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Videodoku von Anton Wassiljews „#9: keyboardstück ii »spam«“

Nachtrag zum Artikel von Montag: Anton Wassiljew hat eine Videodoku seiner Keyboard-Spam-Aktion gemacht:

Ps.: Ich hoffe, Anton reicht das Stück bei allen nur möglichen Kompositionswettbewerben ein. Einfach wegen der vergnüglichen Vorstellung, wie die Jury beisammensitzt und sich erklären muss, warum dieses Stück bestimmt keinen Preis bekommt. (Meine GEMA-Aktion habe ich früher nur deshalb bei einigen Wettbewerben eingereicht.)

(via usernamealreadyexists)

Charts Music, product placements, Kinect Studies & untitled performance #3 @Warschau

Im Nowy Teater findet dieses Wochenende ein Festival statt, bei dem diverse Videos von mir gezeigt werden. Möge Polen es sich ansehen.

http://www.nowyteatr.org/en/events/soon/mecz_towarzyski

Shutter Piece @Freiburg

Mein bei den Wittener Tagen für Neue Kammermusik uraufgeführtes „Shutter Piece“ wird heute abend in Freiburg vom Ensemble Recherche aufgeführt. Pflichtveranstaltung fürs Dreiländereck.

07_06_13 Freiburg, Konzert 6: Für immer jung
Die Zukunft beginnt um 19.15 Uhr!

Teymuri Duo UA
Cerha 5 Sätze
Carter Triple Duo
Prins Piano Hero
Kreidler Shutter Piece

http://www.ensemble-recherche.de/frame.php?version=high

Michael Beil: exit to enter

Wieder mal ein schöner Brainfuck von Michael Beil, mit dem Nadar Ensemble.

The Knots @Paris

Mein Duo für zwei Soprane „The Knots“ wird heute abend von Frauke Aulbert und Fabienne Seveillac im Goethe-Institut in Paris aufgeführt. Pflichtveranstaltung für alle Pariser.

KAIJA SAARIAHO (*1952)
From the Grammar of Dreams (1988) für Sopran und Mezzo-Sopran,
Sätze 1, 2

GEORGES APERGHIS (*1945)
Rondo (1994) für Sopran und Mezzo-Sopran

JOHANNES KREIDLER (*1980)
The Knots, für „2 voix amplifiées“ [Uraufführung FR]

GIACINTO SCELSI (1905-1988)
Sauh (1973) für 2 Frauenstimmen, Sätze1 & 2

SIMON STEEN-ANDERSEN (*1976)
In her frown (2007) für „2 voix amplifiées“ [Uraufführung FR]

http://www.goethe.de/ins/fr/par/ver/de11077580v.htm

Cubism

Radiosendung über Matthew Shlomowitz

Für DeutschlandRadio Kultur habe ich eine Sendung über den Komponisten Matthew Shlomowitz gemacht, lief am 21.5. über den Äther.

Zum Nachhören.

Keyboard triggert Spamming

Anton Wassiljewskeyboardstück ii“ besteht aus einer Aktion, bei der die GEMA, diverse Verlage und Wolfgang Rihm selbst mit Einzeltönen aus Wolfgang Rihms „Klavierstück 7“ gespammt werden: Jeder Tastendruck verschickt eine Email. Hätte der Rihm bloß nicht so viele Noten geschrieben.
Mutige Aktion, denn Spammen kann ja ab einem gewissen Aufkommen geahndet werden. So geht es bei der Aktion nicht nur Urheberrecht, sondern auch ums Irgendwas-Gesetz-wegen-Spamming.
Großartig jedenfalls, da zeigt sich das Entgrenzungspotenzial der Neuen Musik heute.

Zum Vergößern auf das Bild klicken.

Wassiljew sings Kreidler

Vor ein paar Wochen habe ich hier meine „Sätze über musikalische Konzeptkunst“ vorgestellt, in Anlehnung an Sol LeWitts „Sätze über Konzeptkunst„.
Einige Zeit nach LeWitt hat John Baldessari diese Sätze gesungen (Kulturtechno früher) (ich habe mal eine Songsmith-Version davon gemacht). In Anlehnung daran hat nun Anton Wassiljew angefangen, meine Sätze zu „singen“.

„Mit Leitbild?!“ Kreidler-Text @Positionen

In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Positionen“ ist mein Text „Mit Leitbild?! Zur Rezeption konzeptueller Musik“ abgedruckt.

Snip:

In den letzten Jahren haben sich vermehrt Komponisten im Bereich der musikalischen Konzeptkunst hervorgetan. Der jetzige Auftritt der »Neuen Konzeptualisten« hat Gründe: einerseits in einer spät-postmodernen Situation, in der Musik objekthafter denn je ist, weil sich der Materialfortschritt im Sinne neuer Klänge erschöpft und eine gehaltsästhetische Wende (Harry Lehmann) einsetzt – jede Musik hat zumindest ihren konzeptuellen Aspekt; anderseits in der technologischen Entwicklung der Digitalisierung, die andere (multimediale) Präsentationsformen ermöglicht, wie sie die Konzeptkunst braucht, bzw. begünstigen oder erfordern die neuen Digitalmedien nun gerade konzeptuelle Ansätze.