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Sämtliche Werke Mozarts als Playlist

Alle Nationalhymnen außer der US-amerikanischen

Auch wenn ich nicht der größte Fan von Kunst mit Nationalhymnen bin-

(von Douglas Barrett)

Every National Anthem Except the US/Black MIDI (2016)

Using software typically associated with “black MIDI”—the musical subculture originating recently in Japan characterized by extremely dense MIDI compositions—this work consists of the simultaneous playback of every national anthem except for that of the United States.

Musizierende Tiere (im Mittelalter)(21)

Meine Radiosendung über Künstlerische Forschung online

Am 30.8. strahlte DeutschlandRadio Kultur mein Feature über künstlerische Forschung in der Neuen Musik aus. Jemand hat es mitgeschnitten und hochgeladen.

Fiktion und Fakten
Über das Feld der „künstlerischen Forschung“ in der Neuen Musik
Von Johannes Kreidler

Lassen sich künstlerische Praxis und wissenschaftlicher Erkenntnisgewinn verbinden? Einblicke in künstlerische Forschungsarbeit.

Krebs, sonifiziert

Die FAZ berichtet über die Sonifikation von Daten gesunder und krebskranker Patienten.

(Danke für den Tipp, Herr Schütze)

Mehr Popmusik, atonal’d

Kürzlich hatte ich hier die Bohemian Rhapsody, atonal’d. Auf dem YouTube-Kanal gibt’s noch mehr von dem Zeug. Darmstädter Disko.

Außerdem gibt’s auch das Konzept, die verschiedenen Parts in verschiedenen Tempi abzuspielen. Hätte vielleicht noch extremer sein dürfen.

Musizierende Tiere (im Mittelalter)(20)

Frühe elektronische Musik: Johanna Beyer (1938)

Update: Auf FB wird die nachfolgend zitierte Arte-Beschreibung kritisch gesehen.

Eine Tonaufnahme ihrer musikalischen Werke bekam Johanna Magdalena Beyer zu Lebzeiten nicht zu Gehör – und das nur, weil sie eine Frau war: Als die junge deutsche Musikerin 1938 ihre „Music Of The Spheres“ schrieb, galt sie in der Experimentalmusikszene der damaligen Zeit schon fast als Außenseiterin, die ihr Leben weniger moralischen als klanglichen Errungenschaften widmete. Als einziges geduldetes weibliches Mitglied des avantgardistischen New Yorker „Composer’s Forum“ war die in Deutschland ausgebildete und seit 1924 im „Big Apple“ lebende Pianistin und Komponistin ihren männlichen Kollegen immer um eine Nasenlänge voraus. Eine Nasenlänge zu viel für eine Zeit, in der Weiblichkeit und Modernität oft als Gegensatzpaar verstanden wurden und die junge Frau dazu gezwungen war, ihre Werke nur mit J. M. Beyer zu signieren, um keine Angriffsfläche für sexistische Vorurteile zu bieten und darauf hoffen zu können, dass ihre Musik alleine nach dem künstlerischen Wert beurteilt wurde.
Dass einige ihrer Kompositionen tatsächlich beim damaligen Publikum Anklang fanden, ist vor allem John Cage zu verdanken, der zwischen den beiden Weltkriegen die künstlerische Avantgarde anführte und derart von Beyers Talent angetan war, dass er ihre Werke regelmäßig zur Aufführung brachte. Beyer, der man nach ihrem Tod das Verdienst zuschrieb, eine Vorreiterin des amerikanischen Minimalismus der 1960er und 1970er Jahre gewesen zu sein, erlag 1944 von der Öffentlichkeit weitgehend unbeachtet den Folgen einer Amyotrophen Lateralsklerose. Erst 1977 entstand die erste Aufnahme von „Music Of The Spheres“. Heute wird das Stück regelmäßig in den berühmtesten Konzertsälen der Welt aufgeführt – fast 80 Jahre nach seiner Entstehung. Besser spät als nie …


http://tracks.arte.tv/de/electro-music-1938-johanna-beyer

Nervige Dinge

Was wir alle heroisch ertragen müssen.

Oszilloskop in der Luft

Ich weiß nicht, wie sie’s machen, irgendwie mit Laser, aber sieht toll aus.

(via Epic)

Früher auf Kulturtechno: Ich hatte mal eine Art Flammenwerfer, der Schallwellenformen darstellt vor vielen (7?) Jahren gebloggt, finde es aber nicht mehr.