden Folgen. Die Darmstädter Ferienkurse griffen die Diskussion im vergangenen Sommer ebenfalls auf.
Und ohne jeden Zweifel: Natürlich haben die Entwicklungen der digitalen Welt einen tiefgreifenden Einfluss auch auf das Komponieren und das musikalische Denken der Neuen Musik. Braucht es in der digitalen Welt der globalen Vernetzung überhaupt noch Verlage? Was geschieht mit dem für die neue Musik einst so wichtigen Materialbegriff, wenn alles im Internet verfügbar ist, wenn das Sampling wichtiger wird als das Erfinden? Wie steht es um die Instrumente, wenn diese längst durch die Elektronik erweitert, verändert und umgebogen werden können? Fragen, denen sich die mehrteilige Reihe „Digitalisierung und Musik“ in SWR2 JetztMusik stellt.
Den Auftakt macht noch einmal die Diskussion zwischen den beiden Komponisten Claus-Steffen Mahnkopf und Johannes Kreidler, moderiert von Björn Gottstein.
Livestrom:
http://mp3-live.swr.de/swr2_m.m3u
Templiner Manifest zur Lage der Lehrbeauftragten an Hochschulen
Ein leider sehr altes Thema: die skandalös unterbezahlten freien Mitarbeiter an deutschen Hochschulen z.B. auch an Musikhochschulen. Alles weitere wird in dem „Templiner Manifest“ genau erklärt und vor allem nachdrücklich dazu aufgefordert, diesen Mißstand endlich anzugehen:
Das Lesikon der visuellen Kommunikation
Werbung! Und es ist das Buch einer Freundin von mir!
Trotzdem kann ich ganz objektiv das Lesikon der visuellen Kommunikation wärmstens empfehlen. Juli Gudehus hat in 9jähriger Arbeit auf rund 3000 Seiten einen Glossar zum genannten Thema zusammengestellt, unter Zuhilfenahme einer großen Autorenschar, teilweise aus ihrem persönlichen Umfeld, anderenteils aus der großen weiten Welt. Folglich heißt das Buch „eine Collage“ und ist wunderbar. Hier Besprechungen in der ZEIT und der FAZ. Hier kaufen. Besonderes Schmankerl: In jedem Exemplar befinden sich individuelle Lesezeichen.
Verleser, Verhörer, Vertipper, Versprecher 2010
Zum Jahresende (es wird Tradition) die gesammelten Verleser, Verhörer, Vertipper, Versprecher meinerseits 2010, ursprünglich auf Facebook gepostet.
Verhörer: „Kräuterdepp“ statt „Kräuterdip“
Verleser: „Gelsenkirchen“ statt „Geschenkideen“
Verleser: „Wikileaks“ statt „Wikinger“
Verleser: „Triebwerksdackel verzögert Airbus-Auslieferung“ statt „Triebwerksdebakel verzögert Airbus-Auslieferung“.
Verleser: „der große Kinderproduzent“ statt „der große Kinoproduzent“
Vertipper: „Festnerz“ statt „Festnetz“
Verleser: „Randalierungsbehörde“ statt „Regulierungsbehörde“
Versprecher: „Hohlbläser“ statt „Holzbläser“
Verleser: „Penisreform“ statt „Pensionsreform“
Verleser: „Schrill fahren“ statt „Schritt fahren“
Verleser: „Innenstadtsprengung“ statt „Innenstadtsperrung“.
Verhörer: „Laserbriefe“ statt „Leserbriefe“
Verleser: „Werde Tier von…“ statt „Werde Teil von…“
Versprecher: „Sadisten“ statt „Statisten“
Verleser: „Autist in Residence“ statt „Artist in Residence“
Verleser: „Kunstservice“ statt „Kundenservice“
Verleser: „Rechthaber“ statt „Rechteinhaber“
verhörer: „Eso-Matte“ statt „Iso-Matte“.
Vertipper: „E-Maul“ statt „E-Mail“.
Vertipper (von Leowee): „Schuldmedizin“ statt „Schulmedizin“
Verleser: „Hardcorestraße“ statt „Harkortstraße“
Verleser: „Fetisch“ statt „Fenstertisch“
Verleser: „Bodenschätze“ statt „Bogenschütze“
Verleser: „Trash“ statt „Tisch“
Versprecher: „goldener Schmitt“ statt „goldener Schnitt“.
Verleser: „Southpark“ statt „Südpark“.
Verleser: „die Dinger“ statt „die Dinge“.
Verleser des Tages: „Physiker“ statt „Lyriker“.
Verleser des Tages: „Hitlergruß“ statt „Hilferuf“.
Vertipper in der E-Mail von meiner Bank: „Der Haupteinfang der Bank befindet sich…“
Verleser im Supermarkt: „Ostboden“ statt „Obstboden“.
Verleser: „dem Kunstdementen“ statt „dem Kunstdezernenten“.
Verleser: „trashmediale“ statt „transmediale“
Verhörer des Tages: „I kiss you now“ statt [koreanisch für „Auf Wiedersehen“].
Verleser: „Die Vorderseite des iPad ist komplett aus Gras“.
Versprecher: „Hinderungsgrund“ statt „Hintergrund“.
Verhörer des Tages: „Sexmord“ statt „Selbstmord“
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Faust 1&2 als Poster
Große Quantitäten als sinnliche Erfahrung, da schlägt mein Herz hoch. Schöne Idee von der Seite all the world’s a page: Klassiker der Weltliteratur auf ein (1) Poster drucken.







