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Women find complex music sexy

The study, published in The Proceedings Of The Royal Society B, could account for the early origins of music, and why creative individuals are considered so desirable for short-term sexual relationships.
[…]
The results showed that women only preferred composers of more complex music as short-term sexual partners when the risk of conception was at its highest, according to the study.

http://www.sbs.com.au/news/article/2014/04/23/women-find-complex-music-sexy

Gilt allerdings nur für short-term sexual partners. Für die Langzeitbeziehung tut’s auch ein Seichtkomponist. Die Testergebnisse für Männer stehen noch aus.

(via Richard auf FB)

Kreidler diskutiert Lobo-Vortrag

Demnächst startet wieder die jährliche Bloggerkonferenz re:publica. Diesmal wird die Konferenz von voicerepublic.com übertragen, und ich werde im Anschluss an den mit Spannung erwarteten Vortrag von Sascha Lobo am 6.5. um 17.30h dort mit allen, die dabei sein wollen, diskutieren.
Andere Vorträge wird Stefan Hetzel nach-diskutieren.

Voicerepublic hat auch die letztens stattgefundene Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik übertragen, und kann allgemein als Dienstleister zB für die Übertragung von Konferenzen im Netz verstanden werden. Ich habe mich schon oft geärgert und mit Veranstaltern darüber gesprochen, dass Konferenzen und Symposien, die ja doch einiges Geld kosten und wo nachher aber oft nur 15 Hansel im Publikum sitzen, nicht online gestellt werden, wo es bestimmt noch ein paar Leute mehr gibt, die sich für die Vorträge interessieren würden. Da heißt es oft, das ist ihnen zu viel Aufwand. Dann mögen sie bitte in Zukunft sich an voicerepublic.com wenden!

Voicerepublic wurde neben anderen vom Komponisten Patrick Frank gegründet, der dazu in der letzten Ausgabe der Neuen Zeitschrift für Musik einen Artikel geschrieben hat.

Update: Hier der Link zu der Diskussion:
https://voicerepublic.com/venues/174/talks/119

Warum hohe und tiefe Töne als „hoch“ und „tief“ bezeichnet werden

Mir kamen die Bezeichnungen „hoch“ und „tief“ für Tonhöhen („pitch“) immer willkürlich vor. In anderen Kulturen heißt das etwa:

schwer-scharf (alte Griechen)
stark-schwach (Flathead Indianer)
fett-dünn (Bashi Indianer)
schwarz-weiß (Lau-Volk, Solomon-Inseln)

Vor Jahren sagte mir ein Sänger, unsere Bezeichnung käme daher, weil man früher je nach Tonhöhe den Mund mehr nach oben oder unten gestreckt habe. Habe davon aber noch nie was gelesen. Jetzt gibt es eine interessante Untersuchung, die zum Ergebnis hat:

In der Tat erklingen hochfrequente Töne in der Natur – wie beispielsweise Vogelzwitschern oder Blätterrauschen – häufiger von einer höheren Position im Raum. Tiefer tönende Geräusche wie Hundebellen dagegen häufiger von weiter unten.

http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-17437-2014-04-09.html

Unterwasserplattenspieler

I am sitting in the room with the longest echo

Das nächste Re-enactment (könnte man auch ein ganzes Online-Festival draus machen):

Trevor Cox hat Alvin Lucies Klassiker I am sitting in a room in dem Raum mit dem mutmaßlich längsten Nachhall realisiert.

A rendition of Alvin Lucier’s I am Sitting in a Room played using the Inchindown Oil Tanks that hold the Guinness World Record for having the ‚longest echo‘. The text passes through the oil tanks multiple times, until all that remains are strange tones created by this long feedback loop. The immense reverberance of the oil tanks give a very different feel to the early evolving sound compared to renditions using more conventional concert halls.

Umgekehrt wär’s auch interessant, das Stück in einem maximal schallschluckenden Raum aufzuführen.

(via Disquiet)

MT-NK-Bullshit-Bingo

Die Mai-Ausgabe der MusikTexte wird sich nun auch der Konzeptmusik widmen. Allen Vorzeichen nach muss man mit dem Schlimmsten rechnen. Darum hier schon mal das zugehörige Bullshit Bingo. Wenn nicht bereits beim Editorial, dann spätestens auf Seite 10 wird die erste Reihe voll sein.

Ligetis „Poème symphonique“, realisiert mit YouTube-Filmen

Schönes Re-Enactment von György Ligetis „Poème Symphonique“ für 100 Metronome – so wie ich es verstehe haben Paul Hübner und Niklas Seidl YouTube-Filme mit Metronomen genommen und als Split Screen angeordnet, wobei aus den verschiedenen Dauern der vorgefundenen Filme der Ausdünnungsprozess resultiert, der bei Ligeti durch sukzessives Ausscheiden der entspannten Metronomfedern entsteht.

Online-Noise-Generator

Drüben bei Unique Noise Generators kann man sich im Web ein Rauschen machen:

http://mynoise.net/noiseMachines.php

Ich würde ja die folgende historische Kette bilden:

19. Jahrhundert: Waldesrauschen
20. Jahrhundert: Weißes Rauschen
21. Jahrhundert: Facebook-Rauschen

(via Nerdcore)

Eric Derr spielt „Windowed 1 Version 1“

Eric Derr spielt in einer schönen Interpretation mein Schlagzeugstück „Windowed 1 Version 1„.

DJ Don’ts

(via SpOff)