Morgen, Freitag 7.12. halte ich um 14.15h bei der B3 Biennale für Bewegtbild in Frankfurt a.M. den Vortrag „Konzeptueller Videoeinsatz“. Anwesenheitspflicht für alle Hessen.
Beispiele für Sample-Einspielungen von Instrumentalmusik
Von der gerade erschienenen ConTimbe-Sample-Sammlung instrumentaler Klänge gibt es nun ein kurzes Beispielvideo:
Ähnlich hier eine Einspielung von Strawinskys „Sacre“ mit Samples der Vienna Symphony Library:
Ich halte das für einen enormen technischen Fortschritt. Hier gibt es Essay von mir zu dem Thema. Oder siehe auch Harry Lehmanns ePlayer-Definition.
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Aphorismen des Tages:
Lyrischer Aerobic-Trainer
Biologie
Fantasie
Dogmatik
Hegel
Rousseau
Derrida
Komponisten-Komponisten
bereit, begrenzt.
Dieser musikalische Quartsprung
Schlagzeug
Harfe
Slogan
Instrumentenzerstörung: Kirchenorgel
(via usernamealreadyexists)
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Aphorismen des Tages:
Gefundene Berufung im Testament
Tonbanduniversität
Mörder werden van Gogh
Deutschland zurückgeben
Vielleicht brauche ich eine sogenannte Durchführung
Zweistimmige Zunge: gleichgültig
Ein kompensatorischer Glücksbegriff
Matthew Shlomowitz: Popular Contexts Volume 2
Der Komponist Matthew Shlomowitz hat eine zweite Auflage seiner „Popular Contexts“ für Klavier und Sampler veröffentlicht. Wunderbare minimalistische Verknüpfung von Klavierspiel, Keyboardspiel und szenische Gesten. Man beachte die Coda im letzten Stück.
Popular Contexts Volume 2
1. Weird Uncle
2. See My Logic
3. Racing Cars Have Feelings Too
4. Stand Up For Skateparksby Matthew Shlomowitz
Performed by Stephane Ginsburgh
Turner Sims Concert Hall, Southampton
12 November 2012
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Aphorismen des Tages:
Bushaltestelle
Reflexzonen
Front
Werkausgabe seiner Standardthemen
Düsseldorf (1901)
Differentialrechnung
Harfe
Nüchterne Empfindlichkeit
Konzertveranstalter Kant
Nicht 127-150
Vortragsvideo „Die gesellschaftliche Funktion der Kunst“ (Harry Lehmann)
»Die gesellschaftliche Funktion der Kunst«, Vortrag zum Symposium ›Die nervöse Ordnung gereizter Denkmodelle‹ am Freitag, den 16. November 2012.
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Aphorismen des Tages:
Imperativ (114-129)
Grenzerfahrung Subdominante
Schriftform Trompete
Schwierigkeit 1968
Realismus beobachten
Schwingungen 196-241
Produktion
Epoche
Ziel
Statement der Gesellschaft für Neue Musik zur Donaueschinger Protestaktion
Nach der größtenteils bescheuerten Diskussion um die Protestaktion gegen die SWR-Orchesterfusion beim Donaueschinger Eröffnungskonzert hat sich nun die Gesellschaft für Neue Musik (GNM) eingeschaltet, die hinter der Aktion steht. Sie hat ein Statement veröffentlicht, zu lesen auf Ian Pace’s Blog:
As we realise that Johannes Kreidler has been offended for the protest he performed in Donaueschingen against the merger of the two SWR orchestras, please let us make some point clear. […] We commissioned Johannes Kreidler with the performance of this protest. And the protest is not in any way self promotion.
Maybe a protest of all composers present at the festival would have been a good campaign too. Anyway we did not prevent anyone from doing so.In the end we are a bit astonished that Johannes Kreidler who acted on our behalf is questioned that way. We would have preferred to be addressed directly.
Zufallsshoppen
Programmierer Darius Kazemi hat einen Algorithmus geschrieben, der ihm täglich per Zufall einen Gegenstand bei Amazon kauft (im Wert von etwa 50 Dollar). Hier sind seine Erwerbungen dokumentiert.
Seit jeher liebe ich die Funktion „Zufälliger Artikel“ bei Wikipedia. Der Zufallsgenerator wird immer mehr zur Strategie angesichts systematisch nicht bewältigbarer Datenmassen. So baue ich mir aus meinen rund 70.000 Samples von Einzelklängen, die ich besitze, neue Akkorde nur noch per Zufallsgenerator, denn irgendwie systematisch vorne mit allen Kombinationsmöglichkeiten anzufangen wäre ein hoffnungsloses Unterfangen. Und ratet mal, wie die täglichen Kulturtechno-Aphorismen entstehen. Serendipität ist das Zauberwort.
(via engadget)
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Aphorismen des Tages:
Verkündigung der Lustlosigkeit
Sie schreibt den gehypten Quintsextakkord
Wirkung
Mitwirkung
Werk
Millionen Stellungen des Grundtons
Gemäßigtes Schließen erleben
Vierschule
Der Aberglaube Berlin
England, die falsche Differenz
Sind irgendwann alle Melodien komponiert?
Nach der GEMA-Aktion hatte ich die Idee, sämtliche möglichen siebentönigen Melodien vom Computer berechnen zu lassen, diese dann als mein Werk bei der GEMA anmelden und somit sämtliche künftigen Melodien unmöglich zu machen. Hab ich dann doch nicht gemacht, weil vielleicht der nötige Speicherplatz doch zu groß wäre und die GEMA-Anmeldung nicht möglich ist, weil ich ja erst mal auseinanderklamüsern müsste, welche von den Melodien bereits existieren..!
Wie dem auch sei, in diesem Video wird der Frage nachgegangen, ob irgendwann die Kombinationsmöglichkeiten der Töne erschöpft sind. Die Antwort lautet: nein! Es deren gigantisch viele Möglichkeiten. Aber warum klingt dann dennoch so viele Musik so ähnlich? Weil man doch immer auf bekannte Muster zurückgreift, und weil keine wirklich neuen Qualitäten noch erschlossen werden. Insofern doch ein materialer Endpunkt.
Ob etwas als neu oder alt angesehen wird, ist dann eine Frage der Abstraktion. Dazu habe ich mal einen Essay geschrieben.
Die Idee, sämtliche möglichen CDs zu brennen hatte ich in meinem Musiktheater Feeds. Hören TV in dieser Szene eingebaut. Sie geht zurück auf Jorge Luis Borges‘ Erzählung „Die Bibliothek von Babel„.
(via Kraftfuttermischwerk)
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Aphorismen des Tages:
Technik
Schriften
Gespräche
Amerikas systemkritischer Nichtskönner
Parteien bemalen
Ich bin wie von sich betrachtet
Harmonie
Deckel
Brechmittel Wahrheit
Baulärm (1916)
Hirnwellen in mittlerem Hörbereich
Alvin Lucier hat schon 1965 die Hirnwellen eines Performers in Klänge umgewandelt, allerdings bestand dabei das Problem, dass die Wellen eigentlich außerhalb des hörbaren Bereichs liegen. Chinesische Forscher haben nun eine Methode entwickelt, die Hirnwellen in normale Hörbereiche zu übertragen. Da sieht man mal wieder, die Chinesen wollen westliche Musik imitieren!
Neurological researchers in China have created a method of transforming brainwaves into music which better mimics human compositions.
The team, led by Jing Lu of the University of Electronic Science and Technology of China, combined information from electroencephalography (EEG) and functional magnetic resonance imaging (fMRI) from the same neural mass to create the brain soundtracks.
Previous attempts by the team to create music that represents physiological information used EEG data to dictate pitch and intensity of notes but the researchers found that using data from the fMRI for intensity better approximates the work of human composers where pitch and intensity are largely independent of one another.
Hier ein langer Artikel zu dem Thema.
(via usernamealreadyexists)
Früher auf Kulturtechno: Doku „Music for a Solo Western Man“
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Aphorismen des Tages:
Die ödipale Pression des Musiklebens
Rezipient einer Braut
Ein Fulbright-Stipendium für Beethoven
Die Reihenfolge eines heutigen a-moll-Sextakkords
Kürzer Küssen
Wortlose Extremtendenz (1916)
Ein musikalisches Geräusch
Kreidler @Neue Töne Open Stuttgart
Am Freitag, 30.11. um 20h werde ich beim Festival Neue Töne Open im Wilhelmspalais Stuttgart den Vortrag „Paneklektizismus“ halten, anschließend spielt das Ensemble Suono Mobile Global meine „untitled performance #3“ sowie „shopping 4“ von Michael Maierhof.



