„The rock band is composed of electromechanical instruments that make music with rocks by throwing them through the air, slapping them and making them vibrate. The song that they’re playing, Here Comes the Sun, is biographical, describing the daily experience of a rock sitting on the ground. The rock band is made up of the following members…
Pinger – fires small rocks at aluminium keys using solenoids.
Spinner – launches magnetic rocks, Hematite, at pieces of marble. Rocks are launched by spinning magnets using Applied Motion applied-motion.com stepper motors.
Slapper – slaps rocks with fake leather.
Buzzer – vibrates the plunger of a solenoid against a piece of marble.
The whole project is controlled by a computer running a MIDI player written in openFrameworks talking to a Teensy. The machines were designed using Autodesk Fusion 360 and Autodesk Inventor.“
Johannes Kreidler Earjobs
Verdienen mit Hören
Aktion im Haus der Kulturen der Welt, Festival „Free! Music“, 8.+9.4.2017
Der Künstler betreut zwei Tage lang eine Hörstation, bei der ein wechselndes Programm offeriert wird; 10 Titel, wovon 9 der Neuen Musik zugerechnet werden, und 1 Muzak-Titel. Nach dem Anhören eines Stücks bekommt der Hörer einen Geldbetrag ausbezahlt. Der Muzak-Titel wird weitaus besser bezahlt (ca. das 10fache) als alle anderen.
Die Preise berücksichtigen den gesetzlichen Mindestlohn – wer eine Stunde Hörarbeit verrichtet, wird auf mindestens 8,50€ kommen. Jede Bezahlung wird versteuert, Schwarzhören geht nicht! (Studierende bekommen nichts, sie gelten als Praktikanten. Kinder dürfen nicht teilnehmen, da das als Kinderarbeit gelten würde.)
Die Intervention thematisiert den Wert des Hörens von Musik, den Wert verschiedener Musiken, die Subventionierung von Musik, der Einfluss von Geld auf die Wahrnehmung.
Er war nicht nur ein großer Denker, sondern auch ein großer Blockflötentriokomponist. Und gerade zur Weihnacht wünscht man sich so gerne was von Marx.
Andere ungewöhnliche musikalische Werke schlummern in den Archiven, so die italienische Oper von Franz Liszt, und irgendwann finden sie auch die Orgelfuge von Paganini, das Ballett von Bruckner und das große Oratorium von Chopin.
Ob „Bewegungsauslöschung“ ein guter deutscher Ausdruck für das ist, was Tramte selber „Cancelletation Artifacts“ ist, muss sich erweisen, schaut euch diesen (und ich bin jemand, der mit Superlativen sparsam umgeht) perfekten Vortrag an.
Klanglich, visuell, räumlich, zeitlich – Tramte führt die Idee konsequent in allen Domänen durch.
On 12.08.2016 at Internationales Musikinstitut Darmstadt, I presented a Lecture Performance called „Cancellation Artifacts.“ Cancellation artifacts is a term I prescribed for a profoundly prevalent concept that I’ve observed in art, film, pop culture, engineering, etc. It is a concept that I’ve developed over three years in my own work.
-Videos der Aufführungen von >Fremdarbeit< und >product placements< in Melbourne bei Liquid Architecture 2016 stehen jetzt online.
-Von der Podiumsdiskussion in Wien an der Kunstuniversität im Januar über die >Schreibwerkzeuge der Komponist*innen< mit Iris ter Schiphorst, Karlheinz Essl, Johannes Maria Staud und mir, moderiert von Bernhard Günther, steht jetzt das Video online.
-Das Programm der diesjährigen Darmstädter Frühjahrstagung für Neue Musik (5.-9.April), die zum Thema >Clash< hat, und wo ich mit dem Vortrag "Nebeneinander, Gegeneinander, Miteinander. Ästhetische und diskursive Pluralität heute." und einem Konzert mit >Fremdarbeit< dabei sein werde, steht online.
-Das Radioportrait von Jakob Bauer über meine Wenigkeit, gesendet im Januar 2017 auf RBB Inforadio, steht jetzt online.
-Die Radiosendung „Leftovers“ von Hannes Seidl, gesendet im März 2014 auf DeutschlandRadio Kultur, in der auch ich zu Wort komme und Musik von mir erklingt, steht jetzt online.
Joseph Prein lässt ein bekanntes 80er-Jahre-Sample als Loop in drei unterschiedlichen Geschwindigkeiten – 99.9%, 100% und 100.1% – für 70 Minuten auseinander und ineinander driften. Es grüßt natürlich Steve Reich.
EL MAHBOOB: „The 4/4 alignments are indeed fun, and among other things there are spots where it gives the effect of being in 15/8 (rather than 16): 8:40-9:00, 16:30-17:00, 25:15-25:45, 33:15-33:30. These and the points of binary symmetry at 13:53 and 28:08 are a nice allusion to “Pendulum Music.” And I looove the distribution at 38:15-38:30, as the triplets layer up.“