(via)
Tageslinks
Wieder mal bestätigt sich mir, dass das beste deutschsprachige Feuilleton in der Neuen Züricher Zeitung steht. Da ein Artikel über Jacksons Musik, der leicht verständlich stilistische Eigenschaften den Zeiten und den amerikanischen schwarz / weiß – Differenzen zuweist. Musiktheorie at its best.
http://www.nzz.ch/nachrichten/kultur/aktuell/der_ikarus_der_pop-musik_1.2829459.html
Gleichfalls gut aber auch der Artikel in der Süddeutschen:
http://www.sueddeutsche.de/V5138R/2945279/Gib-nicht-auf-bevor-es-perfekt-ist.html
„The future of Music“ bringt einen Text von Webprophet Kevin Kelly:
http://zukunftdermusik.wordpress.com/2009/06/27/kevin-kelly-die-kopie-und-der-musiker/#comment-37
Und dann noch die Titanic zum gerade eröffneten Bachmann-Wettlesen:
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Der König ist tot, es lebe der König
Der Karriereschritt war überfällig, werden sich seine Manager denken. Aber er hat die Kurve noch gekriegt. RIP, Jacko.
P.S. Ich muss an den Film „Die Sehnsucht der Veronika Voss“ von Fassbinder denken. Die Geschichte ist nach einem realen Fall: Eine alternde ehemalige Stummfilmdiva verkommt immer mehr, kündigt dann aber – was völlig absurd ist – ihr Comeback an, um sich kurz darauf mit Tabletten das Leben zu nehmen.
Vorschlag für die Wissenschaft
Wäre die Musikindustrie nicht ein interessanter Fall für die Schlafforschung?
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Komponistenbesitztümer
Anfang des Frühjahres war ich bei der Konferenz Audiopoverty, deren interessantester Vortrag von Hartmut Möller (von „meiner“ Rostocker Hochschule) war: Pekuniäre Verhältnisse von Komponisten. Jetzt sehe ich dass es den Vortrag hier gibt (und hier das Script). Diese Statistik finde ich vor allem interessant, sie zeigt die Besitztümer zu Zeiten des Todes der aufgeführten Komponisten an (was natürlich schwer zu rekonstruieren und zu vergleichen ist, dass das unscharf ist versteht sich):
Nach meiner momentanen Erinnerung an den Vortrag bedeuten die Zahlen etwa, dass Mozart zum Zeitpunkt seines Todes hoch verschuldet war, während Rossini uns als schwerreicher Multimillionär verließ. Interessant auch, dass beispielsweise Schumann doch nicht schlecht situiert war (was ist eigentlich mit Wagner?). Aber hört selbst. Und wenn ihr folgende Anzeigen anklickt, habe ich Chancen in der Liste einst auch im oberen Bereich zu stehen (momentan nicht!!).
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Tageslink
Wahnsinnig virtuos hat Bela Borsodi Fotos arrangiert, die sich als Buchstaben lesen lassen:
http://www.art-dept.com/artists/borsodi/WEBSITE-400/alphabets/portfolio.html
Institutionen komponieren
Habe im Bad Blog of Musick von Moritz Eggert auf dem Portal der Neuen Musikzeitung einen Gastbeitrag geschrieben. Er heißt „Institutionen komponieren“:
http://blogs.nmz.de/badblog/2009/06/20/institutionen-komponieren/


