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Augenmusik #1 – Renaissance

Da ich ja im letzten Jahr selber mit Arbeiten begonnen habe, die man der „Augenmusik“ zuordnen kann, startet jetzt eine Reihe von Werken aus diesem Genre, aus der Geschichte bis zur Gegenwart. Mir geht es dabei immer um Werke, bei denen die Grafik primär ist und nicht wirklich zur Aufführung gedacht ist oder die Aufführung deutlich sekundär ist (ein paar Fälle sind Grenzfälle), und wo es um den grafischen Einsatz von Notationselementen geht.
Ich finde beileibe nicht alle gut, die ich hier bringen werde, möchte aber mal viele Beispiele sammeln. Am Ende gibt’s dann ein kleines Fazit.

Baude Cordier: Belle, Bonne, Sage (ca. 1400)

(unbekannt, gefunden hier)

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Konzeptmusik – Harry Lehmanns Antwort auf Tobias Schick

Demnächst erscheint die neue Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Musik, die „Konzeptmusik“ zum Thema hat und Texte abdruckt u.a. von Lehmann / Frank / Wassiljew / Dupelius / Kreidler.

http://www.musikderzeit.de/de_DE/journal/issues/content,2004.html

Vorab veröffentlicht sie online schon mal eine Antwort von Harry Lehmann auf Tobias Schick (Kulturtechno berichtete):

http://www.musikderzeit.de/cms/resources/1389182843b76e7477981ad1cbda5f48f3a8dc3fa7/NZfM_2014_01_lehmann.pdf

Kommentare deaktiviert für Konzeptmusik – Harry Lehmanns Antwort auf Tobias Schick | Kategorie: Theorie

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Mein Text „Mit Leitbild?! Zur Rezeption konzeptueller Musik“ steht jetzt online

Der Text (s.o.), den ich letztes Jahr für die Positionen (erschienen in Ausgabe 95, Mai 2013) geschrieben habe, steht jetzt online:

http://www.kreidler-net.de/theorie/kreidler__mit_leitbild.pdf

In den letzten Jahren haben sich vermehrt Komponisten im Bereich der musikalischen Konzeptkunst hervorgetan. Der jetzige Auftritt der »Neuen Konzeptualisten« hat Gründe: einerseits in einer spät-postmodernen Situation, in der Musik objekthafter denn je ist, weil sich der Materialfortschritt im Sinne neuer Klänge erschöpft und eine gehaltsästhetische Wende (Harry Lehmann) einsetzt – jede Musik hat zumindest ihren konzeptuellen Aspekt; anderseits in der technologischen Entwicklung der Digitalisierung, die andere (multimediale) Präsentationsformen ermöglicht, wie sie die Konzeptkunst braucht, bzw. begünstigen oder erfordern die neuen Digitalmedien nun gerade konzeptuelle Ansätze.