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Afri-Cola-Werbung mit Neuer Musik

„Sexy-mini-super-flower-pop-op-cola – alles ist in Afri-Cola“ Auf Anzeigenmotiven wurden zu dem rap-artigen Slogan berühmte Models der 1960er wie Marianne Faithfull, Amanda Lear, Donna Summer, Marsha Hunt hinter einer Glasscheibe mit Eiskristallen abgebildet. Die Idee dazu war nach Wilps Angabe bei einem Besuch des Marshall Raumfahrtzentrum in Huntsville (Alabama) entstanden, wo die Saturn-V-Rakete damals gebaut wurde: Der in der Werkshalle gelagerte, tiefgekühlte, flüssige Sauerstoff führte zu Eisblumenbildung an den Fenstern der Umzugskabinen, hinter die Mitarbeiter Pin-up-Fotos der 60er-Beauties gehängt hatten.

Danke für den Hinweis, NN!

Lachenmanns „Marche fatale“

Bemerkenswert, die konzeptuelle Wende. Wenn ich auch finde, dass das Werk ästhetisch auf dem Stand von 1919 ist, wenn überhaupt – Ravels La Valse finde ich abgründiger als Lachenmanns pfiffige Kontrapunkte.

Film 2 (Trailer)

Mein neuestes Opus wird am 18.1.2018 beim Ultraschall Festival Berlin im Heimathafen Neukölln uraufgeführt. Mehr als diesen Trailer und ein paar Stills gibt’s nicht im Netz, also kommt zur Aufführung!

Damit geht Kulturtechno in den Winterurlaub bis Mitte Januar.

Zwei konzeptuelle Stücke

Wie zu jedem Jahresende fasse ich auch an dieser Stelle wieder kleinere Arbeiten zusammen. 2010 waren es vier, 2011 zwei, 2012 fünf, 2013 dreizehn, 2014 wieder fünf, 2015 elf, 2016 zwei, heuer sind es wieder zwei.

Hotel Pieces (2015-2017)

90-minütiger Film, aus einer Live-Performance heraus entstanden, bei der im Konzert die Aufnahme aus dem Hotelzimmer des Veranstaltungsortes gezeigt wird und Kreidler dazu live mit der Melodika den Aufführungsort „scannt“.

Sydney

Warschau

Vilnius

 

Toccatas for Organ

Score

Wie man Schallplatten nicht behandeln sollte

Dissonanzen für Fortgeschrittene

(via kfm)

Time Lapse: A Taste of New York

Eindrücklich gemachter Schnelldurchlauf durch New York.

(via kfm)

Geigenautomat spielt Chopin

Wenn man nun auch >ernsthaft< Stücke der Neuen Musik, Ferneyhough, Sciarrino et al da spielen könnte, was wäre das.

(via Erik)

Mit 1$-Gitarre rocken

(via Neatorama)

Misslungene Jesuskinder

War auch nicht immer alles toll, was in der ~Renaissance gemalt wurde.

(via UglyRenaissanceBabies)

Language influences music harmony perception

Ein Longread für die Feiertage, Thema das mir zentral ist: Die Wahrnehmungsbeziehungen von Musik und Sprache, oder anders gesagt: von Klang und Konzept.

Abstract
Many studies have revealed shared music–language processing resources by finding an influence of music harmony manipulations on concurrent language processing. However, the nature of the shared resources has remained ambiguous. They have been argued to be syntax specific and thus due to shared syntactic integration resources. An alternative view regards them as related to general attention and, thus, not specific to syntax. The present experiments evaluated these accounts by investigating the influence of language on music. Participants were asked to provide closure judgements on harmonic sequences in order to assess the appropriateness of sequence endings. At the same time participants read syntactic garden-path sentences. Closure judgements revealed a change in harmonic processing as the result of reading a syntactically challenging word. We found no influence of an arithmetic control manipulation (experiment 1) or semantic garden-path sentences (experiment 2). Our results provide behavioural evidence for a specific influence of linguistic syntax processing on musical harmony judgements. A closer look reveals that the shared resources appear to be needed to hold a harmonic key online in some form of syntactic working memory or unification workspace related to the integration of chords and words. Overall, our results support the syntax specificity of shared music–language processing resources.


http://rsos.royalsocietypublishing.org/content/3/2/150685