Also, nicht immer auf die Öffentlich-rechtlichen schimpfen!
(Danke für den Hinweis, Martin)

Konzert heute: Ermis Theodorakis spielt Claus-Steffen Mahnkopf… Rhizom (1988/89) Claus-Steffen Mahnkopf… Prospero-Fragmente (2005) Iannis Xenakis… Herma (1960/61) Iannis Xenakis… Evryali (1973) Arno Lücker… Grunge (2007) Uraufführung 20 Uhr | Berlin | Kulturhaus Mitte | Auguststraße 21
An alle Kulturtechno-Leser in Genua: Heute abend wird am Conservatorio „Niccolò Paganini“ im Konzert um 19h mein Stück für Tuba und Zuspielung „Farben: Untersagt“ aufgeführt, mit Michele Odetti, Tuba und Orm Finnendahl, Klangregie.
Das Konzert ist Teil eines Meisterkurses den Orm Finnendahl dort gibt.
Das ganze Konzertprogramm:
Alexander Grebtschenko < (2003) per 10 piccoli altoparlanti Johannes Kreidler Farben:Untersagt (2008) per tuba ed elettronica Johann Sebastian Bach/Johannes Schöllhorn canon per augmentationem in contrario motu 1 (2003) per pianoforte solo Orm Finnendahl/Burkhard Beins Improvvisazione per percussioni e live electronics (2009) Orm Finnendahl Kommen und Gehen II (2007) per due violini ed elettronica Pianoforte: Caterina Picasso Violini: Lana Gasparyan, Adele Viglietti Tuba: Michele Odetti Percussioni: Burkhard Beins Live Electronics, video e regia del suono: Orm Finnendahl [ad#ad2]
Das nicht-hörbare hat noch Möglichkeiten, wenn damit nicht nur Absenz oder einfach Stille gemeint ist, sondern auch das Überhören, eine vernachlässigte kompositorische Kategorie.
Kunst muss auch mal wieder sinnlos werden!
Nachtrag zu dem Satelliten-Font: Peter Glaser (Dank!) hat in den Kommentaren auf geoGreeting hingewiesen, wo man nun wirklich auch solche GoogleMaps-Buchstabenfundstücke als Font anwenden kann, wunderschön:
Natürlich ist die in diesem Blog geschaltete Werbung dazu da, Add-Art anzuwenden.
Add-Art blockt (auf Firefox-Browsern) Werbeanzeigen auf Webseiten ab, aber statt daraus einfach eine Leerfläche zu machen werden da Kunstwerke abgebildet, von einem professionellen Ausstellungsmacher kuratiert.
Das ist das Graffitti des Internets, nur viel besser.
(via SZ)
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Nick Hardeman hat eine Detektor-Software geschrieben, die Passanten ortet und aus den Daten Sounds kontrolliert. Die Lautstärke ist abhängig von der Entfernung der Passanten von den Festpunkten.
Wie so oft: Nette Technik, jetzt aber noch bitte auf etwas Virulenteres anwenden. Zum Beispiel einen Straßenstrich. Dann haben Töne und Lautstärken noch mehr Bedeutung.
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Warum nur gefällt mir das? Ein Themerin spielender Roboter. Konsequent von einem mechanischen Klavier begleitet.
(via Noise of Airports)
Wer sich damit nicht anfreunden kann aber Theremin mag kann sich den Erlkönig anhören – von menschlicher Hand gespielt. Oder mein älteres Post über den Schwan reinziehen.
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