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Instrument: Double Slide Controller

Sieht vielversprechend aus, jetzt bitte noch mit ganz anderen Sounds: Eine Kombination aus Blascontroller und Fader, fern an eine Posaune erinnernd:

Tomas Henriques plays his First Prize instrument, The Double Slide Controller, at the 2010 Guthman Musical Instruments Competition held at Georgia Tech Center for Music Technology.

Danke für den Tipp, Leopold!

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Große Quantität, ziemlich dämlich: 400 Beats per Minute

Nämlich pro Beat ein anderes Schlaginstrument. Mir fällt es ja eigentlich nicht schwer, auch abwegige Dinge als Musik zu hören (bzw. am Schwersten fällt es mir beim Musikantenstadl), aber in dem Fall ist’s auch schwierig. Hört sich an als würde man sich durch eine Sample-Datenbank klicken.

(via Dangerous Minds)

Digitales Bergsteigen

Google Earth Brücken

Clement Valla schnappt sich Google Earth – Aufnahmen von Brücken, so lange die Technik noch nicht ausgereift ist.

(via Triangulation)

Kreidler @ BKA Berlin und @ Jyväskylä Art Museum

Heute abend um 20.30h im BKA Berlin aus der Reihe Unerhörte Musik spielen Hannes Reich, Violoncello, und Kai Wangler, Akkordeon Privataufführungen aus dem Jahr 2004. Außerdem Werke von Samy Moussa, Sarah Nemtsov, Matthias Pintscher, Sidney Corbett und Franz Herfert (Programm).

Des weiteren werden vom 8. bis 13.3. im Jyväskylä Art Museum in Jyväskylä, Finnland im Rahmen der Ausstellung „Text | Sound | Technology | Information“ Compression Sound Art, Charts Music und product placements als Screening gezeigt. Pflichtveranstaltung für alle Kulturtechno-Leser in Jyväskylä und Umgebung!

Kompressionsästhetik

Hier hat jemand jeden einzelnen Frame des Kinofilms Wizard of Oz auf einen kleinen Strich zusammengeschrumpft, so dass sämtliche Frames auf eine Grafik nebeneinanderpassen. Man kann sogar ein bisschen noch etwas von Story / Form des Ganzen erkennen.

Mehr davon hier. Etwas größer ausgedruckt und aufgehängt macht das optisch durchaus was her!
Erinnert etwas an diesen Kulturtechno-Beitrag: Schallplatten der Farbe nach sortiert.

(via Neatorama)

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Francis Alÿs: Fabiola – Sammelkunst

‘Fabiola’ von Francis Alÿs.

‘Fabiola’ is an installation of over 300 painted copies and reproductions of fourth century Saint-Fabiola, collected by Francis Alÿs from flea markets and antique shops throughout Europe and America in the last 20 years. They are all based on a now lost original painting by french artist Jean-Jacques Henner made in the nineteenth century.

(via pietmondriaan)

Digitale Reenactments von Beuys, Abramovic, Export

Nicht alles ist schon dagewesen, aber vieles! Im Zeitalter des totalen Archivs ist es einigermaßen logisch, dass nicht immer noch das völlig Neue geschaffen werden will, sondern das Alte neu gestaltet wird. Das scheint im Digitalen besonders gegeben, wie zum Beispiel die mediale Aktualisierung von Alvin Luciers Klangkunstklassiker „I am sitting in a room“ durch Patrick Liddels „I am sitting in a YouTube room„. (Vergleichbar wären das Regietheater, Ravels Neuinstrumentierungen von Klassikern des 19. Jahrhunderts oder Roy Lichtensteins Wiedermalung der Kunstgeschichte. In der Performancekunst sind Reenactments seit der Jahrtausendwende beliebt.) Über digitiale Reenactments habe ich im Kölner Vortrag schon gesprochen, im Züricher Vortrag Ende März werde ich darauf noch detaillierter eingehen.

Ein weiteres, hervorragendes Beispiel sind die Synthetic Performances (2007) von Eva und Franco Mattes. Bekannte Klassiker wie Imponderabilia von Marina Abramovic, die 7000 Eichen von Joseph Beuys oder das Tapp- und Tastkino von Valie Export haben sie in Second Life nachgestellt.

Schön stellt sich da die Frage, wie wichtig bei einem Konzept die Realisierung ist, oder philosophisch gesagt, sich Idee und Erscheinung zueinander verhalten, denn Mattes‘ virtuelle Realisierungen sind ja eigentlich Nicht-Realisierungen.

Reenactment of Marina Abramovic and Ulay’s Imponderabilia

Reenactment of Joseph Beuys‘ 7000 Oaks

Reenactment of Valie Export and Peter Weibel’s Tapp und Tastkino

Soziale Drohnen (Update: Jetzt mit Video)

Mal wieder was zum Thema Überwachung. Wenn eine solche Technik wie in dem Video gezeigt wird jedem Menschen verfügbar ist, dann sieht die Welt bald so aus wie in den einstigen Science Fiction Filmen. Ob das mit Verboten regelbar sein wird?

Danke für den Tipp, Jan!

Kreidler @ CeBIT Sounds!

Morgen, am 4.3. bin ich zu CeBIT Sounds! nach Hannover eingeladen.

Neue Verwertungskonzepte für Musik in Werbung, Games & Entertainment

Die digitale Welt stellt die Verwertungsrichtlinien und -konzepte nicht nur für die primäre Nutzung der kreativen Güter durch den Konsumenten in Frage, sondern auch für die Zweit- und Drittverwertung in Werbung, Games & Entertainment. So wird es ganz schnell problematisch, wenn die soziale Vernetzung des Internets und die hohe Selbstmotivation der Internet-Nutzer genutzt werden sollen und der eigentliche “Werknutzer” von Musik oder von mit Musik untermalten Werbe-, Games- und Entertainment-Formaten in die Nutzung und Produktion eigener Inhalte als “Prosument” involviert werden soll. Was ist der Status-Quo zum Verwertungsverständnis und welche Veränderungen gibt es dafür noch in der Zukunft – diese und weitere Fragen diskutiert das Keynote-Panel am Freitag.

Teilnehmer

Keynote: Johannes Kreidler, Komponist
Diskussion: John Groves, MD, Groves Music
Christian Mix-Linzer, Gründer & Geschäftsführer, Tracks & Fields
Philippe Perreaux, CEO, Restorm
Stefan Peter Roos, Proud Music
Moderation: Lukas Schneider

Ablaufplan

10:10

Einführung / Moderator

10:15

Keynote / Johannes Kreidler

10:50

Q&A Keynote

11:00

Begrüssung & Vorstellung der Diskutanten

11:05

Diskussion

11:45

Publikumsfragen

12:00

Ende