Hatte ich vor Jahren schon mal, aber jetzt passt es.
Hier wird bei jedem Browser-Aufruf eine neue Verschwörungstheorie erzeugt. Futter für alle Paranoiker!
(via 11k2)

Hatte ich vor Jahren schon mal, aber jetzt passt es.
Hier wird bei jedem Browser-Aufruf eine neue Verschwörungstheorie erzeugt. Futter für alle Paranoiker!
(via 11k2)
Lieber Karlheinz Stockhausen,
Sie haben die elektronische Musik erfunden, Sie sind immer weiter, schneller, höher damit gegangen, bis ein Streichquartett sogar in Helikoptern Ihre Musik gespielt hat.
Und dann fanden Sie, dass der elfte September das größte aller Kunstwerke sei. Am liebsten hätten Sie wahrscheinlich Ihre Helikopter selber gegen den Reichstag krachen lassen wollen.
Kaiser Nero hat das brennende Rom besungen, Ernst Jünger verweilte mit einem Schampus bei der Bombardierung von Paris, und für Sie wäre Corona Anlass zu Klangmeditation und Tanz. Eine Symphonie der Beatmungsgeräte, die Triage als Musikdrama.
Alle Wochentage haben Sie zu Opern gemacht – irgendwann ist aber auch mal Feierabend.
Herzlichst, Ihr F.J. Wagner
Sein Wüten wird immer wahlloser..
— Kreidler (@_Kreidler) November 5, 2020
— Kreidler (@_Kreidler) November 5, 2020
— Kreidler (@_Kreidler) November 5, 2020
— Kreidler (@_Kreidler) November 5, 2020
Goethe: „Sah ein Knab ein Fahrrad stehn…“
Verleger: „Irgendwas mit Sex würde sich viel besser verkaufen, Johann. Du kannst es ja in eine Metapher kleiden.“
Kafka: „Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens bestialisch abgeschlachtet.“
Verleger: „Naja, Franz, aber wenn der Protagonist gleich im ersten Satz stirbt, lässt sich daraus schwerlich ein ganzer Roman machen…?“
Kafka: „Als Gregor Samsa eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem niedlichen kleinen Welpen verwandelt.“
Verleger: „Nee, Franz, das ist zu lasch für eine Erzählung. Es braucht gleich zu Beginn einen ordentlichen Schocker, das muss reinhauen, sonst kauft das kein Mensch!!“
Der neunte Lockdown ist dann mit Schlusschor.
(Der fünfte beginnt besonders dramatisch, der sechste beschränkt sich auf den ländlichen Raum.)
(Und wie Kollege Roth ergänzt: „Spätestens ab dem Sechsten werden Herdenglocken die Herdenimmunität ankündigen…“)
(Philosoph Grüny dazu: „Der zehnte bleibt Fragment. Aber der erste Satz verspricht endlich wirkliche Transzendenz.“)
Vor einem Jahr war in Karlsruhe meine große Einzelausstellung „Musik an der Wand“ in der Fleischmarkthalle / ZeitGenuss Festival.
Vor langem hatte ich hier mal Michael Najars „Ertragsgebirge“, jetzt in der Comic-Version.
Ansonsten gibt es immer noch die Aktienkurse als Melodien.



(via kottke)